Virgen de las Nieves

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Wir waren nochmals sehr fleißig und haben weitere Kristalle zur Stabilisierung an verschiedene Orte gebracht. (diese Artikel folgen) Auch dabei sind uns wieder sehr liebe Naturwesen begegnet. Der Name des ganz großen Wesens wo man nur den Kopf sieht ist Yona 🙂

An den Abenden waren wir immer am Meer:

Auf dem Rückweg haben mich stets die Hüterwesen sehr aufmerksam angeschaut..Da kam mir als Impuls, in einem dieser Becken bei der Fuente Santa zu baden:

Das Wasser ist angenehm warm und sehr salzhaltig. Man treibt oben, sehr lustig war das !!! Unterm Sternenhimmel in diesen salzhaltigen warmen Wasser baden ist ein Erlebnis sondergleichen. Die Vulkanschlacke über die man klettern muss ist schafkantig. Wenn Ihr das nachmachen möchtet rate ich Euch eine Taschenlampe mitzunehmen so ist man vor jeder Menge Blessuren gefeilt 🙂

Da Stephan dann wieder nach Deutschland geflogen ist hat es uns als „vorläufig gemeinsame Abschlußarbeit“ nach Las Nieves gezogen. Dort haben wir in einer beeindruckend gehaltvollen Landschaft die Kirche „Nuestra Senora de Las Nieves“ besucht. Die auf einer Anhöhe oberhalb von Santa Cruz de la Palma gelegene einschiffige Wallfahrtskirche „Real Santuario de Nuestra Señora de las Nieves“ stammt in ihrer jetzigen Form aus dem 17. Jahrhundert. Sie beherbergt das Inselheiligtum, eine im 14. Jahrhundert gefertigte bemalte 82 cm große Terrakotta-Figur der Virgen de las Nieves (Jungfrau vom Schnee).

Beim Wort „Schnee“ musste ich sogleich an mein Erlebnis auf dem Roche denken (Artikel folgt):

Die „Virgen de las Nieves“ ist seit 1676 die Schutzheilige von La Palma. Damals wurde sie anlässlich einer Dürre angerufen und in einer Prozession in die Stadt hinuntergetragen. Als danach Regen eintrat, ordnete der damalige Bischof an, dass diese Prozession mit Namen „Bajada de la Virgen de las Nieves“ ab 1680 alle 5 Jahre wiederholt wird.

Im Kircheninneren angekommen begrüßte uns diese Katze:

Sie saß uns die ganze Zeit auf dem Schoß und schnurrte während wir schöne Gesänge hörten und die wundervoll friedliche Atmosphäre genossen. Das war SO schön 🙂

Sehenswert ist neben der schönen Statue auch der Hauptaltar aus dem 17. Jahrhundert, die verschiedenen flämischen Skulpturen und Bilder im Kircheninneren. Anschließend kann man sich in der Sonne auf dem schönen Vorplatz aufhalten und auch da die friedliche Atmosphäre genießen.

Einen sehr herzlichen Dank an Stephan! Ich bin wirklich SO froh dass Du mitgekommen und mitgeholfen hast !!!

 

 

Schwarmbeben unter der Isla bonita

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Ihr Lieben, es ist soo wunderschön hier! Die Natur ist großartig und zeigt sich vielfältig. Erstmals erlebe ich durch die vielen Wanderungen wie erloschene Vulkane neues Leben hervorbringen. Ich habe erlebt wie stark der Wind auf dem San Antonio blasen kann  ( Artikel folgt )  Ich rieche nun selbst wie süß der Ginster am Meer und wie fein die Mandelblüten im Hochtal von El Paso im Tal der Könige duften während sich im Hintergrund das Wolkenmeer über die Cumbre schiebt und feine Regentröpfen die Haut kühlt. (Fotos im Facebook) Wir waren auch schon im Meer baden (erst einmal kühl …) und schätzen daher sehr,  wie Lavaschlacke die Sonnenwärme speichern und ausgekühlte Körper wieder erwärmen kann. ☺

„Es sei viel kälter als sonst“  haben bisher alle gesagt denn das Tief der letzten Tage hat der Isla Bonita viel Wind, Regen und eine recht kühle Luft beschert. Wir haben im Haus sehr gefroren doch im Norden war es noch stürmischer und kälter. Dicke Wolken brachten vielerorts eine Menge Regen. Nun jedoch ist es viel wärmer geworden und es ist wie bei uns im April / Mai.

