Categotry Archives: Indien

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„auf einmal ist…“ dabei ist es ein langer Weg dahin, bis es „auf einmal so ist“…

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Wir kommen nun jeden Tag. Und warten so lange vor dem Tor, bis uns Einlass gewährt wird. Derweil ist viel Zeit, den Himmel über dem Haus anzuschauen… ( und verzweifelt versuchen die Schuhe sauber zu machen…)

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Jeden Tag dürfen wir hinein…

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hier sitzen:

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uns im Hof aufhalten:

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im Garten verweilen:

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„Der Lohn vom „geduldig sein“ ist (-unter anderem-) GEDULD erlangen.“ (Dim-Hie-Trie) Bei uns geht es darüber hinaus- weit darüber hinaus-, denn wir werden eingeladen, beim privaten Batjan-Singen dabei zu sein. Welch`eine EHRE !!!
„Auf einmal“ IST man da, wo man glaubt nie hinzukommen.
„Auf einmal“ IST man mitten drin und erlebt, wie es wirklich abläuft.
„Auf einmal“ gehört man dazu.

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Während wir drinnen sind freuen sich derweil die kleinen Hunde über meine Schuhe, die ich extra gaaaaanz weit weg von allen anderen ins Abseits gestellt hatte. Das hatten sie sehr aufmerksam verfolgt und wedeln daher ganz aufgeregt mit ihren Schwänzchen, als ich herauskomme und sie suche….denn auf dem Weg zum Haus bin ich in Sch.. gestanden und darauf ausgerutscht…und so fühlte ich mich auch…und war darum war ich auch so froh, dass wir Zeit vor dem Tor hatten, denn so schmutzig hinein zu müssen beschämte mich. Und was ich auch unternahm: die Schuhe waren einfach nicht sauber zu bekommen… und dann komme ich heraus und sehe die aufgeregt mit ihren Schwänzchen wedelnden Hunde, die großen Spass dabei hatten, die Schuhe ganz sauber zu lecken….es ist ein Geschenk. Und es bedeutet mir unenedlich viel!

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Auf dem Weg zum Haus gibt es rechter Hand diesen „Pferdeverleih“, was dem weißen Pferd gar nicht gefällt. Darum kehre ich am Mittag zurück und unterhalte mich mit ihm. Am Abend- ich hatte mich in der Stadt verlaufen und bin in einem SEHR seltsamen Viertel gelandet…den Schaal weit über den Kopf gezogen, da von betrunkenen Männern angepöpelt… kam es -ganz entspannt- angetrabt und lief mit mir davon, die Strasse wieder hoch…bis zur Abzweigung. Da blieb es stehen, zeigte mit dem Kopf ein paar Male hoch und signalisierte: „Da musst Du hoch laufen“ und lief dann -ohne sich nochmals umzudrehen- die Strasse weiter. Welch´ ein Geschenk, das mich zutiefst berührt.

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Hinter dem Pferdeverleih, die Strasse am See weiter, rechts in der Kurve, auf einer kleinen Anhöhe gibt es dieses kleine Zeitschriftenlädchen, in dem es jede Menge Comic´s zu kaufen gibt. Was hat das „Hakenkreuz“, das Sonnenrad zu bedeuten? Und warum kennt jedes Kind Deutschland? Und warum hat Ganescha einen Elefantenkopf?

In den Comics erfährt man alles…

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13. MAi. 2011. Auf dem See:

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So viel ist geschehen. So viel ist in Bewegung geraten. Ich fühle mich aufgewühlt. Bewegt.
Den Nachmittag verbringe ich darum alleine am See. Sitze auf dem Baum. Spreche mit dem weißen Pferd.

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Eintauchen.
Hinhören.
Lauschen.
Verstehen. Während das Licht im Wasser ist.

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Und dann ist Markttag:

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Im Park:

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Erleben, wie in Indien die Strassen geteert werden…:

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Ob ich Feuer möchte?

