Daily Archives: 9.2.2018

Llano de La Venta

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Wenn man von las Ledas nach Breña Baja fährt erblickt man auf der linken Seite wunderschöne bewaldete Berghänge. Am Fuß des Berges gibt es zahlreiche Dattepalmen und herrliche Blumen.

Da dieser Anblick so beeindruckend war sind wir die kleine Straße Richtung el Pinar hochgefahren. Im Nachhinein hat sich herausgestellt dass dies´ die alte Passtraße ist, die einst die Verbindung zwischen der Ost- und der Westseite war bevor der Tunnel gebaut wurde. Wir waren daher fast gänzlich alleine unterwegs. Die Wälder sind sehr grün, es gibt zahlreiche Vögel und die Luft ist phantastisch.

Oben auf dem Bergkamen angekommen  genießt man an einem der Sternbeobachtungsposten:

 diese wunderschöne Aussicht:  Der Aussichtspunkt heißt “ Llano de La Venta “

Von hier aus kann man, mithilfe der dort aufgestellten Informationstafeln, die Sternen beobachten:

Die Erklärungen auf der Informationstafel beziehen sich auf die Winterkonstellation im Orion und lädt sowohl zu entsprechenden Himmelsbeobachtungen als auch zur Beschäftigung mit alten Kulturen ein. Es finden sich Hinweise auf den Vergleich der jeweiligen Himmelskörper mit unserer Erde, den großen Bären und Kasiopea:

In jeder Gemeinde gibt es solche astronomische Aussichtspunkte. An jedem Ort mit einer eigenen  Thematik. So sind all´jene die sich für die Sterne interressieren animiert sich auf der ganzen Insel zu bewegen um diese zu entdecken. Wanderwege, die zu den Aussichtspunkten führen, sind mit Sternennamen markiert. An einer Sternenkarte kann man sich detailliert über das jeweilige Thema informieren, das animiert mich nun sehr bei den Entdeckungsfahrten nach weiteren Plätzen Ausschau zu halten 🙂

Auf dem Boden einer WILLOW habe ich dann noch diese schönen kleinen Gewächse und Wesenheiten entdeckt, könnt ihr sie auch sehen?

Wir befinden uns hier auf 1320 Metern. Und es knospen und blühen gerade die Weiden auf.  Schaut mal …. diese wunderschöne WILLOW -Blüte:

P.S.: Die Thematik der Bachblüte  -WILLOW-  habe ich letztes Jahr hier im Blog detailliert beschrieben wenn Ihr das gerne nachlesen mögt 🙂

 

Teneguia, Enchentive und Fuente Santa

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Den ersten Ausflug unternahmen wir an die Flanke des Vulkans San Antonio und Teneguia:

zum El Faro de Fuencaliente. Dort sahen wir rechts der Straße eine ganz kleine Marienstatue in einem weißen Kistchen. Das Ganze sieht aus wie eine Kapelle in Zwergengröße. 🙂

Am Boden fielen mir Vulkansteine auf mit ganz intensiven Gesichtern. Einem Impuls nach hob ich sie auf um sie näher betrachten zu können und spürte die Wärme in ihnen. Eine gütige Energie. Ich fühlte, dass es nun endlich Vulkanwesen geben wird. Schwarze Wolle habe ich mit nach La Palma genommen 🙂

Wir gingen weiter, denn in der Nähe des Leuchtturmes befindet sich eine durch Vulkanausbruch verschüttete Quelle, die „Santa Fuente“, welche  im Jahr 1677 durch den Ausbruch des San Antonio verschüttet und erst im Jahr 2005 wiederentdeckt wurde.

Es war am Abend und der offizielle Eingang daher versperrt. Wir liefen durch diese beeindruckende  Lava- Landschaft: und gelangten über eine schöne Lavasteintreppe an einen Weg aus Lavagestein:

Wenn man da weiter läuft kommt man hinunter an den schwarzen Lavastrand mit Namen „Enchentive“:Die Fußwege rund um den Strand  zu erwandern,  seine Geschichte und inneren Geheimnisse entdecken, gehört eindeutig zum Zauber dieses versteckten Winkels auf La Palma!

An zerknautscht wirkenden Felswesen vorbei:kommt man an diesen absolut magisch wirkenden See wo sich ganz viele Naturwesen aufhalten: Der See wird eindeutig von diesem großen Hüterwesen beschützt:  Unten am Meer gibt es einen langen schwarzen Sandstrand mit natürlichem Becken welches 1971 durch den Ausbruch des Vulkans „Teneguia“ entstand.  Dort genoß ich auf warmem Lavagestein sitzend diesen Blick aufs Meer: In der Hand hielt ich immer noch die Lavasteine welche ich an der kleinen Marienkapelle aufgehoben habe und dachte daran, dass im Mittelalter das Wasser der Quelle von Funte Santa  bis nach Europa verschifft  wurde.. Es war wichtig für La Palma da es sich um eine Einnahmequelle handelte. „…doch da es bei den Menschen auf der Erde nicht um Profit gehen soll wurde sie verschüttet…“ höre ich. „…die Menschen hier ehren Maria. Das Vulkanwesen welches erneut ausbrach  hat ein Zeichen gesetzt: vor der Maria Kapelle kam der Lava Strom zum Stillstand.. Denn bei Marienenergie geht es um das Thema Mitgefühl. “