Monthly Archives: November 2013

Projekt Choucroute

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Während ich vorletzte Woche in Deutschland war muss derweil wohl die Eiskönigin hier gewesen sein… Sie schenkte reinweißen Schnee mit lichten Eiskristallen, die in der Sonne diamanten funkelten und unter den Füßen knisterten. Mit langem Schleier zog sie mit ihrem feinen Nebelkleid über die Berghänge. Mein Haus lag beim Betreten im Winterschlaf. Ich fror und feuerte daher die ganze Woche über mit dickem Puschel-Wuschel-Pulli an Tag und Nacht die beiden Öfen, brachte Buchweizen, Alfalva und Radischen zum Keimen. Ende der Woche war aller Schnee dahingeschmolzen, das Haus mollig aufgewärmt. Ich spürte: Wenn die Eiskönigin schon küsst, dann ist es höchste Zeit für das Choucroute!

Heute Morgen hatte ich daher den guten alten Steinguttopf mit Mineralschlämme und kochendem Wasser gründlich sauber geschrubbt. Da ich noch keinen Apfelessig gemacht habe ( kommt noch, die Apfelessigmutter ist schon bereit ) rieb ich den Topf mit Zwetschgengeist aus. Penible Sauberkeit für ein gutes Mileau, so dass sich die gewünschten Bakterien und nicht die unerwünschten heimisch fühlen, eine sehr gute Kohlqualität, feine Kräuter, gutes Salz und Zeit, das ist neben lieb drücken auch schon alles was es braucht, um dann gutes Choucroute im Winter speisen zu können.

Alles ist vorbereitet für das Projekt Choucroute:

Meine Küche

Steinguttopf mit Wasserrinne. Und grobes Meersalz:

Steinguttopf

Kräutermischung mit frischem Lorbeerblättern aus dem Garten:

Choucroutegewürze

Gemütlich hatte ich über den Mittag dann Kohl für Kohl zerteilt, (aus zwei wurden drei), ihn fein geschnitten, ein wenig gesalzen und ohne Holzstampfer mit den Händen lieb gedrückt. Unter jede Lage streute ich von meiner Kräutermischung. Am Nachmittag war es dann fertig zum Gären, das Choucroute:

Choucroute

Nach nun tagelanger Rohkost hatte ich heute spontan Lust, mit den Kohlresten etwas Leckeres zu kochen: Bayrisch´ Kraut, mit frischen Kümmelkartoffeln, Gartenkräuter-Salz und veganem Paprika-Haselnussfrischkäse.

Majoran im Mörser, für den Paprika-Haselnussfrischkäse:

Sians Kräuter

Abendessen:

Abendessen

Nun bin ich satt. Und glücklich.

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Färben mit Pflanzen und die letzen Herbstzwerge

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Wenn es um das Kleid der Naturwesen geht verbringe ich die meiste Zeit mit dem Entstehungsprozess, das Nähen nimmt einen eher kleineren Teil meiner Arbeit als Zwergenmutter ein. Den größten Teil widme ich mich den Pflanzen, denn aus Pflanzen ist die Wolle gefärbt. Bei den Herbstzwergen habe ich viel Ginster mit dabei. Ginster ergibt eine interressante Farbe und eignet sich zum Färben von Leinen und Wolle. Zum Färben verwende ich seine Zweige, die Blätter und seine Blüten. Die Blüten enthalten viele gelben Farbstoffe und die Farbe ist in der Regel lichtecht. Falls ich es schaffe rechtzeitig dran zu denken, gehe ich in den Ginster meist vor der Blüte. Wenn ich es verpasst habe wandere ich einfach bissl weiter den Berg hoch. Ginster gibt es ja bis weit nach oben, sehr praktisch für mich, hihi. Die Färbung mache ich teils auf frischer Wolle mit hohem Lanolingehalt sowie auf vorgebeizter Wolle. Durch Beizen mit viel Alaun wird die Wolle sogar fast zitronengelb, durch eine Überfärbung von Färberwaid gibt´s dann das berühmte „Kendalgrün“.