Gesten waren wir im Nordwesten unterwegs. Rosa Mandelbäume stehen da auf saftig grünen Wiesen die mit kleinen gelben Blumen durchwoben sind. 

Überall sieht man noch wilde Erbsen neben den gelben Blümchen aufblühen :

Gerade so, als wollten sie die Bienen auf den Boden locken, was sicher nicht ganz  einfach ist  bei der Fülle an Mandelblüten und dem Kanarenginster welcher nun in voller Blüte steht und die Luft mit seinem unvergleichlichen Duft erfüllt:

Tiefblauer Himmel und ein endloser Blick über den Atlantik lassen die Seele aufatmen und träumen.

Diese Gofio Mühle war die letzte die auf der Insel in Betrieb war. Nun ist sehr liebevoll in ein Museum umgewandelt und erzählt die Geschichte über das Gofio. (Artikel folgt)  Anschließend waren wir im Paradiesgarten EDEN, wo auch das zauberhafte Bio Cafe Aloe ist:

Wir sind durch die umliegenden  Gärten gestreift, haben die Barracas und natürlich auch die alten Drachenbäume besucht ( weitere Bilder folgen in den entsprechenden Artikeln, Ihr dürft wahrlich gespannt sein!)

Ich erlebe nun auch immer tiefer, an welchen Orten die Benahoritas die Natur verehrten, wie sich ihre Petroglyphen anfühlen:

.. und warum sie das vielleicht u.a. gemacht haben könnten…

 Alles ist hier so nah und intensiv, ich kann oft gar nicht mehr sprechen!

Es ist einfach so viel was sich zeigt, ich kann das „nur“ in Etappen schreiben…

Als wir auf dem San Antonio in den Vulkankegel schauten und die vielen Pinien sahen die nun darin wachsen hörten wir wie eine Frau sagte „die Natur holt sich zurück was der Vulkan angerichtet hat! “ Wir haben verstanden was sie eigentlich gemeint hatte kamen jedoch nicht umhin daran zu denken, dass auch die Erdbewegungen und das Feuer „die Natur“ sind. Alles davon ist „die Natur“ und die Erdbewegungen unter der Insel sind u.a. auch ein Grund meines Hierseins über die ich jedoch bisher nur mit sehr wenigen gesprochen habe. Wegen ihnen habe ich jede Menge kleiner Kristalle mit hierher genommen.  Diese verteilen wir seither an wichtigen Stellen während wir uns diese schöne Insel mit all´ ihrer Fülle an Natureindrücken und Naturwesen anschauen dürfen. (Artikel folgt) 

Ich habe lange überlegt ob ich darüber öffentlich schreibe und möchte Euch nun doch mitteilen dass es seit dem 11. 2. vermehrt Erdbeben in großer Tiefe unter uns gibt die nun langsam höher steigen. Es handelt sich um sogenannte „Schwarmbeben“. Diese deuten darauf hin dass Maga aufsteigt. (Artikel folgt)  

Mittlerweile sind daher nun viele Geologen und Wissenschaftler vor Ort und im Instituto Geográfico Nacional konnten wir uns unter „www.ign.es „informieren was gerade wo gemessen wurde.

Bis in den späten November 1971 hinein spie der Teneguía aus sechs Schloten Feuer und viel Rauch. Rund 40 Millionen Kubikmeter Lava flossen dabei nach Süden und Westen und bildeten 100 Meter aufs Meer hinaus neues Land. Doch weniger der Vulkan selbst als mehr die Erdstöße, die der Eruption vorangingen versetzen den Anwohnern verständlicher Weise in Angst und Schrecken als der Ausbruch selbst welcher viele Schaulustige und Vulkanliebhaber anzog. Vor allem die Bewohner der Süd-Gemeinde Fuencaliente konnten wegen der Erdbeben vor dem Ausbruch nicht mehr ruhig schlafen. 2.500 Evakuierte wohnten vorübergehend in Schulen. Die Erde bebte bis hoch nach Los Llanos, so dass viele Menschen auch dort auf Nummer sicher gingen und lieber  im Freien übernachteten. Mit dem Ausbruch des Teneguía am 26. Oktober 1971 ließen die Erdbeben rasch nach, da die Magma sich an die Oberfläche gekämpft hatte nun keinen Druck mehr ausübte. Anschließend war es 46 Jahre  ruhig unter der Isla bonita.

