Categotry Archives: mein Leben als Zwergenmutter

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Herbst-Zwerge

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Naturwesen kleiden sich z.B. auch gerne in dem jeweiligen Farbspektrum, in dem sie sich zugehörig und daheim fühlen. Wenn sich bei uns nun -wie in den letzen Wochen geschehen- das Laub golden färbt, das Blattwerk sich in einem leutend´ orangen-, zinnober- oder magentarot zeigt blühen diejenigen Naturwesen, die einen besonderen Bezug zu diesen Farben bzw. dem Herbst haben auf und beginnen sich zu zeigen.

Naturwesen die den Herbst lieben
sehen das ganze Farbspektrum, das sich auch uns zeigt. Während z.B. die meisten Säugetiere ja Probleme damit haben, die Farbe Rot wahrzunehmen, reagiert z.B. das menschliche Auge sehr empfindlich darauf.

Rot
erhielt daher in der Entwicklung der meisten Sprachen sehr früh ein eigenes Wort, gleich nach der sprachlichen Unterscheidung von Hell und Dunkel. Das althochdeutsche Wort rôt entwickelte sich aus dem germanischen rauðaż von indogermanisch ẖereúdʰ und bezeichnete die Farbgebung von Kupfer, Gold und anderen Metallen.

-Zinnoberrot
Cinnabarit, im deutschen Sprachraum auch als Zinnober bekannt, ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Sulfide und Sulfosalze“.

-Orangerot
wird wahrgenommen, „wenn nur der langwellige Bereich des Spektrums wirksam ist“

-Magentarot
wenn noch ein kurzwelliger Anteil hinzukommt oder gar in violettem Licht erstrahlt.

-violett
ist im eigentlichen Sinne die Bezeichnung der Spektralfarbe am kurzwelligen Ende, die sich an das Indigo anschließt und ins Ultraviolett übergeht. Nur in diesem Sinn ist Violett eine monochromatische Spektralfarbe. Schön fand die Zwergin mit der violetten Mütze ( ihr seht sie unten auf dem Gruppenbild links vorne ) dass das Wort „Violett“ dem französischen Begriff für Veilchen (violette) entspringt.

Viele Naturwesen, die sich mit diesen Farben bzw. im Herbst wohl fühlen mögen es besonders gerne, sich in diesen Farben in ihrer Gewandung zu zeigen. Dieses Jahr habe ich daher einmal eine kleine Auswahl an Naturwesen so gestaltet. Hier ist z.B. ist die (gestern) geborene „Herbst-Zwergen-Mutter mit Kind“:

Zwergin mit Baby C

Das Wort „Herbst“
hat sprachgeschichtlich denselben Ursprung wie das englische Wort „harvest“, Ernte(zeit), lat. Carpere -pflücken und griech. karpós-Frucht, Ertrag. Im Litauischen heisst es kirpti-schneiden und griechisch krōpíon-Sichel. Ursprünglich bedeutete das Wort „Herbst“: die Zeit der Ernte. Diese landwirtschaftliche Bedeutung blieb vielerorts erhalten, so auch im südwestdeutschen Sprachraum, da lebt die ursprüngliche Wortbedeutung als Dialekt- bzw. Fachausdruck für die (Wein)lese fort und wird mit dem Wort „herbsten“ bezeichnet.

Und hier als heutiger Abschluss sind die Ersten bereits gestalteten Herbst-Zwerge als sonntägliches allererstes Gruppenbild:

Erstes Gruppenfoto C

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Während heute endlich die leuchtend´orange- und hauszwergrote Chili mitsamt unseren Keimbrot-Talern gemächlich auf dem Ofen trocknen, alle Mails beantwortet sind und auf Helga´s altem Eichenschreibtisch die diesjährige Herbstzwerg- Collection 2013 in Limited-Edition geduldig am Warten ist dass es nachher mit dem Nähen weitergeht schnell noch aus Haselnüssen, Mandeln, Charlotten und den letzen Kappuzinerkresseblüten einen „rein veganen Haselnuss-Mandel-Frischkäse a la Zwergenmutter Sian“ für uns alle auf den Tisch gezaubert:

Veganer Mandel-Haselnussfrischkäse C

Beim heutigen Fensterbank-Pflanzen-giessen die Wacholderbeeren-Rosskastanientinktur bemerkt, die ich gleich nach dem Seminar im Oktober aufgesetzt hatte. Hm… wollte ich ja auch mal abfiltern.. denn meine süße Hauszwergin Geramaine ( ihr kennt sie aus meinem Indien-Blog ) hatte sich eine Creme auf Basis dieser Tinktur mit Rosenwachs ausgedacht die

– gefässzusammenziehend
– venenstärkend
– die Aufnahme von Gewebewasser zurück ins Blut fördern kann.

Schon die Tinktur, die man dafür braucht schaut ja sooo genial aus:

Rosskastanien-Wacholderbeeren-Tinktur C

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Die Schwingungsfrequenz lebendiger Lebensmittel

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Früchte, Pflanzen helfen uns zu wachsen, gesund zu werden/bleiben/unseren Körper zu erhalten/regenerieren. Wahrlich ein vielschichtiges Thema… wie auch die Sache mit den Wünschen…die Wirklichkeit werden…vor einigen Jahren gab ich darüber ein Seminar, im Kloster St. Odilie mit dem Thema „Wie Wünsche Wirklichkeit werden“. Da hatte ich es genaustens erklärt, wie Wünsche Wirklichkeit werden. Ganz sachlich. Und was hat dies nun mit der Schwingungsfrequenz lebendiger Nahrungsmittel zu tun mögt ihr Euch fragen ??? Nun, im Sommer diesen Jahres wünschte ich mir u.a. aufs Sehnlichste und Innigste wieder frische rote gesunde unbehandelte Erdbeeren im Garten zu haben, ich schmeckte sie schon richtig, spürte sie förmlich schon im Mund … und einige Zeit später entdecke ich an der Mauer wunderschöne rote Walderdbeeren wachsen. Oder der Hopfen: Wir sprachen von seiner Heilwirkung und davon, dass man Hopfen auf der warmen Mauer entlang wachsen lassen könnte und bemerkten dann im Spätsommer den wilden Hopfen, der zwischenzeitlich auf der Mauer gewachsen war. Genial finde ich, dass nun schon einige Pflanzen einfach begonnen hatten zu wachen, ganz ohne mein Zutun, ich weder den Samen gekauft noch Jungpflanzen eingesetzt hatte! Das neuste Beispiel ist der Feldsalat ( hach, was wünschte ich mir Feldsalat..) Unter dem Efeu- Apfelbaum, im Blumenbeet sprossen auf einmal hunderte mini Pflänzchen die ich eigentlich weg-jäten wollte, ( weil ich ja BLUMEN da angepflanzt hatte …) doch dazu kam ich dann Gott sei Dank nicht…und nun -oh Wunder-:leckester Feldsalat in MASSEN. Und ich fühlte mich soooo gut, wenn ich ihn frisch gepflückt aß in den letzen Tagen… Man spürt es, die Energie in den Pflanzen… man spürt, wie sie einen erheben, kräftigen, vitalisieren! Die Schwingung ist so hoch, es zieht einen förmlich empor.