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Es ist heiss unter (und über) den Wellblechdächern:

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Verwesungsgeruch durchzieht die Luft ….
es kommt von der Schlachterei:
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die weißen Hühnchen … glucksen kläglich …
…. hätte ich wenigstens WASSER für sie …
es ist so heiß in der prallen Mittagshitze …

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-WOW-:

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Es ist eine lange Zeit vergangen und der Rückweg steht nun „auf einmal“ unmittelbar bevor.
Es ist nun an der Zeit Abschied zu nehmen:

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Und mit dem Sleeperbus gefühlte tausendundein Kurven 2400 Meter (wegen starker Übelkeit aus dem Fenster hinauslehnend) einen Tag und eine Nacht lang zurück nach Bangalore fahren um im Morgengrauen anzukommen.

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Jakefruit. Natürliches Weingummi.

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Nochmals zur Maria bei der Church.
Um Abschied zu nehmen und um DANKE zu sagen:

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Nochmals unter dem Baum sitzen. Um Abschied zu nehmen und um DANKE zu sagen:

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Dann nachts noch einmal hinauf auf das Dach klettern um ein letztes Mal über die Dächer von Bangalore zu schauen. Um Abschied zu nehmen und um DANKE zu sagen:

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Dann auf dem Weg zum Krishnatempel im Park der Frau mit den dunklen Augen begegnen, die das Baby auf der Hüfte trägt und die Schlange herausholt, weil man kein Geld gibt. Und in der prallen Sonne sitzen.

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Es ist bereits Nacht. Auf dem Weg zum Flufhafen erscheint wie ein letzter Gruß:

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Wie lange wird dieses Plakat noch hängen? Loslassen. Abschied-Nehmen. Leben. Denn es geht immer weiter. Nur maches Mal wird die Zeit angehalten und man taucht ein. Ob in ein anderes Bewusstsein, eine andere Ebene, ein anderes Land…

Dubai.

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Eine langer Flug liegt noch vor uns.
Vinodhie und Geramaine sind müde.
So viel erlebt. Und das für HAUSzwerge…

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Darum ist es nun Zeit um auszuruhen.

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Im ICE. Vinodhie, Geramain(e) und ich auf dem Weg von Frankfurt nach Freiburg. Wir überqueren die Mannheimer Brücke:

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Sai Baba schenkte sein Licht. Er goss es aus. „Sagte“: „Es ist ein Geschenk. Das Schöne an einem Geschenk ist, dass es ein Geschenk ist. Und es liegt ein einem jeden selbst, was man mit diesem Geschenk macht, das einem zuteil wurde.“

SAIRAM.

D A N K E

Sairam.

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Im Haus von Sai Baba

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Hinter dem Tor sitzt ein weißgekleideter Mann auf einem weißen Plastikstuhl und liest eine Zeitschrift. Wir fassen uns ein Herz. Erzählen, dass wir von weit her gekommen sind um Sai Baba zu sehen und er dann verstorben ist… und nun…hierher gereist sind… und fragen ganz vorsichtig an, ob wir eventuell hineindürfen…?

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Ja, das gänge, denn gerade sei die Schulung (?) fertig und wir dürften daher nun hinein, SAIRAM. Das Tor nun von der anderen Seite zu sehen, DAHINTER zu sein…wir können unser Glück kaum fassen:

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Andächtig laufen wir den Aufgang in den Hof hoch

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und halten hier inne:

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Schon sooo viele Bilder von dieser Stelle gesehen,
immer mit ganz vielen Menschen…

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Der Treppenaufgang, der zum Haus führt:

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Die Gesichter der Menschen – wie in meinem „Traum“ als wir gerade im Landeanflug nach Bangalore waren, als Sai Baba noch lebte … sogar die Hunde sind da … die kleinen Hunde schauen uns interressiert an, als wir unsere Schuhe ausziehen denn wir haben Schuhe mit richtigen Bändelchen dran! Es sorgt für Lachen. Ich kenne dies´ Lachen so sehr aus jenem „Traum“ … Dann dieser Raum, der glänzende Linoleumboden, einfach ALLES ist mir so vertraut, als wäre ich schon zig Male da gewesen:

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Die Männer nehmen links, die Frauen rechts Platz. Vornübergebeugt, den Kopf auf dem weichen roten Teppich tief in Andacht versunken fällt alle Anspannung … und in tiefstem Gebet versunken… vermag ich nicht aufzustehen, als bereits alle aufstehen und erfreut vom Devotee ein Tütchen Vibhuti und ein Bild von Sai Baba in Empfang nehmen. Mein Tütchen mit Vibhuti wird vom Devotee auf das Fußschemmelchen gelegt…

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Beim Hinausgehen gibt er mir beides in meine Hand. Eine sehr besondere Energie ist in diesen beiden Kostbarkeiten. Sie scheinen ganz und gar durchwoben mit seiner Energie zu sein. Mit Dankbarkeit registriere ich dies Geschenk, das mir zu Teil wurde: Da lag es, auf SEINEM Fußchemmelchen und ich „sah“ Sai Baba sooo deutlich auf dem Stuhl sitzen. Im Oktober diesen Jahres, wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich beides zu zum Geburtstag weiter schenken.