Bis auf die Schlagzeilen im Jahr 1999 als Simon Day und Bill Mc Guire vom Benfield Greig Hazard Research Centre in London und Steven Ward vom Institut für Geophysik an der Universität von Kalifornien die Isla Bonita ins Visier nahmen. Auf der schönen Kanarenisel wurde ein Riss gefunden und eine recht beunruhigende These aufgestellt, dass „ein erneuter Vulkanausbruch im Süden der Insel das Grundwasser aufheizen könnte, dieses sich sodann ausdehnen und die Westflanke der Cumbre Vieja absprengen könnte was u.a. einen 800 Stundenkilometer schnellen Mega-Tsunami zur Folge hätte.“ Laut Ward, Day und Mc Guire „könnte dieses Ereignis innerhalb von sieben Stunden immer noch bis zu 20 Meter hoch an der Ostküste der USA aufschlagen“. Es gibt beunruhigende Videos darüber im Netz. Wenn ihr mich fragt halte ich es für grobe Panikmache doch wenn würde es gewaltig viele Menschen betreffen! Ich möchte daher selbst hier vor Ort wahrnehmen/ schauen was die Natur sagt und was man ggf. als Elfenbeauftragte und Zwergenmutter leisten könnte um für eine liebevolle Wendung/Stabilisierung  beizutragen. ☺

In diesem Sinne arbeite ich nun intensiv weiter und schreibe nächste Woche weiter .

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende  💕liebe Grüße und Aloah Sian

 

Im Vulkangebiet beim Teneguia

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Auch heute war es auf 720 Metern wieder sehr kalt. Die Sonne versteckte sich hinter dicken Wolkenfeldern. Auch wehte immer noch ein starker Wind. Wir sind daher hinunter ans Meer geflüchtet und haben eine kleine Tour im Vulkangebiet Nähe des Teneguia unternommen. Da hat es zwar ebenfalls sehr gewindet, doch es war viel wärmer. Ich empfand die Wanderung durch diese schöne Landschaft mit dem vielen Farben und Energien als sehr belebend und schön 🙂

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Im feinen Sand wachsen auch viele sukkulente Pflanzen:

Hier ein Meer aus Wolfsmilch:

Dieses kleine Blühwunder mögen die Bienen ganz gerne:

Mich freut am meisten, dass zur Zeit der traumhaft duftende Kanarenginster blüht:

Hier geht´s dann hinauf zum Vulkan San Antonio:

Und dieser Weg:

führt zu zwei ganz Lieben:

Sie scheinen die ganze Zeit miteinander zu reden. Verstehen sich wohl gut 🙂

Tagesausklang unten am Meer, beim Fuenta Santa:

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HERRLICH 🙂

 

Die alten Wesenheiten im Barranco de Gallegas

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Gestern waren wir im grünen Norden der Insel unterwegs:

Von Los Tilos Richtung Barlovento kamen wir in eine Gegend die mich an die Anden erinnerte.

Es war so friedlich. Das einzige Geräusch waren feine, liebliche Vogelstimmen. Einem Impuls nach haben wir  – ganz versteckt – einen mystischen Ort entdeckt: den Barranco de Gallegas:

Für einen Größenvergleich:

Die Felswände in dieser Gegend ragen steil senkrecht nach oben und sind meist dicht mit Sträuchen und Farnen bewachsen. Dieser Ort hier zeigt das Innere. Und er ist voller alter Wesenheiten:

Sie scheinen die Geschichte der Aktivität unserer Erde genau zu kennen:

Wenn man in den Barranco hineinläuft begegnet man am Wegesrand :

Der vordere hat ein sehr markantes Gesicht, es ist nicht zu übersehen…

Ein großer Brocken der da von der Felswand heruntergefallen ist! Genau so etwas passierte auch als wir dort waren: Auf einmal donnerte und krachte es laut.

 „Es ist kein Spaziergang in so einen Barranco hineinlaufen! A c h t s a m k e i t ist angesagt.“

Llano de La Venta

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Wenn man von las Ledas nach Breña Baja fährt erblickt man auf der linken Seite wunderschöne bewaldete Berghänge. Am Fuß des Berges gibt es zahlreiche Dattepalmen und herrliche Blumen.