Wilder Feldsalat:

wilder Feldsalat

Vieleicht hat jemand von Euch schon einmal von ihm gehört? Dem Mikrobiologe Dr. Robert Young, der die Schwingung von Lebensmitteln (in Megahertz) mass und diesen Wert mit demjenigen gesunder Organe in einem gesunden Menschen verglich? Er stellte fest, dass die Schwingungsfrequenz gesunder Organe bei ca. 70 Megahertz, die von Krebsgewebe bei ca. 40 Megahertz lag.

Dr. Young entdeckte, dass eine Zelle langsam zu sterben begann, sobald ihr Wert unter 40 Megahertz rutschte. Will ja niemanden erschrecken, doch recht viele Produkte hatten einen Wert von 3 bis 5 Megahertz. Bei frischem grünen Gemüse wie Brokkoli, Sprossen und Blattgemüse jedoch lag der Wert bei ca. 70 Megahertz, so dass diese lebendigen LEBENSmittel einen gesunden Organismus weitaus besser gesund erhalten oder heilen könnten als die schnell verfügbaren Nahrungsmittel. Denn: Was keine Lebenskraft besitzt, kann auch keine Lebenskraft weitergeben.

Nun ist der Mensch ja ein Gewohnheitstier und gibt ihm liebgewonnene ( wenn auch ungesunde ) nicht gerne auf sagt man… Na, es sei denn die Alternativen überzeugen derart, dass man einen Schritt wagt… !!!

Ich z.B mag so gerne Süßes. Und ich liebe Sonntagnachmittagskuchen. Möglichst naturbelassen Törtchen wollte ich also backen, wo doch gestern Sonntag war und ich so gerne ein Stück Kuchen am sonntäglichen Nachmittag esse.

Mein Ziel:
-„mit dem was DA ist“
– naturbelassen (ungebacken)
– kein Getreide verwenden.
– Selbstverständlich auch keinen extra Zucker zufügen.

Am Abend zuvor kam ich auf die Idee Mandeln statt Mehl zu verwenden. Da war noch ein kleines Schraubglas im Schrank. Generell wollte ich einfach schauen, was ich so an Gesundem in Haus und Garten vorfinde um meine Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Eine Orange hatte ich noch. Prima. Sie war zwar schon bissl älter, darum hatte ich die Zwischenhäute entfernt und diese mit ein paar Datteln klein geschreddert. Das Glas Mandeln ergab mit dem Mus der Orange-Dattelmischung drei mini Törtchenböden. Prima! Und schmeckte herrlich. Beim Aufräumen fand ich einen kleinen Beutel getrocknete Aprikosen, die gab ich zu der Orange-Dattelmasse. Nochmal schreddern und ein saftiges köstliches Mus war fertig. Jammi. Beim Tortenböden streichen fiel mein Blick auf die Schale mit den Kiwies. Zwei waren reif, also schälte ich sie und gab sie obendrauf. Draussen regnete es zwar in Strömen, was mich jedoch nicht davon abhielt mit Andenjacke in den Garten zu laufen um die letzen Himbeeren zu pflücken. Klar, dass die Anzahl an Himbeeren für mein Projekt völlig gereicht haben ( und noch ein paar zum Naschen übrig geblieben sind ) Beim Wasserglas runterholen fiel mir dann das Agar-Agar Glas förmlich in die Hände. Just in diesem Moment fiel mir ein, dass ich noch Apfelsirup hatte der eigendlich Gelee werden sollte und dieser müsse sich doch eigentlich hervorragend zum süßen eignen..so gab es dann sogar noch einen Törtchentypischen Guss. Mit echter Vanille verfeinert.

Und hier sind sie, meine ersten veganen und basischen Törtchen:
Meine ersten veganen Törtchen C

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Ozeanisches Bewusstsein

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Darf ich vorstellen: Peter Namayan http://www.namayan.de/zurperson.html
langjähriger, direktester Standnachbar während all den Festival´s im KUKO (Kultur und Kongresszentrum) Rosenheim. Seite an Seite hatten wir all die Jahre je einen Stand gehabt. Peter Namayan: Stets offen, authentisch, fürsorglich, aufmerksam, intelligent und ruhiger „Fels in der Brandung“. Peter Namayan, den ich unendlich schätze. Auf den ich mich stets gefreut habe.

Vor vielen Jahren in einer Pause -was seltenst vorkam- hatte er mir anvertraut, dass er Menschen zu den Delphinen im Meer mitnehemen mag und dass mein Channeling „Wale und Delphine“ ihn so inspiriert häben. Von Jahr zu Jahr dufte ich als direkte Standnachbarin miterleben, wie er es tatsächlich wahr machte. Genial! Ich freute mich mit.

Dann erzählte er mir eines Tages, dass er selbst ein Festival organisieren mag. So in diesem Stil und ob ich, wenn es dann soweit ist, auch ein Channeling geben mag. Darüber konnte ich mir jedoch keinerlei Gedanken machen: ich hatte ausschließlich mit meinem nackten Leben zu tun. Einige Festivals war ich daher auch gar nicht anwesend, lebte zurückgezogen in der Natur. Im April diesen Jahres konnte ich -jedoch aus einem anderen Grund- wieder keinen Stand mit Naturwesen im DOLCE / München geben. Peter Namayam hat mich dennoch gefragt, ob ich dafür dann bei seinem „Fest der Engel 2013“ ein Channeling geben mag. Er hat mich einfach nie vergessen! Im September diesen Jahres sind wir uns dann endlich wieder persönlich begegnet, im Dolce in Münschen und er hat mich dann NOCHMALS darauf angesprochen, ob ich dann beim nächsten Male mitmachen möchte? Es würde am 1. JUNI 2014 mit dem Thema „ozeanisches Bewusstsein“ stattfinden, das wäre doch sicher ein schönes Thema für mich…? Hi, der Peter …kennt mich halt sooo gut… In einem tiefen Augen-Blick erwähnte er nochmals, dass ihn mein Channeling „Wale und Delphine“ damals so inspiriert hat. Ozeanisches Bewusstsein: Welch´ ein THEMA! Ich habe ihm dieses Mal spontan zugesagt.

