Monthly Archives: Dezember 2013

Rauhreif, Sonnenkraft und Wurzelwesen

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Habe Bildchen für Euch gemacht…

….vom Rauhreif auf der Erde:

Rauhreif auf der Erde

…der Öffnung in der Erde, wo ich die Wurzelkraft wahrnahm:

Öffnung in der Erde

…dem Waldmeister und der Erika unter dem Efeu-Apfelbaum:

der Waldmeister im Winter

…dem Lilchen:

die Lilie im Winter

…dem Sonnenlicht unter den Pflanzen:

Rauhreif

..im Sommer blühte sie orange,
ich kenne ihren Namen nicht
an ihren Haaren ist nun Rauhreif:

Rauhreif auf Pflanzen

Da war ich also so am Bildchen für Euch machen,
als da dieser Sonenball über die Wiese rollte:

Sonnenball im Garten

Nicht verwunderlich, ging es seid meinem letzen Blogeintrag um die noch bei mir wohnenden S O N N E N, die ich im Frühjahr gemacht habe. Da gab es eine Zeit im Frühjahr, die mir ( und anderen ) mehr als ungewiss erschien…also machte ich Sonnchen…VIELE Sonnchen…eine unter diesen Sonnen war Sanya. Sie wusste schon, dass das Jahr 2013 vieles bereit hält…

Ihre Botschaft ( Auszug ):

„Wohin ich auch gehen werde
ich werde ein Licht sein
selbst oder gerade dann, wenn alle Lichter zu erlöschen scheinen.
Selbst wenn alle Bäume gerodet,
die Zuversicht
die Hoffnung,
das Vertrauen schwindet
genau da werde ich Dein Leuchten sein
in Dir den Funken entzünden tätig zu werden
Dich, Deine Träume und Ideen nicht aufzugeben.
Nur Mut! Denn: auch wenn der Himmel am Horizont bewölkt zu sein scheint,
wenn es von Seiten der Menschen an Liebe und Verständnis zu fehlen scheint,
wenn Du sehr traurig, niedergeschlagen
Dich obendrein dazu noch völligst unverstanden fühlst:
gerade DANN wisse,
dass die Sonne I M M E R scheint, auch wenn man sie am bewölktem Himmel einfach nicht sehen kann.
So verhält es sich auch mit dem Unverstand der Menschen über seine selbstgesteckten Grenzen schauen zu wollen,
doch darum
darum KÜMMERE Dich nicht mehr weiter sondern tue DIR Gutes,
LIEBE DICH
schenke DIR Aufmerksamkeit,
Liebe und ungeteilte Freude…“

Das links vorne ist sie:

Sanya

Bei Sanya wusste ich lange nicht, wohin sie gehen wird, das hat sich nun geklärt:
es hat sich ihre Menschin gemeldet!

Dies inspierte mich so sehr, aus dem Anfragebuch noch einer Sonne Gestalt zu geben,
ihr Name ist Yala:

Sonne Yala

Yala´s Affirmation für mehr Wohlbefinden lautet:
„Ich habe laufend gute Ideen, die helfen, dass es mir gut geht.“

Ja und DANN …wurden gerade eben noch die Wurzelwesen fertig,
denn es war nicht nur EIN Wurzelwesen, es gab diese ZWEI:

Wurzelwesen

So, nun packe ich meine sieben Sachen zusammen!
Euch alles LIEBE und Gute!

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Im benachbarten Elsaß, der Wiege christkindelsmärktlicher Bräuche ist seid Ende November bereits alles festlich geschmückt. Hier nicht, aber ich bin ja auch nicht im Elsaß sondern in den Vogesen. Vorgestern, beim Betrachten der geschmückten Fachwerkhäuser sinnierte ich über Weihnachtsbräuche, Weihnachten und über „wo sind wem seine Wurzeln“ nach.

In der aufsteigenden Sonne glitzerte heute Morgen
Rauhreif.
Auf gefrorener Erde.
Ich bekam Lust entsprechenden Filz zu legen:

Schnee Erde

Dann war da eine Art „Eingang“.
Es ging hinein in die Erde.
Warm und gemütlich erschien es mir,
da unten in der Erde.

Schnee auf der Erde

Heraus strömte Wurzelkraft.

Schnee auf Erde

Wenn sich die Faune im Winter zurück ziehen
dann ist ihre Energie nicht mehr im Stamm oder in den Ästen
sondern im Inneren der Erde zu finden.

Erde
Wurzeln
Heimat

Puh.

Gott sei Dank spazierte Vinodhie an mir vorbei. Mit verstrubbeltem Haar und einem Strahlen im Gesicht. Ähm, es war doch schon Mittag…na egal. Sie schaute so in die Küche. Und ich bekam Lust auf den Duft von Möhrenkuchen. Das fand sie und Geramaine schön. Seid der Abreise ihrer Schwester war sie wie versteinert/verwurzelt. Hach wunderbar, nun war sie wieder ansprechbar! Ich war erleichtert.

