Unser Blick schweift über die Landschaft. Auffallend, wie viel Prana, wie viel freie Energie hier in der Luft flimmert…und es gibt Moos, Grasfläche, viele kleine Rinnsäle, gefüllt mit gurgelndem Quellwasser, die von den Berghängen herunterlaufen. Die Wiese scheint in lichtem Glanz zu stehen, erfüllt mit sattem Grün leuchtet sie uns an. Wir beschließen, hinunter zur Mooswiese zu laufen und nehmen dabei feste tiefe Atemzüge. Hmmm…welch´ gute Luft hier ist….wir setzen uns -in etwas Abstand zu den frei laufenden Kühen- auf die warmen, mit Flechten durchwobenen Steine.

Weide

 

Das stehte Bimmeln der Kuhglocken, der gurgelnde Quellbach, die frische satte Luft, das surrende Geräusch fliegender Insekten, all dies erinnert mich an laue, die Seele erfrischende Sommertage im Schwarzwald. Entspannt und wohlig ist mir zumute. Zurücklehnend mag ich mich ganz dem Gefühl „der Leichtigkeit des Seins“ hingeben. Die Augen schließend spüre ich die Sonne im Gesicht und nehme tiefe Atemzüge dieser unbeschreiblich guten Luft in mich auf. Hinein in meinen Körper lasse ich sie strömen. Jede Zelle scheint aus einer Art Dämmerschlaf aufzuwachen, erinnert sich einer Aufgabe: „an der Maschine Körper arbeiten“, ein Austausch will stattfinden. Altes, Verbrauchtes, -angesammelte Giftstoffe- wollen heraustransportiert werden. Mein Körperelementarwesen beginnt sich bemerkbar zu machen, es will anscheinend JETZT definitiv am Körper arbeiten und lässt mich wie gewohnt ganz schnell und plötzlich AUF DER STELLE schwer und unsäglich müde werden. Nieren, Leber, Knochen, alles beginnt zu schmerzen. „Ich muss mich wo hinlegen“ rattert es in meinem Kopf, denn ich will jetzt doch nicht einfach -auf der Stelle- vom Stein kippen. Welch´eine Vorstellung, ich muss mich sehr zusammenreißen und sage: „ich mag mich hinlegen“ und höre, wie Guido sagt: „er gehe ein paar Schritte“. Ich spüre, wie freudig er ist, fühle, wie sehr mich das freut und höre, wie ich sage: „Ja! Viel Freude dir! Ich bleibe hier.“ Das Sprechen fällt schwer, ich versuche nicht zu lallen und deutlich zu sprechen. Ansprengung pur. Mein Herz rast. Mir ist, als würden Millionen Ameisen in mir laufen, nicht zum Aushalten ist das…Wenn ich jedoch „raus“ will darf ich mich nicht „rein“-steigern, im wahrsten Sinne des Wortes, man muss -logischer Weise- LOSLASSEN, sich von seinen Ankerpunkten befreien, die einen im Körper halten.

Das Heraustreten ist, als würde ein Flugzeug starten. Dim-Hie-Trie STEHT DA und reicht mir seine Hand. Ich ergreife sie, spüre mich draußen, genauer gesagt: in der Luft, ohhh….Gott sei Dank. „Musst nicht Gott zu mir sagen.“ meint Dim-Hie-Trie. Hi, lustig er. Ich muss erst mal bissl fliegen, die Flügelchen surren lassen, hochfliegen, in der Luft tanzen… und sehe daher, wie Guido eine für ihn passende Stelle zum Ausruhen sucht. Ich fliege hin, schaue zu, was er da macht. Surr surr. sehr interressant! Etwas in mir erinneret sich seiner Aussage: „will alleine sein“ Hmmm…. hat er das wirklich gesagt? Ähm, nicht diskutieren jetzt, die Kernaussage war so, „Man kann auch nichts sagen wenn man etwas aussagen will“  würde Dim-Hie-Trie sagen “ auf das achten was NICHT gesagt wird“- „dazwischen schauen.“  Bissl schauen…mit den Flügeln kitzeln…NEIN ermahne ich mich, fliege auf und nieder-surrend wieder zurück zu meinem Körper. SEHR LUSTIG! Alles ist schön.

sian handy indien un konfi 744

Ohhh…..wie unheimlich, der Körper liegt ja direkt neben einer Felsspalte, wo ganz viel Energie austritt !!! Der Mensch würde zu dieser gigantischen Felsspalte, wo ganz viel Energie austritt und ein riessiger Wald ist lediglich  „Farn im Bach“  sagen. „Riessig und rissig ist die Felsspalte !!! “ sagt die Elfe in mir.

sian handy indien un konfi 745