Ich freue mich!

-Danke-
liebster Peter Namayan: Für all die Jahre gegenseitiger autenthischer liebevoller respektvoller Begegnung! Ich schätze Dich unendlich: dass Du bist wie Du bist-und dass Du mich nie vergessen hast! DANKE.

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Der Rasenmäherflüsterer, tja, man glaubt es nicht, doch kaum hatte dieser am frühen Morgen einen wohl geheimen Schalter umgelegt sprang er an !!! Just in diesem Moment dachte ich wieder ernsthaft darüber nach, ein kleines elfengrasliebendes Pony bei mir aufzunehmen. Oder diese wunderschönen Gotland- Schafe, mit ihren prächtigen Mähnen. Türkisfarbene Eier legende Hühnerfrauen und ein um diese herum stolzierenden, seine Aufgabe ernst nehmender Hahn wären auch der Hit, doch was von Letzerem wohl die Füchsin davon halten würde? Ich will sie ja nicht in Versuchung führen…rückblickend kam mir in Sinn, als wir 2 Jahre im Wald in einem Leibgedinghaus (Altenteil eines Bauernhauses) im Siegelau gelebt hatten und jedes unserer bunten Hühnerschar selbstverständlich Namen hatten. Da gab es z.B. die schwarzrote RIESSEN Eier legende Walli, die liebenswerte braun-weiße Frieda, das sanftmütige, schillernd bunte Federn tragende Perlhuhn „Glöckchen“, das nur wenig Eier legte und lieber durch die Gegend lief, Gudfried den stets wachsamen Hahn, ein reinweißes Huhn mit Namen Schnee…und auch jede Menge Füchse und etliche Hennenvögel… oh jehhhh…da kann es einem echt vergehen…wenn Tiere Tiere fressen….überhaupt: wenn man so über sie nachdenkt wird einem auch bewusst, dass auch diese einmal „gehen“, denn ob technisch oder organisch…alles Leben endet auch einmal…und puh, das ist dann doch schlimmer als wenn ein technisches Gerät nicht geht. Vielleicht hat man darum bewusst begonnen, den Fokus auf das Technische zu legen…? Naja, sind einfach meine Gedankengänge.
Um drei Uhr in der Nacht erhielt ich einen Anruf von Andreij, dass Bibbi, unsere kleinwüchsige, mittlerweile 9 jährige jedoch schwer kranke Kätzin im Sterben liegt. Und so fuhren wir am Mittag mit zwei Auto´s rüber nach Oberprechtal.

Bibbi war im Morgengrauen in Andreij´s Armen einschlafen. Im Vorzimmer hatte er sie aufgebahrt. Ihr eine schöne Atmosphäre gemacht. Mit nach Weihrauch riehenden roten Kerzen. Als ich sie das erste Mal tod ansah -ich brauchte eine ganze Stunde für diesen Schritt- waren ihre Ohren weit aufgestellt. Ihre Augen entspannt in weite Ferne gerückt. Die rosa Blumen lagen, auch nach Stunden so frisch, wie gerade gepflückt, auf jeder Seite ihres Kopfes. Im Abendlicht fand ihre Beerdigung statt. Neben ihrer Mutter Flecki hatte Stephan Erde ausgehoben. Farn und Blumen hatten wir ihr ins Grab gelegt. Sie eingewickelt in eine warme Decke. Weinen, reden und es gemeinsam „warm“ machen: den Ofen anmachen, Gewürzkuchen backen, oben im Moor Heidelbeeren, Wasserkresse und Bärwurz pflücken, Rosskastanientinktur aufsetzen, Smoothie´s zubereiten….

Noch beim Nach Hause kommen war ich tief versunken. Tage wie Nächte verbrachte ich in absoluter Stille. Pflanzte den augebrabenen Bärwurz in die Mooswiese unter Großmutter Fichte. Ein „Elfengarten“, mit violetten Glockenblumen, Breitwegerich und Augentrost. Ich war viel draußen und:… am Listen für die Seminargruppe schreiben. Denn das erste Seminar, 2 Jahre nach der Indienreise in den Vogesen, das Basisseminar „Elfen und Fee´n“ stand vergangenes Wochenende -still und leise- ohne großartige Werbung gemacht zu haben vor der Tür.

Still und leise
erfreute ich mich schon viele Wochen, wieder etwas im Außen anbieten zu können und hatte dieses Mal alles ganz alleine vorbereitet. Mit diesem Seminar wollte ich an einem schönen Ort in drei Schritten die Basis erschaffen und erwecken für eine intuitive Wahrnehmung von Naturwesenkräften wie Elfen und Fee’n. Generell können alle lichten und feinen Energien (wie die der Elfen und Fee’n) in Aloah, im Zustand des Prajñā sehr viel deutlicher und um ein Vielfaches leichter wahrgenommen werden denn da sind sie „daheim“. Und da Fee’n bei der Erzeugung von Prana mithelfen und die Elfen diese weiterleiten waren wir auch draußen um das Prana in der Luft sehen und bewusst in uns aufnehmen zu können. Mir ging es mit diesem Seminar darum, dass jeder den Zusatnd des Aloah, des Prajñā erfassen kann um sekundär dann die Naturwesenkräfte wie die der Elfen und Fee’n auch im Alltag erleben/sehen zu können Es ging mir vor allem darum „leicht“ zu werden… so schrieb ich noch bevor ich nach Oberprechtal fuhr eine Rundmail, dass bitte alle „leicht“ essen mögen: um die Verdauung zu entlasten und um sich auf die feinen Kräfte der Elfen und Fee´n einschwingen zu können, den Zustand des Prajñā und des Aloah erfassen zu können…

Aloah-
sich hinbegeben, hinein in den Fluss der Liebe,
da, wo die Naturwesen „daheim“ sind.

Aloah-
LIEBE IST…
z.B.:
Warmherzigkeit-Mitgefühl-Barmherzigkeit
Freundlichkeit-Güte- …

Die Silbe “ alo “ steht für „in Anwesenheit von“,
die Silbe “ ha “ für „Odem des Lebens“.
Es impliziert, sich der Anwesenheit Gottes bewusst-sein.