Draußen suche ich meine Schuhe. Einer davon liegt angemummelt im Blumenbeet. Die Hundewelpen haben sich, während wir drinnen zum Beten waren einen meiner Schuhe geschnappt und zum Spielen einen Schnürsenkel herausgezogen . Dies sorgt für Gesprächsstoff und so kommen wir ins Gespräch … es ist SO s e h r familiär.. wahrlich ein überwätigendes Geschenk…

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Ankunft in Kodaikanal

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Nach langer Suche und zwei aufregenden hitzigen Debatten mit dem mittlerweilen aggressiven Taxifahrer (da wir das von ihm angebotene Hotel ablehnen) beschließen wir, in der Kongu Residency, das von außen ganz nett ausschaut und oberhalb des See´s liegt einzuchecken und stellen erschöpft von der Hitze und den vielen Eindrücken unsere Rücksäcke neben dem marode ausschauenden, aus den siebiger Jahren stamenden Kleiderschrank ab. Durchdringend schallt Musik aus noch gigantischeren Lautsprechern durch die offenen Fenster herrein während gerade eine Buschspinne quer über den Teppich rennt. Mit ihren drahtigen, dünnen, muskulösen Beinen scheint sie regelrecht fliegen zu können, so schnell ist sie. Ich weiß gar nicht mehr WIE, jedenfalls locke ich sie in den Schrank und klatsche schnell die Türe zu. Zwar fällt er fast auseinander, ein Scharnier hält aber gerade noch so. Hach, wie wunderbar, das wäre geschafft. Doch -oweia: die Ritzen sind so groß, sie kann locker dreimal untendurch kriechen. Schnell dichten wir die Ritzen mit Toilettenpapier ab, denn die Nacht mit DIESER Spinne -freilaufend- in einem Zimmer verbringen…? Nein, besser nicht!

Vinodhie und Geramaine sind froh, als wir endlich am See sind:

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Lieblich und freundlich, eine rojalblaue Schönheit, an dessen westlichen Ufern Seerosenteppiche schwimmen. Die Menschen sind entspannt und fröhlich:

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Am See herrscht entspannte Urlaubsstimmung vor. Man lacht, grüßt sich, winkt sich zu, genießt den schönen sonnigen Tag und die frische Kühle des See´s. Es ist eine Sommerstimmung wie im Bilderbuche. Doch ich kann mich nicht freuen. Ich habe Schmerzen und krassen Durchfall, der mit jeder Stunde zunimmt. Ich fühle mich so schwach wie schon lange nicht mehr. Ausgelaugt. Weichgekocht. Und habe den Eindruck, mich fiebert. Die frische kühle Brise am See tut mir daher sehr gut. Unter dem Laubdach der weit ausladender Bäume läuft es sich auch angenehm. Doch mir ist, als würde ich bereits „neben mir“ gehen. Ich fühle meine Beine nicht mehr. Ich fühle mich leer und ausgebrannt. Mein Kopf scheint komplett durchgequirrlt von der psychedelischen Musikbeschallung in Dezimalstärken jenseits europäischer Normen. Die direkte Konfrontation mit Besetzungen durch Wesenheiten sind wirklich das Letzte, mit dem ich in dieser Verfassung umgehen könnte. Ich sehne mich nach Stille und Frieden. Genieße daher diesen Teil des See´s sehr, denn hier hört man nur das leise Plätschern des Wassers. Aus irgend einem Grund hat es uns hier her gezogen, zu den Seerosen, und es fühlt sich sooooo friedlich und richtig an! Gerda so, wie es geht laufen wir weiter und schauen nach vorne – und wagen bei folgendem Anblick gar nicht, den Gedanken zu Ende zu denken…: Ob wir angekommen sind? Das Haus gefunden haben? Heute? Hier? JETZT? Oder ist es eine Resssizenz eines anderen Swami´s?