Wie macht man denn Möhrenkuchen ohne Ei, ohne Mehl ( Gluten geht bei mir gar nicht mehr ) und selbstverständlich ohne Zucker/Honig, Sirup? „Mit Reis, Pate de Dattel und Gold-Leinsamen“ wusste Dim-Hie-Trie. Goldener Leinsamen! Den hatten wir vorgestern eingekauft…Auch Reismehl hatten wir gefunden. Dim-Hie-Trie hatte vorgestern alle entsprechende Ansagen gemacht. Sogar die Karte funkionierte. Was Lebensmittel und Sprit anbelangte zumindest. Hi- ähm ja: also DANKE Dim-Hie-Trie. Ganz vertieft – mit den Zwergen so am Backen – kam auf einmal ein beschürzter Zwerg daher ( ein Zwerg der eine Schürze trug ) Er stellet sich mit „Meoris“ vor. Er wurde – seitens meiner Zwerge – mit einem Blick, der seinesgleichen sucht ( wegen der Schürze ) angeschaut und mit einem erstaunten „Salüüüh“ begrüßt. Meoris. Falls ich mir das jetzt auch richtig gemerkt habe (hi, ich kann mir ja nicht alles merken…) nahm ich „Solve“ wahr. Birgit Solve? Hatte sie nicht für ein Wurzelwesen angefragt? Und wenn ja, wann war das? Na, ich werde nachschauen. Wir haben ja ein Naturwesen-Anfragebüchlein, vielleicht steht das ja wo. Vinodhie war ganz außer sich ob der Schürze: „Zwergenschürzen, also dass es SOWAS überhaupt gibt“ Meoris sagte er koche eben sehr gerne und dass er diese Schürze genäht bekommen hat. Lustig war das, denn meine beide Zwerge waren sichtlich beeindruckt dass ein Mensch dem Wesen eine Schürze genäht hat ( Sie kochen auch so gerne ) „Das war Birgits Tochter.“ sagte er. So eindrücklich dieser Nachmittag- Ich werde Kontakt zu Birgit Solve aufnehmen.

Kaum war der Kuchen im Ofen zog feinster Möhrenkuchenduft durch den Raum. So wundervoll habe ich den Duft von Möhrenkuchen noch gar nie wahrgenommen, wir sind sehr gespannt wie er schmeckt!

Selbstverständlich teilen wir mit Euch unser heutiges Werk: „Gâteau à base de farine de riz, les carottes et les graines de lin“:

Gâteau à base de farine de riz, les carottes et les graines de lin

Wie ich Naturwesen sichtbar mache Teil 3 am Beispiel Geramain(e) und Geremea

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In all dieser Zeit webe ich Ankerpunkte ein. Dies´ ist ein tief behütetes, in all meiner Zeit als Zwergenmutter niemals weitergegebenes Geheimnis, das ich nach unserer Zeit, wo ich Dim-Hie-Trie kennen gelernt habe unter Auflagen erlernt habe. Es ergibt es sich, was mit den Ankerpunkten geschaffenen Filzwerken entsteht. Wie hier aus der Wolle „Eis über den Hagebutten“ die Schwester von Geramaine geboren wurde. Hier das allererste Bild, das ich von den Beiden gemacht habe:

erstes Bild von Geramanine und ihrer Schwester

Besonders beeindruckend fand ich, dass genau in dem Moment als ich mit Nähen fertig war das Sträußchen Hagebutten aus Geramaines Hand fiel !!! Klar ein Geschenk an ihre Schwester Geremea !!!

Die beiden hatten im Anschluss an das erst gemachte Bild zwar wenig, jedoch eine intensive Zeit ganz für sich alleine verbracht denn Geremea ( vorne ) wird von heute an zu Barbara reisen:

Geramaine mit Gerremea

Ich wünsche Euch allen nun von Herzen einen schönen 2. Adventsnachmittag.