In Prajñā:
Ein Zustand, in dem die große all-umfassende Weisheit, die alle Dinge und Phänomene im ganzen Universum durchdringt verstanden wird. Wo es kein Streben, kein Gieren, kein Verlustgefühl mehr geben kann, weil Prajñā IST bereits, bevor das menschliche Bewusstsein alle Daseinsformen wahrnimmt und versucht, sie in Begriffe zu fassen. Prajñā wird nach buddhistischer Lehre intuitiv und unmittelbar erfahren, wenn Körper und Geist im Zustand des Gleichgewichts sind und die Vorstellung der Trennung von Subjekt und Objekt im Samadhi überwunden wird.

Im Seminarhaus
ging es intim und familiär zu. Man musste bereit sein, seine Privatsphäre mit anderen zu teilen. Bereit sein, sich auf dies´ Abenteuer einzulassen. Denn der Zustand des Prajñā erfasst man, wenn man nichts festhält, fließen lässt, loslässt…und darum ging es ja… und es war so viel Liebe, Lachen, Ernsthaftigkeit wie auch Heiterkeit vorhanden. Die Gruppe war einfach MEGA. Sie war-WOW-: Egal ob beim freiwilligem Spüldienst, der leichten Kost, den vielen Stunden Seminar (wir hatten nicht nur tagsüber sondern auch an jeden Abend ebenfalls Seminar) doch was auch gerade anstand: ALLES wurde erfasst UND umgesetzt. Ich habe es in all meiner Seminarzeit noch NIE erlebt, dass man sogar FRÜHER beginnen und lediglich 15 Minuten Pause haben wollte…hach es gäbe sooo viel über diese wundervolle Gruppe zu erzählen, auch von all den vielen Naturwesengeschenken: als z.B. die Morgensonne hinter dem Berg aufging gerade als wir los gehen wollten und unzählige Glitzerlichter an langen Gräsern blinkten, oder dass es Zeichen für jeden Einzelnen am sonntäglichen Himmel gab…ich könnte euch STUNDENLANG erzählen..

Es war einfach ein wahrhaft traumhaftes Seminar, mit wahrhaft wundervollen Menschen. Und noch immer BIN ICH tief berührt, ein solch schönes Wochenende mit solch schönen, wundervollen, offenen und Liebe-vollen Menschen erlebt haben zu dürfen.
An dieser Stelle male ich ein großes, von Herzen kommendes ALOAH und sage DANKE, an alle. Und ich freue mich auf das nächste Seminar das ich dort geben werde. Im Juli 2014.

EHEY.

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Die Botschaft der Zwergin Heilgard

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Guten Morgen ihr Lieben. Zuerst einmal herzlichen Dank für Eure lieben Mails und Kommentare im Facebook! Und allerherzlichsten Dank für Eure Hilfe, Danny und Silke. Nun weiß ich, was alles heißt. Auch dass „der Rasenmäher“ im Französischen „weiblich“ ist und übersetzt „die Rasenmäherin“ heißt … ja, ähm: was ich Euch bisher noch nicht sagte: mit meiner schönen blauen Schere schnitt ich jeden Tag die feinen Spitzen von dem zarten Elfengras ab, mixte es mir als Pesto und in den Smoothie. Denn was soll man teure Weizengraskapseln einkaufen wenn man so schönes frisches Elfengras hat. Das Thema „den Rasenmäher wieder instand setzen“ ist auf morgen verschoben: denn Stephan mag ihn sich anschauen kommen. Was mir auch lieber ist, denn ich will nicht noch mehr dran kaputt machen… bis dahin bekommt das Elfengras weiterhin mit der Schere einen schönen „Spitzenschnitt“ von mir, auch wenn man bereits Zöpfchen damit flechten könnte. A Apropos „Zöpfchen“, „grün“, „lange Haare/Gras“ sowie „weilblich“ , hier:

Die Geschichte von Heilgard

Heilgard (eine Zwergin) liebt violett. Dunkles Violett. Beerenviolettes Violett. SIE ist nun schon einige Zeit bei mir denn „ihre“ Menschin weilt noch auf der GRÜNEN Insel. Das nächste Mal darf sie mit auf die Insel und den Leprachan kennen lernen. Sie sammelt schon eifrig ganz viele Eindrücke um es ihm zeigen zu können. Als nun vor zwei Wochen die Holunderbeeren reif waren und wir sie mit den süßen Äpfelchen zusammen im Dampfentsafter meiner über alles heißgeliebten Gettel ( Gettel = die Schwester meiner Oma, eine der „Altwieber“ ) dampfentsaft hatten war sie selbstverständlich in der vordersten Reihe ( am Fensterplatz ) anwesend. Da sie violett so mag freute es sie im Besonderen, im Geiste im schönen dunkelvioletten Holunderbeerenduft zu baden. Gestern beim Buchteln essen: den sieben Stück, hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen hihi, ja da rief sie plötzlich, ich müsse nun endlich ihrer Menschin schreiben, ich würde doch sowieso heute schreiben !!! Es sei so lange her, als ich ihr das letze Mal schrieb! Ich hatte das wieder völligst vergessen, auch den Namen und hoffte, wenigstens im Mailverlauf etwas nachlesen zu können. Und tatsächlich fand ich, was mir ihre Menschin damals schreib, als ich ihr mitteilte dass es eine Heilgard ist, die zu ihr kommen wird und dass sie eine besondere Mütze ( mit Holunderbeeren ) eingefärbt hat und sie reisefertig gemacht werden kann.

Für den Naturwesenauftrag hatte ich lediglich ihren Namen sowie Bilder, wo sie wohnt. Nichts „persönliches“ aus ihrer Vergangenheit, Vorlieben, Details oder dergleichen. Von ganz alleine hatte sich die Heilgard gezeigt und ich habe sie ja nur „gemacht“. Ihrer Menschin hatte ich lediglich geschrieben: „…nun ist es soweit, dass Dein Naturwesen, eine Zwergin mit Namen Heilgard geboren ist und ich freue mich sehr, Dir die wundervolle Heilgard vorstellen zu dürfen.“ Und schickte ihr ein Bild von ihr. Darauf schrieb sie:

Guten Abend liebe Sian

Ganz herzlichen Dank für Deine liebe- und lichtvolle Arbeit. Sie ist wirklich wunderschön, die liebevolle Heilgard. Und ich freue mich von ganzem Herzen, wenn ich sie dann bei mir begrüssen darf. Sie hat so ein liebevolles Lächeln, wirklich eine Freude für Herz und Seele.

Am Dienstagmorgen früh werde ich nach Irland fliegen und erst am 15. Oktober wieder zurück in der Schweiz sein. Ich habe mir jedoch erlaubt, Heilgards Bild auszudrucken, so wird sie bereits mit mir reisen. Ich hoffe, sie hat nichts dagegen. Ab dem 21. September übersetze ich Workshops über Sensitivität und Medialität, das wird Heilgard bestimmt gern mitmachen. Das nächste Mal darf sie dann mitreisen.