Blühender Ginster ( Sommerbild ):

Ginster

Heute sind auch die drei letzen ( kleinen ) Herbstzwerge fertig geworden!
Dieser Hübsche hier ist als Erster der letzen Drei heute Nacht geboren.
Sein Name ist Mendel und er trägt einen mit Ginster gefärbten Vollbart:

Herbstzwerg mit Vollbart C

Dann kam die liebenswerte Darine,
welche noch ein Blumensträusschen wollte
und eine schöne Schmuckkette erhielt:

Herbstzwergin C

Und zu guter Letzt war es vorhin noch der Ravis,
mit seinem wehendem Wallebart:

Herbstzwerg mit braunem Bart C

Nun mal schauen, wo sie alle hinwollen!

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Guido´s Zwergenportraits

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Bevor ich mit dem Verstofflichen der Herbstzwerge begann ließ mir Guido eine Inspiration zukommen ( die ich jedoch nicht ohne sein Einverständniss hier einstellen wollte ) Darüber hatten wir gerade gesprochen und juhu, ich darf sie einstellen!

Herbstzwerge. Porträtiert von Guido:

Herbstzwerge2

Herbstzwerge

Herzallerliebst, oder !?
Vorhin schickte er mir noch ein von ihm gezeichnetes Bild.
Von der Heidelbeerzwergin aus seinem Traum:

Myrtillo

Wunderhübsch! Geramaine und Vinodhie möchten jetzt sicherlich auch gezeichnet werden. Ja, und wer von Euch nun gerne ebenfalls sein Naturwesen portätiert haben mag kann Guido kontaktieren unter: guidoklein11@arcor.de

Viel Freude!

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Pflanzen haben eine Seele

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Pflanzen haben eine Seele. Und sie helfen uns in vielerlei Art und Weise. Sie sind uns vorangegangen. Sie haben uns den Weg geebnet.

Jahrelang hatte ich u.a. einen Salbei als Pflanzenverbündeten. Ich hatte solch´ starken Bezug zur Deva (Pflanzenseele) aufgebaut, dass jener Teil, den ich im selbstgenähten und mit Perlen verzierten Medizinbeutel bei mir trug stets frisch, feucht und grün war, wie frisch gepflückt. Die Blätter waren (monatelang) weder trocken noch schimmelten sie. Dieses Phänomen zeigte ich einst meinen Schülern. Hach Silke, erinnerst Du Dich an meinen Salbei?

Als ich im Oktober vor zwei Jahren aus Oberprechtal fort ging ließ ich ihn dann im Garten zurück. Er war mittlerweile eine sehr alte, an die Witterung gewöhnte Pflanze. Ich dachte: er mag sicherlich nicht wieder umgesetzt werden. Was war ich traurig darüber, als ich eines Tages bei einem Besuch dann bemerkte dass der Salbeistock kein Leben mehr in sich trug, dass er abgestorben war. Selbstverständlich hatte ich mich bei ihm entschuldigt und die Erinnerung an „unsere gemeinsame Zeit“ als „Dankeschön“ in den Stock hinein gesendet. Und heute war ich im Garten, da ich den Beinwell ernten wollte und sah all die vielen grünen Blättchen spriessen ..so schön…

Diesen kleinen Garten hatten wir in Oberprechtal vor ca. 15 Jahren unter der Regie von Dim-Hie-Trie angelegt. Aus einem Ödland innerhalb von wenigen Monaten eine Natur-Oase gezaubert, in dem die Pflanzen so schnell wuchsen dass man mit der Ernte nicht mehr nachkamen. Dabei ist er wirklich MINI, dieser kleine Garten, jedoch körbeweise Gemüse und köstliche Erdbeeren ( aus einst vier eingesetzten Erdbeer-Mutter-Pflanzen ) hatten wir daraus geernet…Ein wahres Phänomen. Imanuel, Andrea, wisst ihr noch, wie schnell sich da Leben entwickelte!? Ihr habt es ja mit eigenen Augen-vor und danach gesehen…so schön oder…