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Das Herz klopft bis zum Haaransatz und drüber hinaus: Wir sind uns sicher: Es IST das Haus von Sai Baba! Wir sind da! Wir haben es gefunden! Wir sind angekommen! Und – wir stehen vor dem verschlossenem Tor.

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Der Hof scheint verwaist. Niemand scheint hier zu sein. Ja, wir sind zu spät: Sai Baba ist tot, beerdigt und der Hof ist verwaist. Hier war es gewesen: Jahr für Jahr war ER hier. All die Sommertage. Man hört noch das Lachen sich freuender Menschen … doch nun … ist eine andere Zeit Wirklichkeit: Und der Hof ist leer. So leer wie es in mir ist. Ich habe das Gefühl zu zerfließen, mich aufzulösen. Hier. Und JETZT. Heute. An genau diesem Tor.

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Beginn des traditionellen Kaliamman Festivals

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Den ganzen Tag schon wunderten wir uns über die recht aufgedrehten Menschen und die immer lauter werdende Musik, die aus großen Boxen vom Dorf oben zu kommen scheint. Wir gehen davon aus, dass am Abend ein Dorffest gefeiert wird.

Am Nachmittag, wir tranken gerade Tee und spazierten im Anschluss durch den Garten:

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bestaunen, wie Ananas wächst:

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und wissen noch nicht, dass sich in den folgenden Stunden der Kopf anfühlen wird: als würde ihn etwas langsam aber sicher durchquirrlen. An diesem Nachmittag ist uns noch nicht bewusst, dass man in einigen Stunden keinen klaren Gedanken mehr fassen könnte und der Eindruck gewonnen werden kann, dass die Menschen bewusst den Eingang in die Schattenwelten öffnen WOLLEN. Noch wissen wir nicht, dass psychedelische Trancemusik durch alle organischen Zellen hindurch wallen WIRD – ob Mensch, Tier, Urwald, See … und dies´ mittels gigantischer Riesenlautsprecher, die bereits überall installiert worden sind, die alles durch die kommenden Tage, die Abende, bis spät in die Nacht bewallen werden und dass dies erst der Auftakt des drei Tage und Nächte andauernde Kaliamman Festival ist.

Es ist die Nacht auf den 10.Mai 2011.
Und ich sitze draußen, auf der Terasse des Baumhauses.
Kleine Lichter schweben über dem See, während vom Dorf Musik herüberweht:

Am zweiten Tag verlassen wir das Camp. Das Dorf ist nicht wiedererkennbar,
alle sind auf den Beinen:

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Körperelementarwesen-Gedächtnis

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Die Wolken hängen tief. Es donnert.
Unser Fahrer schaut derher zu, dass er so schnell wie möglich ins Tal hinab kommt:

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Hart prallt das Fahrgestell gegen das unnachgibige Gneisgestein. Der Regen schwemmt den sandigen Boden zwischen dem harten Gestein weg. Ich werde ohnmächtig. Und habe eine außerkörperliche Begegnung mit Sai Baba. Das Ganze ist so intensiv, ich kann „nur“ die Eckpfeiler dessen aufschreiben. Hier meine Aufzeichnungen:

„Elefantental. Urwald. Gedächtnis.

Elefanten-
stehen für Treue, Beständigkeit, Weisheit und Erinnerung. Sie sind treu. Ihr Leben ist ein Ablauf in Beständigkeit. Sie sind weise. Und sie erinnern sich.
Erinnerungen und Emotionen-
Erinnerungen sind verbunden mit Emotionen, die man zu etwas hat. Man fühlt dabei etwas Bestimmtes. Und man erinnert sich. Warum? weil man ein Gedächtnis hat.
Gedächtnis-
Wo ist der Sitz des Gedächtnis? Wie „denkt“ man? Mit dem Gehirn.
Das Gehirn ist etwas Organisches.
Etwas Organisches wächst, genauso so wie dieser Urwald wächst. Und er verändert sich. Mit jeder neuen Emotion verändert sich etwas. Und es kann etwas darinnen wuchern: Alles ist wild, verändert sich, wächst. –

Und? Siehst Du einen Gärtner darinnen?“ Höre ich noch beim „zu mir kommen“ und bin dann erst mal eine ganze Weile mit „den Schmerzen wieder in den Griff bekommen“ beschäftigt, Ich huste wieder Blut. So ein Mist aber auch. Und dann noch dieser Durchfall, oh weia… Anand ist besorgt und reicht mir aus einen Beutel “ Fennogreakk “ auf das er schwört, weil dies „die Medizin der Nilgiris ist“. Es tut total gut, wow.