Ich finde den Namen auch besonders schön. Dazu möchte ich Dir gerne auch etwas von mir erzählen. Als ich noch sehr jung war, habe ich stets ein helles Wesen neben mir wahrgenommen. Diese Lichtgestalt hat mir viel Kraft und Liebe geschenkt und mir geholfen, schwierige Momente durchzustehen. Diese Lichtgestalt habe ich immer mit Heiland angesprochen, jedoch gleichzeitig immer gesagt,,dass dies nicht der Heiland sei, von dem in der Kirche gesprochen würde. Aber für mich war er mein Heiland. Während der Teenagerzeit und so bis Mitte zwanzig trat diese Verbindung etwas in den Hintergrund, obwohl ich stets eine Sehnsucht nach dieser Liebe verspürte. Doch dann kam dieses Lichtwesen wieder stärker in meinen Alltag zurück. Und auch heute begleitet mich mein „Heiland“ immer noch. Auch wenn ich versuchte, ihm einen andern Namen zu geben, ich konnte nie einen stimmigen finden. Daher ist es für mich besonders schön, dass jetzt auch noch Heilgard dazukommt, oder vielleicht sollte ich eher sagen, dass ich mir ihrer Gegenwart jetzt auch bewusst bin.

Die Geschichte mit der Mütze hat mich zum Schmunzeln gebracht. Da hat Heilgard bestimmt bei mir abgeguckt. Schon seit bald dreissig Jahren trage ich sehr gerne Hüte, oftmals auch ausgefallene und etwas besondere. Gerade zu meinem letzten Geburtstag hat mir meine Freundin einen Hut gemacht, ganz speziell und in der Farbe violet! Übrigens, die Farbe violet ist seit meiner Kindheit meine Lieblingsfarbe – damals war diese Farbe noch nicht in Mode wie heute. So kann ich gut verstehen, dass Heilgard auf diesen besonderen Hut bestand.

Ich freue mich, von Dir zu lesen mit allen Angaben und wünsche Dir eine gesegnete und lichtvolle Zeit. Noch einmal ein herzliches Danke, dass Du Heilgard in mein Leben bringst.“

Da ich gestern am Botschaften schreiben war las ich ihre vor 2 Monaten geschriebene Botschaft nach und diese mag ich gerne mit Euch teilen:

Die Botschaft der Zwergin Heilgard

Namensherkunft/Wortbedeutung:
Heilgard bedeutet (auch im Althochdeutschen):
heil = „gesund“ und gard = „Hort; Schutz“

So spricht Heilgard:
„Ein Ort der Geborgenheit
ist jener Ort, wo etwas sich setzen, entspannen
und das, was verletzt ist gesunden kann.
Wenn Du den Ort kennst, erscheint er Dir zeitlos,
auch wenn Du ihm in der Vergangenheit begegnet bist.
Vergangenheit, sie lebt in uns, wir tragen sie in uns und dennoch ist sie Geschichte.
Gegenwart, sie durchdringt uns, wir bewegen uns in ihr.
SIE ist jener Stoff, in der wir in Zukunft sind.“

Die Holunderbeeren, mit welchem dieser Seidenstoff eingefärbt wurde wuchsen nahe eines Krankenhauses. Holunder macht so etwas öfters, denn das Bedeutendste am Holunder ist, dass man ihm die Fähigkeit nachsagt, Krankheiten zu absorbieren. Im Mittelalter brachte man daher kranke Menschen zu einem Holunderbusch, so dass sie gesund werden konnten. Die durchwobene Holunderenergie im Stoff, der Seide, die mit ihm eingefärbt ist steht für das „aus sich herauskommen können“, für die Hoffnung und das Ausheilen können ungelöster innerer Prozesse.

Ist DAS alles bewegend… oder? Das wollte ich unbedingt noch mit Euch teilen, denn nun werde ich arbeiten um heute Nachmittag Zeit zu haben: da es sich gerade ergeben hat, dass wir mit dem Guido, ( der heute beschlossen hat zum See fahren zu wollen ) zum See gehen. Sarah´s Naturwesen, die gerade Urlaub bei mir machen sind schon ganz aufgeregt. Und ich hoffe inständig, dass er uns die Edelhefeflocken, die es im Bioladen in Deutschland gibt mitbringt. Dann wird es vegane Pizza mit Paprika, Kirschtomaten und Rucchola aus dem Gewächshaus mit Hefeschmelz (Käseersatz) geben.

ich wünsche Euch einen sehr schönen Tag! In Liebe Sian

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Im kühleren, dennoch sonnigen Morgen barfuß über den Tau laufen, die tiefstehenden Regenwolken betrachten und sich über den leckeren grünen Smoothe freuen. Heute steht Naturwesenbotschaften schreiben an, Reynaheh (die Wurzelfrau) reisefertig machen und Elena, die Zwergin trösten. Und mit ihr und Vinodhie vegane Mandel-Birnen-Buchteln a là Sian Zwergenmutter backen. Na das wird den Kohlrabi ( der Zwerg von Andreij ) sicher freuen.

