Sicher kann sich der ein oder andere, der meine Geschichte hier liest sich in mich oder die Situation einfühlen weil er es vielleicht am eigenen Leib auf die eine oder andere Art und Weise selbst erlebt hat, denn ich erzähle eine Geschichte, die auf die eine oder andere Art ja viele erleben. Als ich damals erfuhr, was ich „habe“, als es „offiziell“ war sprach ich erst mal lange mit niemandem darüber. Alle Schmerzen machte ich mit mir alleine aus. Alle Untersuchungen machte ich unter einem Vorwand. Konkret sah das dann so aus, dass ich sagte: „Ich gehe mal an die frische Luft….ein bisschen spazieren, die Hunde müssen mal raus. (Mitten in der Nacht) Wenn eine Untersuchung anstand: ich geh mal eben in die Stadt.“ oder „ich muss nur mal alleine sein und gehe für ein paar Tage in mein Haus“…usw. Ich sprach weder mit Stephan Lunaris, Guido, Freunden, Eltern, meinen Kindern oder Schülern. Ich wollte nichts zementieren, festmachen oder dass jemand erschreckt, der Wagen entgleist, sich jemand Sorgen macht, sich jemand wegen mit schlecht fühlt oder deswegen glaubt mit mir zusammen sein zu müssen….Lange war Dim-Hie-Trie daher mit mir „beleidigt“. Er sprach einfach nicht mehr mit mir! Warum? Weil ich nicht rausrückte, was mit mir los war. Mit seinem Schweigen „sagte“ er: „Was macht es mit DIR wenn ICH da sitze und schweige?“ Klug wäre ganz sicher gewesen, mit gewissen Menschen zu sprechen, aber wer gewohnt ist, wichtige Dinge mit sich selbst auszumachen, wer nichts zementieren, niemand belästigen mag und auch genaustens weiß, dass jeder auch sein „eigenes Päckchen zu tragen hat“ der handelt eben so. Doch für jeden kommt der Punkt, wo er es nicht mehr verheimlichen KANN. Es gelingt einfach nicht mehr und so war es auch bei mir.

Als es mir einmal besonders schlecht ging weilte ich gerade in den Vogesen. Ich war zusammengebrochen und lag zusammengekrümmt auf dem kalten Küchenboden. Das Handy lag oben im zweiten Stock. Es war unerreichbar für mich. Internetzugang hatte ich auch keinen. Ich war alleine, lag auf dem Küchenboden und konnte nichts tun. Auf einmal „sah“ ich Sai Baba kommen. Zuerst dachte ich, es sei eine Fata Morgana, eine Wunschvorstellung oder so was ähnliches. Doch es war zu real. Das war damals mein erster für mich körperlich spürbarer Kontakt mit ihm, den ich so wahrnahm: Er kam mit ruhigem Schritt auf mich zu. Schaute mich an und hüllte mich in ein wärmendes Energiefeld. Ich hörte ihn sagen: „Am Anfang ist immer die Entscheidung. Wenn diese klar ist folgt der Weg….Ich BIN der Weg….Wenn Du Dich auf den WEG machst findet sich ALLES ein…. Ich BIN ALLES…. und ALLES ist IN MIR, so auch DU.“… Dann zeigte er mir „Bilder“ (bewegte Hologramme) von der Erde, von sich, aus seinem Leben. Er lud mich ein, in diese Hologramme einzutreten, mich in diese einzufühlen, Es war wundervoll, unbeschreiblich wundervoll. Ich fühlte Stimmungen, innere Einstellungen und verstand alles, was er sagte. Er schaute mich dann lange an. Er lud mich ein, mich auf den Weg nach Indien zu machen. Indien, Mutterland. Er lud mich ein. Zu sich. In SEIN Haus. Um zu lernen, Zeit zu verbringen. Vor Ort zu sein, IM Land zu SEIN. In seiner Nähe zu weilen….aaahhhh…ich konnte es fühlen. „Doch all dies nur“ so sagte er „wenn ich das auch wirklich möchte.“ Er sprach, wenn ich das wirklich möchte kann er mich berühren, lehren…Es fühlte sich unbeschreiblich klar und kraftvoll an. Ich weinte vor Glück; fühlte mich geborgen, aufgehoben und spürte, dass es der „richtige Weg“ ist, sich aufzumachen, es zu wagen. Ich danke, weinte und willigte ein. ich fühle mich EINS. Dann berührte er mich. Ein Strahl an Energie floss von ihm auf mich über. Es war unbeschreiblich. Mir ging es sogleich besser. VIEL besser. Ich spürte keine Schmerzen mehr. Erst sehr viel später erfuhr ich, dass er genau an diesem Tag ins Krankenhaus gekommen war.