Naturweltenfreunde, Schüler/innen und Kursteilnehmer/innen hatten den Garten mit Rosen, Himbeeren, Stachelbeeren und vielen Heil- und Färberpflanzen beschenkt…überall hatte ich diese Pflanzen um das Haus herum eingepflanzt ( da wo sie halt hin wollten ) heute war ich im Garten und wie ich so über all die Menschen und ihre Geschenke mit den Pflanzen nachdachte bemerkte ich die rote Katze, die seid dem Tod von Bibbi den Andreij besucht. Sie sass auf dem Grab von Bibbi und putze sich. Und dann entdeckte ich den Beinwell wegen dem ich EIGENDLICH ja in den Garten kam. Dieser Beinwell war einst ein Geschenk von Annette aus Bonn. Annette, die bei meinem ersten beseelten Zwergenfilzkurs im Oberprechtal in der Waldkircherstrasse 42 nach dessen Umbau oben dabei war. Das war vor ca. 15 Jahren an einem Wochenende im Juli. Wir saßen am Ofen, weil es so ein kalter Sommer war.

Und nun, nach all den Jahren, erntete ich ihn heute, den Beinwell. Und Annette: Was bin ich gerade froh! Denn vor ein paar Tagen ist mir ein Zahn regelrecht auseinandergebrochen. Gestern war ich ( ähm-ja: nach ein paar Tage Anlauf…) tatsächlich dann doch beim Zahnarzt. Mein Gott, was für ein lieber kompetenter Zahnarzt !!! Doch fast eine Stunde hat es gedauert, oh jeh … dachte ich verfließe da auf diesem Stuhl. Auch diese Nacht hatte ich nicht geschlafen. „Ölziehen werde ich wieder beginnen und mit dem Beinwell ( falls er noch im Garten ist ) was machen.“ dachte ich heute Nacht als ich so wach lag.

Beinwell ist eine sehr alte Heilpflanze. Seine wundheilende Wirkung beruht zum Teil auf dem Gehalt von Allantoin. Tiefe Wunden dürfen zwar nicht mit Beinwell behandelt werden, da die obere Hautstruktur durch die Anwendung schneller heilt, als die Struktur in der Tiefe und Einnehmen sollte man ihn auch nicht, aber für dieses Projekt ist er doch allerbestens geeignet. Eine Ölmischung werde ich machen. Zum Ölziehen am Morgen.

Und so schaut er aus der Beinwell im Garten:

sian´s Beinwell C

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Herbst-Zwerge

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Naturwesen kleiden sich z.B. auch gerne in dem jeweiligen Farbspektrum, in dem sie sich zugehörig und daheim fühlen. Wenn sich bei uns nun -wie in den letzen Wochen geschehen- das Laub golden färbt, das Blattwerk sich in einem leutend´ orangen-, zinnober- oder magentarot zeigt blühen diejenigen Naturwesen, die einen besonderen Bezug zu diesen Farben bzw. dem Herbst haben auf und beginnen sich zu zeigen.

Naturwesen die den Herbst lieben
sehen das ganze Farbspektrum, das sich auch uns zeigt. Während z.B. die meisten Säugetiere ja Probleme damit haben, die Farbe Rot wahrzunehmen, reagiert z.B. das menschliche Auge sehr empfindlich darauf.

Rot
erhielt daher in der Entwicklung der meisten Sprachen sehr früh ein eigenes Wort, gleich nach der sprachlichen Unterscheidung von Hell und Dunkel. Das althochdeutsche Wort rôt entwickelte sich aus dem germanischen rauðaż von indogermanisch ẖereúdʰ und bezeichnete die Farbgebung von Kupfer, Gold und anderen Metallen.

-Zinnoberrot
Cinnabarit, im deutschen Sprachraum auch als Zinnober bekannt, ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Sulfide und Sulfosalze“.

-Orangerot
wird wahrgenommen, „wenn nur der langwellige Bereich des Spektrums wirksam ist“

-Magentarot
wenn noch ein kurzwelliger Anteil hinzukommt oder gar in violettem Licht erstrahlt.