Zuerst muss ich jedoch erst mal Holz rein tragen und den Ofen anfeuern. Im Vorbeigehen werde ich nochmals versuchen ( wie jeden Tag seit zwei Wochen ) den chicen chilliroten Rasenmäher von Stephan anzubekommen. Schade, dass ich aber auch erst jetzt weiß, dass man zuerst den Benzinhahn zu öffnen hat und DANN losfährt. Dabei war ich schon froh, dass er überhaupt lief. Eine Bahn zumindest. Im mittlerweile (fast) halben Meter hohen Gras. Ähm ja. Da habe ich wohl zu lange gewartet. Oder mich nicht getraut. Wie auch immer: Jedenfalls macht er nun keinen Mucks mehr. Gutes Zureden hilft leider auch nicht ( schon ausprobiert ) „Zündkerzen reinigen“ hat es gehießen. Wo die wohl zu finden sind? Werde mir den Namen des Mähers notieren und ihn im Internet googeln. Vieleicht wird dann ersichtlich wo die Zündkerzen sind? Am besten gleich noch, wie man überhaupt Zündkerzen reinigt. Und ein Zündkerzenschlüssel wäre für diese Action sicher auch äußerst hilfreich. Was DAS wohl in französisch heisst..??? Hm, ich weiß auch nicht. Sollte ich mir überlegen, auch das nachzuforschen. Jedenfalls wollte ich ja heute auch Wäsche waschen, der Mäher ist eh´ so eine Sache für sich… Und ich könnte auch schon mal die Mandelmilch für die Buchteln herstellen. Wie das geht? Ganz einfach: Demeter-Mandelmus aus dem Glas mit Wasser auf quirlen. Eine Prise Steinsalz dazu und fertig. In der Zwischenzeit für den Teig dann 150 g Demeter- Dinkel zu Mehl mahlen und gehobelte Mandeln im Schrank suchen gehen. Aus dem Kühlschrank 20 g frische Hefe holen und Mandelöl bereit stellen. Etwas Mandelmilch mit etwas Rohrzucker auf kleinster Flamme sachte erwärmen. Das warme Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hinein machen, die frische Hefe hinein bröckeln und Mandel-Milch dazu geben. Mit einem Holzlöffel einen Vorteig in der Mulde machen. Mit einem Tuch bedeckt die Schüssel auf den bereits warmen Ofen stellen. Dann raus und schauen welche Birnen von Dim-Hie-Trie’s Baum reif sind. Das Tuch anheben und schauen, ob der Vorteig schön aufgegangen ist. Wenn ja um den Vorteig 3-4 El. Mandelöl träufeln, Vanillemark und bissel Rosenwasser dazu geben und solange kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig wieder zugedeckt 1 Stunde lang auf dem Ofen gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit die selbst gemachte Mirabellen Konfitüre aus dem Kühlschrank nehmen, Mandeln ganz fein mahlen und mit Rosenwasser und etwas Rohrzucker oder feingewogenen Datteln zu Marzipan kneten. Den Teig aus der Schüssel holen und in 7 gleich große Stücke teilen. Diese zu Kugeln rollen und wie Minipizzen plattdrücken. Je etwas Konfitüre, Marzipan sowie ein Birnenstück in der Mitte platzieren, von allen Seiten mit Teig umhüllen und die Nähte gut zusammendrücken. Die gefüllten Teigkugeln nun mit der Naht nach unten in eine geölte Steinform geben, erneut eine halbe Stunde lang zugedeckt gehen lassen. Während dessen den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die ungebackenen Buchteln mit süßer Mandelmilch bepinseln und mit gehobelten Mandeln bestreuen, ca. 25 Minuten lang backen. In der Zwischenzeit Weinschaum- oder Vanille-Mandelmilchsoße machen, na mal schauen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und viel Freude beim Nachbacken!
Ach und p.S.: weiß jemand von EUCH was „Zündkerzenschlüssel“ auf Französisch heisst?

„Altwiebersummer“

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Als eine Herbstgeborene liebe ich diese Jahreszeit..und nun ist er da, der „Altwiebersummer“ zu hochdeutsch: „Altweibersommer“…. als ich noch Kind war sprach meine Oma jeden Herbst die Bedeutung des „Altwiebersummers“ an. Das Gefühl, das dabei mitschwang kam mir vorhin, als ich durch die Bäume lief und dem Lichtspiel der Blätter zuschaute wieder in den Sinn. Sie klärten mich auf, wie die „Altwieber“ das mit dem „Altwiebersummer“ gesehen haben. Die „Altwieber“ waren als Kind für mich: meine Oma, ihre Schwester und die zahlreichen alten Frauen mit ihren weiß-blauen (kariert oder gestreift) sowie den geblümten Schürzen, die sie stets um den Bauch gebunden hatten. Sie, die immer einen Rat (mindestens einen) parat hatten, eine Erklärung, eine „Ahnung“ und bei auswegslos erscheinenden Problemen zumindest eine halbwegs passable Idee. Sie, die stets ein großes Herz und sicher mehr als nur zwei Ohren hatten. Sie, die steht´s ein Taschentuch in ihrer Schürtze hatten ( eines das man noch waschen konnte ) Sie, die aufgeschlagene Knie zu betupfen wussten. ( mit einem sauberen Taschentuch ) Sie, mit ihren stets dicken Strümpfen an. Sie, die eines Tages dann vorab zu sagen pflegten: „ziehe besser die dicken Strüpfe an“ wenn man ABER schöne dünne (bunte) anziehen wollte und dann jammernd mit Blasenentzündung im Bett lag… Sie, die wussten, dass nach jedem Regenguss auch wieder Sonne kam. Sie, die aus dem Stegreif lange wussten, wer wann Geburtstag hat. Sie, die alles im Kopf behalten konnten und nur nachzuschlagen pflegten als sie älter wurden. Sie, die „Altwieber“, die meine Oma und ihre Schwester stets besucht haben…

Laut Wiki ist der Altweibersommer „eine „meteorologische Singularität, das einen Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung im Spätjahr bezeichnet, oft im September, der sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet. Das kurzzeitig trockenere Wetter erlaubt eine gute Fernsicht und intensiviert den Laubfall und die Laubverfärbung.“

Nach der einen Erklärung leitet sich der Name von Spinnfäden her, mit denen junge Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln. Der Flugfaden, den die Spinnen produzieren und auf dem sie durch die Luft schweben, erinnert die Menschen an das graue Haar alter Frauen. Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. Nach der anderen Erklärung, in der von Kluge/Seebold die „vielleicht“ ursprüngliche, von Pfeifer hingegen „wahrscheinlicher“ eine sekundäre Bedeutung gesehen wird, liegt dem Wort das Motiv der zweiten Jugend bei Frauen, die als unzeitig und nur kurze Zeit dauernd angesehen wird, zugrunde. An diese letztere Deutung können das schweizerische Witwesömmerli und der bairische Ähnlsummer (‚Großvatersommer‘) angeschlossen werden.

Die Spinnweben sind zu einer früheren Zeit auch Zeichen von Elfen, Zwergen gewesen..dann Zeichen der Nornen und später wurden sie abgelöst durch Mutter Maria („Marienfäden“, „Mariengarn“, „Marienseide“, „Marienhaar“ oder „Unserer Lieben Frauen Gespinst“, „Mutter Gottes Gespinst“). Im Volksglauben nahm man an, dass es baldige Hochzeit verheißt, wenn sich fliegende Spinnfäden im Haar eines jungen Mädchens verfangen.

Genießen wir die schöne Zeit dieser „Altwiebersummer-Tage“ sie geben uns sooo unendlich viel…

P.s: Das Landgericht Darmstadt hat im Jahr 1989 festgestellt, dass die Verwendung des Ausdrucks „Altweibersommer“ durch die Medien keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen darstellt.