Wie ich Naturwesen sichtbar mache Teil 2

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Nachdem die Wolle gelegt ist geht es dann ans Filzen. Wolle besitzt, wie das menschliche Haar ebenfalls, sehr feine Wiederhaken. Diese schützten das bewollte Tier vor Nässe und genau diese Eigenschaft macht man sich beim Filzen zu Nutze. Denn in der Verbindung mit Wasser stellen sich die Wiederhäkchen im Haar auf. Reibt man die Haare verhaken sich die abstehenden Wiederhäkchen dann langfristig ineinander und das Gewebe wird fest.

filz

Die Flzkunst ist eine der ältesten Techniken in der Textilverarbung. Für mich bleibt wohl immer faszinierend, wie durch „lieb drücken“, Geduld und Vorfreude aus meiner pflanzengefärbten Wolle die Stoffe für die Naturwesen entstehen:

roter und grauer Filz

Das weiche und doch feste Material bietet schier unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Diese reichen nicht nur für meine Art Naturwesen sichtbar zu machen:

Wasserwesen aus Wasserelementenfilz

auch hin zu vielfältigen anderen Formen wie z.B. Jonglierbällen, gefilzten Tieren zum Lieb-haben, wärmenden Hüten, einhüllenden Westen, weichen Stulpen, Handwärmerchen, kuscheligen Schaal´s, warmen Stuhlkissen, hübschen Tischsets, Handschuhe, Hausschuhe, Taschen….

Und alles, was man für Filzkunst die das Herz berührt braucht sind meines Erachtens nach nur drei Eigenschaften:

– die Liebe zum Werk
– Geduld
– Ausdauer.

Wie ich Naturwesen sichtbar mache Teil 1

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All die intensiven Natur-Eindrücke der letzen Woche habe ich gestern mit meiner Wolle, die ich dann im Laufe der nächsten Tage filzen werde festgehalten. Anschließend an diese Tätigkeit saß ich mit meinen drei Wolldecken draußen und habe in die Sterne geguggt…war DAS ein genialer Sternenhimmel…

Die Eiskristalle, die sich über die Hagebutten gelegt hatten. Dargestellt durch Wolle (die ich die Tage über filzen werde) als „Eis, der die Hagebutten zudeckte“:

Wolle als Eis der die Hagebutten zudeckte

Dann die Schneekönigin mit ihrem langen Nebelschleier, als sie durch die Berghänge zog:

Eiskönigin

Als ich das Rot der Hagebutten entdeckte wie „das Eis, der über die Hagebutten ging“. Und weil meine Beiden so drängelig bei der Hagebuttenernte dazuwollten wird dies` Gewand wohl für eine HAUSzwergin werden:

Wolle als Eis der über Hagebutten ging

Hiiii Barbara, vieleicht ist es ja schon für die Schwester von Geramaine?

Auch das Blau des Himmel war (und ist gerade) so präsent, darum holte ich noch von meiner blauen Wolle heraus. Da rief jemand: „He Du, pass´ doch auf, ich sitze da!“ Ich schaute, und sah – nichts. „Er“ war jedoch da, spürten ließ „er“ sich. Seine Stimme war eindeutig jungenhaft und es schien „ihn“ sehr zu amysieren, dass ich „ihn“ erst mal nicht sah. Da Naturwesen sich kleiner und größer machen können und auch nur wenige Millimeter groß sein können ging ich in den Mikrokosmos hinein. Und dann sah ich „ihn“. Eingemummelt in der Wolle sitzen. „Er“ ist nur 3 mm groß…ich habe das Wasserzeichen so gelegt dass ihr ihn bei „Er“ sehen könnt:

er

Da freue ich mich, ihm eine Kleidchen geben zu dürfen, dem lustigen eingemummelten Wesen, das sicherlich viel zu erzählen hat. Ja und zu guter Letzt hier noch die grünen Wesen, als der Schnee schmolz und das Grün wieder sichtbar wurde…
angefangen bei dem Wasserzeichen oberhalb von www. und geradeaus von Wasserzeichen bei „zwerg“ hochzus das Antlitz des Eiskönigs, als er sich in den Berg zurückzog und dadurch die Wälder nochmals ergrünen ließ mit seinem markanten Gesichtszügen, dem langen Haar, das ihm aus der Stirn nach hinten fällt und seinem Bart:

grüne Wesen

Hagebutten

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Im Sommer spendete mir eine wunderschöne Wildrose am Zaun hinter der Kota das Gefühl von Frieden und Geborgenheit. Mit Dankbarkeit und zärtlicher Hingabe betrACHTEte ich ihr starkes und dennoch so zartes Wesen. Zahlreiche Triebe keimten, an denen viele lichte Blüten sprossen. Wundervoll.. Vorgestern entdeckte ich die vielen dunkelroten Hagebutten, die sich aus den Blüten gebildet hatten.