-violett
ist im eigentlichen Sinne die Bezeichnung der Spektralfarbe am kurzwelligen Ende, die sich an das Indigo anschließt und ins Ultraviolett übergeht. Nur in diesem Sinn ist Violett eine monochromatische Spektralfarbe. Schön fand die Zwergin mit der violetten Mütze ( ihr seht sie unten auf dem Gruppenbild links vorne ) dass das Wort „Violett“ dem französischen Begriff für Veilchen (violette) entspringt.

Viele Naturwesen, die sich mit diesen Farben bzw. im Herbst wohl fühlen mögen es besonders gerne, sich in diesen Farben in ihrer Gewandung zu zeigen. Dieses Jahr habe ich daher einmal eine kleine Auswahl an Naturwesen so gestaltet. Hier ist z.B. ist die (gestern) geborene „Herbst-Zwergen-Mutter mit Kind“:

Zwergin mit Baby C

Das Wort „Herbst“
hat sprachgeschichtlich denselben Ursprung wie das englische Wort „harvest“, Ernte(zeit), lat. Carpere -pflücken und griech. karpós-Frucht, Ertrag. Im Litauischen heisst es kirpti-schneiden und griechisch krōpíon-Sichel. Ursprünglich bedeutete das Wort „Herbst“: die Zeit der Ernte. Diese landwirtschaftliche Bedeutung blieb vielerorts erhalten, so auch im südwestdeutschen Sprachraum, da lebt die ursprüngliche Wortbedeutung als Dialekt- bzw. Fachausdruck für die (Wein)lese fort und wird mit dem Wort „herbsten“ bezeichnet.

Und hier als heutiger Abschluss sind die Ersten bereits gestalteten Herbst-Zwerge als sonntägliches allererstes Gruppenbild:

Erstes Gruppenfoto C

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Während heute endlich die leuchtend´orange- und hauszwergrote Chili mitsamt unseren Keimbrot-Talern gemächlich auf dem Ofen trocknen, alle Mails beantwortet sind und auf Helga´s altem Eichenschreibtisch die diesjährige Herbstzwerg- Collection 2013 in Limited-Edition geduldig am Warten ist dass es nachher mit dem Nähen weitergeht schnell noch aus Haselnüssen, Mandeln, Charlotten und den letzen Kappuzinerkresseblüten einen „rein veganen Haselnuss-Mandel-Frischkäse a la Zwergenmutter Sian“ für uns alle auf den Tisch gezaubert:

Veganer Mandel-Haselnussfrischkäse C

Beim heutigen Fensterbank-Pflanzen-giessen die Wacholderbeeren-Rosskastanientinktur bemerkt, die ich gleich nach dem Seminar im Oktober aufgesetzt hatte. Hm… wollte ich ja auch mal abfiltern.. denn meine süße Hauszwergin Geramaine ( ihr kennt sie aus meinem Indien-Blog ) hatte sich eine Creme auf Basis dieser Tinktur mit Rosenwachs ausgedacht die

– gefässzusammenziehend
– venenstärkend
– die Aufnahme von Gewebewasser zurück ins Blut fördern kann.

Schon die Tinktur, die man dafür braucht schaut ja sooo genial aus:

Rosskastanien-Wacholderbeeren-Tinktur C

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Die Schwingungsfrequenz lebendiger Lebensmittel