Grüner Smoothie. Die Wahrnehmung und den Organismus stärken

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Die ganze Nacht hat es geregnet. Und heute morgen lugte die Sonne zwischen den Nebelwolken hervor. Wie schön die Natur hier doch ist! Heute morgen, als ich durch den Garten lief kam mir plötzlich in den Sinn, wie oft ich doch gefragt wurde, ob ich meinen Bezug zur Natur ( und den Naturwesen ) „schon immer hatte“. Ja, das ist für mich so natürlich wie atmen und sprechen, was sollte auch so „Besonders“ daran sein ??? Ich fand es ja eher lästig. „Und wie kann ICH das bekommen?“ Wurde ich so oft gefragt. „In dem Du Deine Wahrnehmung stärkst“ antwortete ich. Wie? „In dem Du Dich mit der Natur verbindest.“ Ja, aber WIE DENN? Es gibt viele Zugänge: Atmen, seine Wellenlänge verändern, die verstofflichten Naturwesen anschauen und und und… „verbunden sein mit allem was da ist“ erreicht man, in dem man eintaucht. ABER WIE? Das liebe „aber“ und „wie“ … na auch „machen halt“ !…

Grünen Smoothie trinken
ist z.B. eines davon. Das ist eine meiner „Substanzen“… hi, das an dieser Stelle mal am Rande erwähnt… Es selbst herzustellen ist leicht, wenn man einige REGELN beachtet. Wenn man diese nicht kennt, können die ersten Versuche schnell zu einem nicht wiederholbar wollenden Erlebnis werden und ungut in Erinnerung bleiben. So wie bei mir: Vor vielen (vielen) Jahren, mit meinem ganz normalen- Haushaltsmixer, also keiner für 1000 Dm, so wie das früher auf dem Markt angeboten wurde als die Smoothies „modern“ wurden mixte und mixte ich fleißig und heraus kam: grünes Häcksel. Es schmeckte widerlich. Auch Bananen, Kirschen oder Äpfel linderten lediglich den Geschmack. Irgendwann landete der Mixer wieder im untersten Fach und das war´s dann viele Jahre mit den grünen Smoothies und mir. Dann hatte Anja viel grüne Smoothies gemacht und erzählt wie gut es ihr dabei geht. Hm, dachte ich, schön…und was soll „daran“ schmecken? Auf unserer EB- Freizeit ( wir hatten uns im Sommer in den Vogesen gemeinsam privat ein Ferienhaus angemietet um uns austauschen, begegnen und gesund kochen zu können ) hatte sie alles Grün aus ihrem Garten abgeerntet und auch den Mixer dabei. Wir hatten alles verwertet, lecker gekocht jedoch keinen Smoothie gemacht. Ich kam nach Hause und die Schmetterlinge hatten mein Gewächshaus besiedelt. Hübsche weiße Schmetterlinge waren dort, als ich fortging. Und ich hatte ein mulmiges Gefühl. Beruhigte mich jedoch mit dem Gedanken, dass ich ja keinen Kohl gepflanzt, sondern Rauke, Fenchel, Salat, Gurken, Auberginen, Kischtomaten und dazwischen Kapuzinerkresse und Basilikum…Die hübschen Schmetterlinge hinterließen ihre Eier. Ich bemerkte sie nicht gleich. Nun, könnt ihr Euch meinen Schrecken vorstellen, als die Raupen alles auffraßen? Seltsamerweise dachte ich auch da an Smoothies: Einfach das Grüne aufessen, es sich einverleiben. Nicht nur einmal war ich nah dran, das mit dem Gärtnern aufzugeben. Ja, ich war dieses Jahr wenig zu Hause, viel unterwegs…da dachten alle wohl: „Ah, die Sian pflanzt das Essen für UNS“ ??? Mehltau, Raupen, Läuse, Schnecken…nicht mal Knoblauchwasser half… u a h … hatte ich den Bezug verloren? Letztes Jahr war ALLES im Lot: Da waren keine Schnecken im Garten unterwegs, keine Raupen, die alles aufaßen, kein Mehltau an den Zucchini… ich war EINS MIT MEINEM GARTEN.

Stimmt: ich war auch stets DA, ich war anwesend
-und hatte mich auch nur von dem ernährt, was es halt gerade gab und nur wenig zugekauft.
Ich „wusste“ einfach „was gerade ansteht“ , war verbunden… und hatte jetzt anscheinend und offensichtlich den Kontakt verloren. Ich wollte jedoch wieder gerne verbunden sein: mit meinem Garten, der Natur, der Landschaft und begann mich umzusehen, was „da“ ist, was „wild“ wächst…: die Kapuzinerkresse war dieses Jahr wild gekommen. Sie war sehr stabil. Ebenso die Pfefferminze, das Olivenkraut..es gab viele Wildkräuter, junge Brennnesseln, Malven sowie der überall sprießende Spitzwegerich. Letztes Jahr hatte ich mich viel geschnitten, darum kam wohl der Spitzwegerich so zahlreich: Den Saft auf die Wunde und schwupp hast das beste Pflaster. Königskerzen und Malven leuchteten jeden Morgen im Morgentau. Und mir war klar: Es muss auch da REGELN geben…

Bertha Paulinchen lief friedlich neben mir her und bleib jedes Mal stehen, als ich mir das Grün genauer ansah das ich pflücken wollte. Heute gab es frische Brennnesselchen ( sie stachen heute nicht ) Spitzwegerichblätter ( von jedem Stock 2 Blätter ) Kleeblättchen … und zu guter Letzt pflückte ich noch zwei Stängelchen Pfefferminze und sammelte Birnchen unter Dim-Hie-Trie´s Birnbaum ein. Letztes Jahr gab es EINE Birne, dieses Jahr hängt das Bäumchen voller Birnen. Morgens schlafen die Wespen noch, man kann sie grad abschütteln. Noch ein Äpfelchen auf dem Weg zum Haus und ich begannen mit dem Stabmixer die kleingeschnittenen Blätter mit dem Holunder-Apfelsaft ( dampfentsaftet am Vortag ) zu mixen. Dann die kleingeschnittenen Birnchen und das Äpfelchen dazu, noch eine kleine Kinderhand voll Himbeeren und fertig war der beste Smoothie der Welt…

Regel Nummer 1)
Schauen was in der Umgebung wächst: Welche Gräser, Blumen, Blüten… und sich gut danach erkundigen, was für Inhaltsstoffe diese haben, was sie im Organismus bewirken.