Da dieser Anblick so beeindruckend war sind wir die kleine Straße Richtung el Pinar hochgefahren. Im Nachhinein hat sich herausgestellt dass dies´ die alte Passtraße ist, die einst die Verbindung zwischen der Ost- und der Westseite war bevor der Tunnel gebaut wurde. Wir waren daher fast gänzlich alleine unterwegs. Die Wälder sind sehr grün, es gibt zahlreiche Vögel und die Luft ist phantastisch.

Oben auf dem Bergkamen angekommen  genießt man an einem der Sternbeobachtungsposten:

 diese wunderschöne Aussicht:  Der Aussichtspunkt heißt “ Llano de La Venta “

Von hier aus kann man, mithilfe der dort aufgestellten Informationstafeln, die Sternen beobachten:

Die Erklärungen auf der Informationstafel beziehen sich auf die Winterkonstellation im Orion und lädt sowohl zu entsprechenden Himmelsbeobachtungen als auch zur Beschäftigung mit alten Kulturen ein. Es finden sich Hinweise auf den Vergleich der jeweiligen Himmelskörper mit unserer Erde, den großen Bären und Kasiopea:

In jeder Gemeinde gibt es solche astronomische Aussichtspunkte. An jedem Ort mit einer eigenen  Thematik. So sind all´jene die sich für die Sterne interressieren animiert sich auf der ganzen Insel zu bewegen um diese zu entdecken. Wanderwege, die zu den Aussichtspunkten führen, sind mit Sternennamen markiert. An einer Sternenkarte kann man sich detailliert über das jeweilige Thema informieren, das animiert mich nun sehr bei den Entdeckungsfahrten nach weiteren Plätzen Ausschau zu halten 🙂

Auf dem Boden einer WILLOW habe ich dann noch diese schönen kleinen Gewächse und Wesenheiten entdeckt, könnt ihr sie auch sehen?

Wir befinden uns hier auf 1320 Metern. Und es knospen und blühen gerade die Weiden auf.  Schaut mal …. diese wunderschöne WILLOW -Blüte:

P.S.: Die Thematik der Bachblüte  -WILLOW-  habe ich letztes Jahr hier im Blog detailliert beschrieben wenn Ihr das gerne nachlesen mögt 🙂

 

Teneguia, Enchentive und Fuente Santa

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Den ersten Ausflug unternahmen wir an die Flanke des Vulkans San Antonio und Teneguia:

zum El Faro de Fuencaliente. Dort sahen wir rechts der Straße eine ganz kleine Marienstatue in einem weißen Kistchen. Das Ganze sieht aus wie eine Kapelle in Zwergengröße. 🙂

Am Boden fielen mir Vulkansteine auf mit ganz intensiven Gesichtern. Einem Impuls nach hob ich sie auf um sie näher betrachten zu können und spürte die Wärme in ihnen. Eine gütige Energie. Ich fühlte, dass es nun endlich Vulkanwesen geben wird. Schwarze Wolle habe ich mit nach La Palma genommen 🙂

Wir gingen weiter, denn in der Nähe des Leuchtturmes befindet sich eine durch Vulkanausbruch verschüttete Quelle, die „Santa Fuente“, welche  im Jahr 1677 durch den Ausbruch des San Antonio verschüttet und erst im Jahr 2005 wiederentdeckt wurde.

Es war am Abend und der offizielle Eingang daher versperrt. Wir liefen durch diese beeindruckende  Lava- Landschaft: und gelangten über eine schöne Lavasteintreppe an einen Weg aus Lavagestein:

Wenn man da weiter läuft kommt man hinunter an den schwarzen Lavastrand mit Namen „Enchentive“:Die Fußwege rund um den Strand  zu erwandern,  seine Geschichte und inneren Geheimnisse entdecken, gehört eindeutig zum Zauber dieses versteckten Winkels auf La Palma!

An zerknautscht wirkenden Felswesen vorbei:kommt man an diesen absolut magisch wirkenden See wo sich ganz viele Naturwesen aufhalten: Der See wird eindeutig von diesem großen Hüterwesen beschützt:  Unten am Meer gibt es einen langen schwarzen Sandstrand mit natürlichem Becken welches 1971 durch den Ausbruch des Vulkans „Teneguia“ entstand.  Dort genoß ich auf warmem Lavagestein sitzend diesen Blick aufs Meer: In der Hand hielt ich immer noch die Lavasteine welche ich an der kleinen Marienkapelle aufgehoben habe und dachte daran, dass im Mittelalter das Wasser der Quelle von Funte Santa  bis nach Europa verschifft  wurde.. Es war wichtig für La Palma da es sich um eine Einnahmequelle handelte. „…doch da es bei den Menschen auf der Erde nicht um Profit gehen soll wurde sie verschüttet…“ höre ich. „…die Menschen hier ehren Maria. Das Vulkanwesen welches erneut ausbrach  hat ein Zeichen gesetzt: vor der Maria Kapelle kam der Lava Strom zum Stillstand.. Denn bei Marienenergie geht es um das Thema Mitgefühl. “ 