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Früchte, Pflanzen helfen uns zu wachsen, gesund zu werden/bleiben/unseren Körper zu erhalten/regenerieren. Wahrlich ein vielschichtiges Thema… wie auch die Sache mit den Wünschen…die Wirklichkeit werden…vor einigen Jahren gab ich darüber ein Seminar, im Kloster St. Odilie mit dem Thema „Wie Wünsche Wirklichkeit werden“. Da hatte ich es genaustens erklärt, wie Wünsche Wirklichkeit werden. Ganz sachlich. Und was hat dies nun mit der Schwingungsfrequenz lebendiger Nahrungsmittel zu tun mögt ihr Euch fragen ??? Nun, im Sommer diesen Jahres wünschte ich mir u.a. aufs Sehnlichste und Innigste wieder frische rote gesunde unbehandelte Erdbeeren im Garten zu haben, ich schmeckte sie schon richtig, spürte sie förmlich schon im Mund … und einige Zeit später entdecke ich an der Mauer wunderschöne rote Walderdbeeren wachsen. Oder der Hopfen: Wir sprachen von seiner Heilwirkung und davon, dass man Hopfen auf der warmen Mauer entlang wachsen lassen könnte und bemerkten dann im Spätsommer den wilden Hopfen, der zwischenzeitlich auf der Mauer gewachsen war. Genial finde ich, dass nun schon einige Pflanzen einfach begonnen hatten zu wachen, ganz ohne mein Zutun, ich weder den Samen gekauft noch Jungpflanzen eingesetzt hatte! Das neuste Beispiel ist der Feldsalat ( hach, was wünschte ich mir Feldsalat..) Unter dem Efeu- Apfelbaum, im Blumenbeet sprossen auf einmal hunderte mini Pflänzchen die ich eigentlich weg-jäten wollte, ( weil ich ja BLUMEN da angepflanzt hatte …) doch dazu kam ich dann Gott sei Dank nicht…und nun -oh Wunder-:leckester Feldsalat in MASSEN. Und ich fühlte mich soooo gut, wenn ich ihn frisch gepflückt aß in den letzen Tagen… Man spürt es, die Energie in den Pflanzen… man spürt, wie sie einen erheben, kräftigen, vitalisieren! Die Schwingung ist so hoch, es zieht einen förmlich empor.

Wilder Feldsalat:

wilder Feldsalat

Vieleicht hat jemand von Euch schon einmal von ihm gehört? Dem Mikrobiologe Dr. Robert Young, der die Schwingung von Lebensmitteln (in Megahertz) mass und diesen Wert mit demjenigen gesunder Organe in einem gesunden Menschen verglich? Er stellte fest, dass die Schwingungsfrequenz gesunder Organe bei ca. 70 Megahertz, die von Krebsgewebe bei ca. 40 Megahertz lag.

Dr. Young entdeckte, dass eine Zelle langsam zu sterben begann, sobald ihr Wert unter 40 Megahertz rutschte. Will ja niemanden erschrecken, doch recht viele Produkte hatten einen Wert von 3 bis 5 Megahertz. Bei frischem grünen Gemüse wie Brokkoli, Sprossen und Blattgemüse jedoch lag der Wert bei ca. 70 Megahertz, so dass diese lebendigen LEBENSmittel einen gesunden Organismus weitaus besser gesund erhalten oder heilen könnten als die schnell verfügbaren Nahrungsmittel. Denn: Was keine Lebenskraft besitzt, kann auch keine Lebenskraft weitergeben.

Nun ist der Mensch ja ein Gewohnheitstier und gibt ihm liebgewonnene ( wenn auch ungesunde ) nicht gerne auf sagt man… Na, es sei denn die Alternativen überzeugen derart, dass man einen Schritt wagt… !!!

Ich z.B mag so gerne Süßes. Und ich liebe Sonntagnachmittagskuchen. Möglichst naturbelassen Törtchen wollte ich also backen, wo doch gestern Sonntag war und ich so gerne ein Stück Kuchen am sonntäglichen Nachmittag esse.

Mein Ziel:
-„mit dem was DA ist“
– naturbelassen (ungebacken)
– kein Getreide verwenden.
– Selbstverständlich auch keinen extra Zucker zufügen.