Regel Nummer 2)
Das Frucht-Grün-Verhältnis zu Beginn: 60 % Fruchtanteil : 40 % Grünanteil. Keiner muss am Anfang mutig sein und 3 Handvoll Brennesselblätter mit einer Zitrone mixen. Das wird niemand wirklich schmecken. Am Anfang geht es wirklich darum, dass man sich an den Geschmack gewöhnt und ihn kennen- und lieben lernt. Und wie ist es leichter als mit seinen Lieblingsfrüchten? Wer keinen Garten oder Acker so wie ich hat kann sich beim Bauern/auf dem Markt oder im Bioladen eine großzügige Menge seiner Lieblingsfrucht erwerben.

Regel Nummer 3)
Inhaltsstoffe passend für einen selbst zusammen stellen. Für den Einstieg in die „grüne Welt“ empfehle ich einen eher „unspektakulären“ Mix auszuprobieren. 3-5 Zutaten reichen völlig aus! Z.B.: Pfefferminz-Brennnessel-Spitzwegerich mit Birne-Apfel, junge Lindenblätter- Gänseblümchen mit Kirschen. So dass die einzelnen Inhalte noch als solches wahrgenommen werden können.

Regel Nummer 4)
Aufschlüsseln. Also lange mixen, denn je länger man mixt, zerkleinert und bewegt, desto aufgeschlüsselter, verwertbarer sind die Inhaltsstoffe.

Grüne Smoothies
sind ein sehr wichtiger Bestandteil jeder gesunden Ernährung, weil sie uns ermöglichen viele grünblättrige Pflanzen zu essen, auf die wir sonst weder Lust noch Zeit hätten diese so lange zu kauen bis die Inhaltsstoffe aufgeschlüsselt sind. Es macht uns aufmerksam, friedlich, verbindet uns mit der Natur, lässt den Organismus heilen, aufatmen… Ich persönlich fühle mich mit dem Trinken meiner grünen Smoothies sehr viel besser. Und ich fühle auch, dass ich glücklicher und ausgeglichener bin, wenn ich sie jeden Tag trinke. Probiert es aus wenn ihr mögt und entscheidet selbst! Viel Spaß dabei und allen heute einen schönen Tag!

Der Ort

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Inmitten ursprünglicher Natur
liegt eingebettet in sanfte Berge ein liebenswertes kleines Dorf in einem kühlen moosigen Flusstal. Ein Fluß, in dem im Winter frische Brunnenkresse wächst und sich im Sommer bunte Libellen und Frösche tummeln. Die Bergzugänge sind in den Wintermonaten gesperrt: es brütet dann der Auerhahn.

Unten im Dorf
brennt die ganze Nacht das Licht. Keines der Tiere stört sich daran: Wildschweine, Hirsche und Rehe sowie Füchse kommen ins Dorf und öfters sind am beleuchteten Dorfplatz hinter der Kirche im Herbst die Hirsche mit ihren stolzen großen Geweihen anzutreffen. Im Dorf selbst gibt es eine kleine süße Grundschule, die gleichzeitig auch ein Kindergarten ist. Wo gibt es das noch? Hier im Ort! Auch das Wasser kommt noch aus richtigen Dorfbrunnen. Blumen stehen in Sandsteintrögen. Aus den Hähnen sämtlicher Wasserleitungen sprudelt frisches Quellwasser. Die Kirchenglocken ertönen langatmig, klar und satt. Jeden Morgen Punkt sieben, mittags um zwölf und nochmals abends um neunzehn Uhr. Am Sonntagmittag Punkt zwölf spielt der Glöckner mit den weit über das Tal klingenden Glocken eine Melodie. Jeden Sonntag ist es eine andere. Keinen Sonntag mag ich verpassen, der Klang dieser Glocken gehen einem durch und durch!

Einen Lebensmittelladen
eine Post oder eine Bäckerei sucht man allerdings vergebens. Dafür gibt es in den Nachbarsorten noch so richtige kleine Tante-Emma Läden. Wisst ihr: So wie es früher welche auf dem Land gab: Wo man alles kaufen kann, was man so braucht. Vom Benzin bis zum stehts knusprigen Baguette bekommt man alles gleichermassen. Wenn man was Außergewöhnliches braucht muss man allerdings eine gute halbe Stunde bis zum nächsten größeren Laden (mit dem Auto) fahren. Wenn also etwas „aus“ ist, dann ist es eben „aus“, ganz einfach. Man kann es doch nicht ändern. Oder man fährt eben. Man lernt zu verzichten und zu schätzen was man hat. Und kreativ macht es einen auch.

Im Dorf
leben neben den Menschen viele Tiere. Die sichtbaren sind: bunte Katzen, Hunde. Sie alle wissen, dass es auch Füchse, Hirsche, Rehe, Dachse wie auch Wildschweine gibt…Laut Statistik sollen es zwar 101 Menschen sein, das scheint mir jedoch eher in den heißen Sommermonaten der Fall zu sein. Dann, wenn in Frankreich die Schulferien sind. Dann, wenn die Jungen die Alten auf dem Land besuchen kommen und alle gemütlich zusammen auf Bänken vor dem Haus oder auf Plastikstühlen um den stets festlich geschmückten Tisch jeden Mittag und jeden Abend gemeinsam sitzen. Dann, wenn es jeden Abend Punkt 22 Uhr ein Feuerwerk am Himmel gibt. Und ettliche Naturwesen, die sich auf das alltägliche Schauspiel freuen auf Bäumen parat sitzen um ein gutes Sichtfeld in den dunkelblauen Abendhimmel zu haben.

Spätsommer
ist es nun geworden. Golden schimmert das Licht am Abend. Es duftet nach Erde und Laub. Seit drei Tagen röhren die Hirsche. Ich erkenne den Hirsch vom letzen Jahr an seinen Rufen. Gestern stand er hinter dem Haus und graste friedlich auf der Wiese. Dabei sind die schmalen Wiesen eingezäunt (…!) doch nur 40 cm, und mittlerleile sind sie auch eingetreten. Die Bruchsteinmauer aus Sandstein, die das Grundstück umgibt ist auch stellenweise ausgebeult. Eine kleine Rehdame sowie die regelmässig kommende Füchsin freut das. Sie fühlen sich wohl in meinem Garten. Die Füchsin wollte schon öfters ins Haus. Das hat bisher allerdings nur das schwarze Eichhörnchen geschafft….gestern jedenfalls kam, spät am Abend, wieder der Hirsch vom letzen Jahr aus dem Wald hervor. Kilometerweite Wälder sind es, in denen er wohnt. Ein zusammenhängendes Waldgebiet, das sich über viele Berge, Erikabewachsene Bergkuppen, steil abfallende Hänge, tiefe Schluchten, versteckte Seen aus denen lichter Nebel steigt, mystische Wälder, wundersames Moss und stolze Tafelberge erstreckt…

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