Ankunft auf la Palma

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Es hat drei Anläufe gebraucht um nach la Palma zu kommen. Dieses Mal verlief wirklich ALLES reibungslos. Wir waren rechtzeitigst in Offenburg, wo bereits der Zug nach Hamburg Altona wartete. Mollig warm, in einem eigenen Zugabteil ging es los Richtung Stuttgart Hauptbahnhof. Ich war auf den Bahnhof gespannt, von „Stuttgart 21“ war schon viel Ungutes in den Medien … doch alles fand ich super geregelt: Man läuft quasi obendrüber und findet die S-Bahn gleich links hinten. Gegenüber gibt es einen großen Taubenschlag. Ich finde es schön dass auch die Tauben einen Platz erhalten haben. 💕

Die S-Bahn hat sich gut zu Fuß erreichen lassen. Sie kam 5 Minuten später, so gab es einen Zeitpuffer. Auch die Fahrt zum Flughafen war absolut kein Problem. Die Ankunft am Stuttgarter Flughafen ist jedes Mal schön, da er so wunderbar überschaubar ist und diese schönen Bäume hat:

Die Zollkontrolle hat etwas länger gedauert, aber auch da war dieses Mal genügend Zeit dafür da.

Flott ging es dann dafür ohne Unterbrechung mit dem Bus raus zum Flieger:

In Frankfurt wurde mir mitgeteilt dass es für diesen Flug nur noch drei freie Plätze gab, was tatsächlich gestimmt hat, der Flieger war ausgebucht, und das an einem Dienstag!

Ich empfand die Energie im Flieger als sehr entspannt. Ein großer Unterschied zum Partyvolk das sich nach Mallorca aufmacht. Wanderschuhe und Rucksack bestimmten das Bild. Alles sehr feine Menschen, mit offenem Blick, einfach großartig!

Der Flug verlief sehr ruhig, keine Turbulenzen oder unangenehme Zwischenfälle, doch ich war das Fliegen definitiv nicht mehr gewohnt! Der obligatorische Tomatensaft schenkte Erleichterung. So langsam wurde mir wohler in meiner Haut.

Die Flugroute verlief über den Schwarzwald:


Über Frankreich, quer über Spanien:

Weiter nach Portugal und dann raus aufs Meer:

Nach insgesamt 4 Stunden befanden wir uns schon im Landeanflug auf La Palma:

Draußen wehte ein frischer Wind. 19 Grad. Sehr schön! Doch ich war in Anspannung wie es sich in der Halle und mit der Übergabe des Mietwagen verhält, denn ich kannte z.B. die Ankunftshallen von Mallorca, aber auch da – ein himmelweiter Unterschied! Es ist wie auf Teneriffa ein Gefühl von nach Hause kommen da. Sehr angenehm. Auch das Mietauto zu chartern verlief völlig reibungslos. Wirklich nur freundliche Menschen. Es ging viel ruhiger und überschaubarer zu als gedacht. Im Auto dann kam neuer Stress in mir auf welcher sich jedoch ebenfalls als völlig unbegründet erwies: Es scheint es gehe auf den palmerischen Straßen beschaulicher und freundlicher zu als ich angenommen hatte. Puh, super!

Wir fuhren durch eine wahrlich grüne Oase! Zur Zeit stehen die Margeriten in voller Blüte, es gibt etliche orangefarbene Taglilien und große Eukalyptusbäume säumen die Strassen. Es ist zwar kühler als gedacht aber die frische Atlanikluft und der Anblick der vielen Pflanzen schenkt SO VIEL Energie, einfach wunderschön!