Am Abend zuvor kam ich auf die Idee Mandeln statt Mehl zu verwenden. Da war noch ein kleines Schraubglas im Schrank. Generell wollte ich einfach schauen, was ich so an Gesundem in Haus und Garten vorfinde um meine Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Eine Orange hatte ich noch. Prima. Sie war zwar schon bissl älter, darum hatte ich die Zwischenhäute entfernt und diese mit ein paar Datteln klein geschreddert. Das Glas Mandeln ergab mit dem Mus der Orange-Dattelmischung drei mini Törtchenböden. Prima! Und schmeckte herrlich. Beim Aufräumen fand ich einen kleinen Beutel getrocknete Aprikosen, die gab ich zu der Orange-Dattelmasse. Nochmal schreddern und ein saftiges köstliches Mus war fertig. Jammi. Beim Tortenböden streichen fiel mein Blick auf die Schale mit den Kiwies. Zwei waren reif, also schälte ich sie und gab sie obendrauf. Draussen regnete es zwar in Strömen, was mich jedoch nicht davon abhielt mit Andenjacke in den Garten zu laufen um die letzen Himbeeren zu pflücken. Klar, dass die Anzahl an Himbeeren für mein Projekt völlig gereicht haben ( und noch ein paar zum Naschen übrig geblieben sind ) Beim Wasserglas runterholen fiel mir dann das Agar-Agar Glas förmlich in die Hände. Just in diesem Moment fiel mir ein, dass ich noch Apfelsirup hatte der eigendlich Gelee werden sollte und dieser müsse sich doch eigentlich hervorragend zum süßen eignen..so gab es dann sogar noch einen Törtchentypischen Guss. Mit echter Vanille verfeinert.

Und hier sind sie, meine ersten veganen und basischen Törtchen:
Meine ersten veganen Törtchen C

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Ozeanisches Bewusstsein

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Darf ich vorstellen: Peter Namayan http://www.namayan.de/zurperson.html
langjähriger, direktester Standnachbar während all den Festival´s im KUKO (Kultur und Kongresszentrum) Rosenheim. Seite an Seite hatten wir all die Jahre je einen Stand gehabt. Peter Namayan: Stets offen, authentisch, fürsorglich, aufmerksam, intelligent und ruhiger „Fels in der Brandung“. Peter Namayan, den ich unendlich schätze. Auf den ich mich stets gefreut habe.

Vor vielen Jahren in einer Pause -was seltenst vorkam- hatte er mir anvertraut, dass er Menschen zu den Delphinen im Meer mitnehemen mag und dass mein Channeling „Wale und Delphine“ ihn so inspiriert häben. Von Jahr zu Jahr dufte ich als direkte Standnachbarin miterleben, wie er es tatsächlich wahr machte. Genial! Ich freute mich mit.

Dann erzählte er mir eines Tages, dass er selbst ein Festival organisieren mag. So in diesem Stil und ob ich, wenn es dann soweit ist, auch ein Channeling geben mag. Darüber konnte ich mir jedoch keinerlei Gedanken machen: ich hatte ausschließlich mit meinem nackten Leben zu tun. Einige Festivals war ich daher auch gar nicht anwesend, lebte zurückgezogen in der Natur. Im April diesen Jahres konnte ich -jedoch aus einem anderen Grund- wieder keinen Stand mit Naturwesen im DOLCE / München geben. Peter Namayam hat mich dennoch gefragt, ob ich dafür dann bei seinem „Fest der Engel 2013“ ein Channeling geben mag. Er hat mich einfach nie vergessen! Im September diesen Jahres sind wir uns dann endlich wieder persönlich begegnet, im Dolce in Münschen und er hat mich dann NOCHMALS darauf angesprochen, ob ich dann beim nächsten Male mitmachen möchte? Es würde am 1. JUNI 2014 mit dem Thema „ozeanisches Bewusstsein“ stattfinden, das wäre doch sicher ein schönes Thema für mich…? Hi, der Peter …kennt mich halt sooo gut… In einem tiefen Augen-Blick erwähnte er nochmals, dass ihn mein Channeling „Wale und Delphine“ damals so inspiriert hat. Ozeanisches Bewusstsein: Welch´ ein THEMA! Ich habe ihm dieses Mal spontan zugesagt.

Ich freue mich!

-Danke-
liebster Peter Namayan: Für all die Jahre gegenseitiger autenthischer liebevoller respektvoller Begegnung! Ich schätze Dich unendlich: dass Du bist wie Du bist-und dass Du mich nie vergessen hast! DANKE.