Die Hagebutte
man weiß, sie hat einen hohen Vitamin C Gehalt. Doch die Hagebuttennüsschen ( Kerne ) und das daraus gewonnene kostbare Hagebuttenkernöl waren wegen unzureichender Beweise für Wirkungen und Wirksamkeit einst negativ von der (deutschen) „Kommission E“ monographiert worden. Das ist vielen Heilpflanzen so ergangen… gerade zwischen 1980 und 1994 wurde eine große Anzahl traditioneller Heilpflanzen von der „Kommission E“ wegen einer unzureichenden wissenschaftlichen Datenlage „aufgrund nicht ausreichendem, wissenschaftlichen Erkenntnismaterial oder wegen des Verdachtes auf Schädlichkeit oder Unwirksamkeit“ als negativ monographiert. Hagebutten waren seither nicht mehr als jene einst so hoch geschätze Heilpflanzen anerkannt und gerieten infolgedessen einschließlich ihrer Anwendungsbereiche weitgehend in Vergessenheit, sie lagen quasi im „DornRÖSCHENschlaf“… Na Zeit sie aufWECKEN/einWECKEN..!

wildrose

Es hat sich ja viel getan, denn an der Universität Freiburg (hihi, war ja klar, FREIBURG !) wurde im Jahr 2008 eine erneute Erhebung der Datenlage für Hagebutten und ihre Produkte durchgeführt. Eine systematische Überprüfung der Wirkung fand statt. Eine umfassende Durchsicht der Literatur wurde durchgeführt, um die pharmakologischen und klinischen Effekte von „Rosa canina L.“ zusammenfassen, um ihre Nützlichkeit in der traditionellen Medizin vierzehn Jahre nach der Negativmonographie durch die Komission E neu zu bewerten. Inzwischen wurden für verschiedene Zubereitungen der Hagebutte und Hagebuttenkernöl antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen nachgewiesen. Lipophile Bestandteile sind an den Wirkmechanismen beteiligt. Die Hagebutte und das Hagebuttenkernpulver wurde erfolgreich in einer Reihe von Studien bei Patienten mit Arthrose, rheumatoider Arthritis und Schmerzen im unteren Rücken verwendet. Die Hagebuttenkerne sind reich an kostbarem Öl und Mineralien. Das Hagebuttenkernöl ist demnach sehr wertvoll sowohl als Lebensmittel als auch für andere Anwendungen in Medizin und Kosmetik aufgrund des hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren. Auch wenn es ( dadurch )schnell ranzig wird. Na man muss es halt einfach in den Kühlschrank stellen gell Dim-Hie-Trie. Ich sage das alles auch nur, um neben dem allgemeinen Wissen des Vitamin C- Gehaltes etwas hinzuzufügen.

Wenn bereits die ersten Fröste über die Hagebutten gegangen sind, die Hagebutten dadurch schön weich und süß werden, ist die beste Zeit sie zu ernten. Die Eiskönigin war ja bereits da gewesen und gestern, am ersten Advent war es ein strahlend´blauer Himmel, zwar kalt, jedoch sehr sonnig. Ich befand es als ein guter Tag sie sie ernten, die schönen Hagebutten:

Meine Hagebutten

Geramaine und Vinodhie riefen aus ihrem Zwergenhaus heraus, dass sie auch mit dabei sein wollen. Nun, vieleicht weil es Hauszwerge sind und die Mütze die gleiche Farbe trägt. Die Freude war dann groß, dass ein ganzes Siebchen voll geworden ist:

gesammelte Hagebutten

Vinodhie war ganz außer sich vor kindlicher Freude. „OHH, schöne Farbe !! HM, ein köstlicher Duft!“ Die Frage war, was wir wohl alles mit ihnen anstellen würden? Auf jeden Fall aus den Früchten etwas Schönes daraus kochen!

draussen...

Die Kerne eventuell unseren lieben Vögeln geben oder Pulver daraus mahlen für unser Basenpulver, na mal schauen. Ach ja: und natürlich einen Tee trinken. Mei, SOOO viele Hagebutten:

ernte

Nach dem Bad in den Hagebutten galt es, in Ruhe alle Stiele und den Blütenansatz abzuknipsen. Da kam die goldene Elbenschere, die mir Silke zu meinem diesjährigen Geburtstag schenkte zum Einsatz:

Hagebutten säubern

Das war eine Heidenarbeit, doch ich dachte immer daran: Besser, als noch die Häärchen herauszukratzen. Dann die Hagebutten auf sanfter Flamme sehr sanft köcheln lassen, bis sie schön weich sind:

Hagebutten am simmen

Und durch die flotte Lotte drehen:

flotte Lotte

Aus den Tresterresten einen Tee kochen ( schmeckt gigantisch !!! ):

tee

Den Trester auf Pergament streichen und auf den Ofen stellen. Sanfter Vanilleduft zieht durch den Raum…

Das Hagebuttenmark ohne weitere Zusätze wie Zucker, Honig oder dergleichen in sehr saubere Gläschen füllen, diese in ein Wasserbad setzen und ca. ein halbes Stündchen vor sich hinsimmern lassen. Am nächsten Morgen kann man sich über den Duft in der Küche freuen und die Gläschen mit schönen Häupchen beschmücken:

Hagebuttenmark