Die kleine Kirche wo wir uns mit Nina verabredet hatten fanden wir trotz einer großen Baustelle die wir umfahren mussten völlig problemlos. Nina wartete bereits in ihrem Geländewagen mit einer dicken Jacke und Schaal, welchen man nachmittags hier auch tatsächlich braucht! Nina ist eine sehr liebe Frau, sie führte uns über eine abenteuerliche steile Strasse zum Haus welches unterhalb des Vulkans eingebettet am Hang liegt:

Voilá wir sind da. Nun kann´s losgeh´n. ☺️

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Nachdem wir uns entschlossen hatten mit der Bahn fahren sind wir am Sonntag in der Früh wohlgelaunt Richtung Frankfurt gefahren. Die Stimmung in den Zügen war sehr angenehm. Nur liebe Menschen! Kurz nach Mannheim wurde der ICE immer langsamer… bis der Zug mitten in einem wunderschönen Wäldchen ganz zum Erliegen kam. Es sah aus wie ein Bahnsteig mitten in der Natur, als wäre dies‘ ein Naturwesen Bahnhof. Soo schön. Ich hatte den Eindruck Naturwesen seien eingestiegen. Die Durchsage teilte mit, dass es eine Signalstörung gäbe und der Zug 10 Minuten Verspätung hat. Nach 20 Minuten ging es weiter. Zumindest kurz, bis der Zug wieder stand. Danach war dann Stille im Zug. Mit 40 Minuten Verspätung sind wir angekommen. Und zum Flughafen gerannt. Doch der Drop Off Schalter war irgendwie unauffindbar für uns. Und dann auch geschlossen. Der Flieger ist daher ohne uns abgeflogen. In wenigen Stunden starten wir den dritten Anlauf. Mögt ihr die Daumen drücken dass es dieses Mal wirklich klappt? Ich möchte soo gerne endlich ankommen. ☺️

am Koffer packen

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Nun bin ich am Koffer packen und freue mich, dass auch bald der Kofferanhänger seinen Platz einnehmen kann:

Die Tage habe ich in den Vogesen und nun in Oberprechtal alles zusammengetragen was ich mitnehmen wollte. Heute habe ich mich entschieden was von all dem, das ich „eigentlich“ mit auf die Insel nehmen wollte auch mit kommen kann. Denn VIELES wollte ich gerne mitnehmen… So habe ich mich heute in JEDES Stück das ich „eigentlich“ mitnehmen wollte eingefühlt. Wenn es sich gut angefühlt hat hab´ ich es in den Koffer gepackt. Und wenn etwas kam das sich NOCH stimmiger anfühlte nahm ich wieder etwas aus dem Koffer gezielt DAFÜR heraus. So konnte ich eine schöne Auswahl für mich finden. Und es ist noch Platz vorhanden.

Ich habe mir gesagt:
-Das was absolut wichtig für mich ist wird sich mir deutlich zeigen und mitkommen wollen
-alles andere was ich auch wichtig fand und nicht mit kann wird sich vor Ort ergeben 🙂

So wie meine Reisebegleitung die sich nun doch noch für die erste Zeit eingefunden hat! Stephan hat sich spontan entschlossen mich die erste Zeit zu begleiten. Darüber freue ich mich sehr denn ich hatte doch etwas Bammel…so viele neue Eindrücke und so ein taffes Programm vor mir! Ich bin sehr erleichtert dass gerade die erste Zeit so eine gute Unterstützung an meiner Seite weilen möchte.

Danke danke, danke. ☺️

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Kommenden Sonntag werde ich auf die Kanareninsel La Palma fliegen um dort vier Wochen zu arbeiten. Die verlängerte Vorbereitungszeit habe ich gut genutzt. Ich habe Musik mit meinem Papa gehört, Naturwesen gestaltet, etwas spanisch gelernt und mich mit der geographischen Lage von La Palma beschäftigt. Nun fühle ich mich bereit diese Reise alleine anzutreten und freue mich sehr, auch wenn ich hyper- aufgeregt bin.

Das Haus welches ich anmieten durfte liegt auf der Ostseite, 700 Metern über dem Meer. Die Höhlen von Belmondo sind nah. Dort war der erste Fund palmerischer Ureinwohner überhaupt auf den Kanarischen Inseln. Diese Ureinwohner interessieren mich sehr, da sie wie ich die Natur liebten und sie verstanden. Ich möchte mich wie sie in die Natur hinein begeben, auf ihren Spuren wandern, heilige Plätze und Felszeichnungen fühlen, zum Roque Idafe in der Caldera de Taburiente laufen, im alten Lorbeerwald sein, über die Vulkane wandern und Naturwesen gestalten….

Ich werde hier schreiben. 🙂

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