Den Blumen gefällt der Regen…

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Am Abend taucht dann plötzlich zum ersten Mal dieser kleine struppige Hund auf. Wir hatten ihn hier noch nie zuvor gesehen. Woher er wohl so plötzlich kam? Keine Ahnung, aber ich „spüre“ Sai Baba. Ich LIEBE Hunde. Und ich „weiß“, dass er auch Hunde liebt … Dieser Hund ist abgemagert. Bis auf die Knochen. Sein struppiges Fell ist ohne jeden Glanz. Teils hat er schon gar keine Haare mehr. Die Haut ist überzogen. Mit Krätze. Er weicht die nächsten Tage nicht mehr von uns. Jedes Mal kommt er ein wenig näher, bis er ganz vorsichtig um meine Beine streift. Seinen Schwanz hat er stets tief eingezogen. Ob er wohl jemals gestreichelt worden ist? Ob ihn wohl jemals jemand lieb gehabt hat? Hach! Er spürt, dass ich an ihn denke. Er bleibt stehen, setzt sich hin und schaut, wie ich mich verhalte. Ich hebe ihm meine Hand hin. Langsam schleicht er sich näher, schnuppert, schleckt, gibt sich unterwürfig. Legt sich auf den Boden. Ich kraule seinen Bauch. Irdendwann sitzt er mir auf dem Schoss. Und schaut mich mit liebevollen Augen hoffnungsvoll an. Ich mache es so, wie mit den Pferden: Einfach eine Aura mit Licht, Heilenergie und Freude schaffen, wo man „darinnen baden kann“.

Einmal-auf dem Nachhauseweg zum Baumhaus, läuft er uns dann auch über den Fluss (!) hinterher. Auf der anderen seite liegt auf dem Boden ein Ast. Sicher hat ihn der Regen vom Baum gebrochen. Ob er „Stöckchen werfen“ schon kennt? Ich greife nach dem Ast. Entsetzt bleibt er stehen. Sein Blick sagt aus: „Das hätte ich nicht von Dir gedacht!“ und rennt in den Wald hinein. Wir sehen ihn nie mehr wieder. Es tut mir weh, geht mir durch und durch. Was war passiert? Ich wollte doch nur spielen.

„So ist es mit dem Gedächtnis und den Emotionen…Du verbindest „mit dem Hund spielen: Stöckchen werfen-bringen- und weißt, der Hund freut sich“ und er hat erlebt: Wenn ein Mensch zum Stock greift gibt es Schläge und das bedeutet Schmerzen. Wenn er also einen Menschen mit einem Stock sieht bedeutet es für ihn: Erinnerung an Schläge.“

Wir haben so einige Erlebnisse mit Tieren…

Eines Nachts beisst mich etwas in die Hand, ich glaube es war ein Streifenhörnchen, so ein süßes, goldiges, denn sicher war es nicht die Ratte, die ich Tags zuvor befreit hatte. All die Begebenheiten mit den Tieren…und angefangen hatte es ja eigentlich mit einer Spinne, sie war aber so schnell weg, da konnte man gar nicht zuschauen. Vieleicht war auch sie es, die in Kodaikanal aus dem Rucksack springen wird.. dann war noch diese lustige kleine Baumschlange, die Guido im Ast entdeckt hat, die aber auch ganz schnell wieder weg ist.

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Im Gegensatz zu dieser gigantischen Raupe…diese hatte es sich auf der Decke gemütlich gemacht. Und wir hatten nicht vor uns niederzulegen mit dem Gedanken, dass da diese Raupe ist:

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Nachdem ich die Raupe in den Ast gesetzt habe

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bemerkten wir, dass eine Ratte zusammengekauert im Auffangkorb unserer Baumhaustoilette sitzt.

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Eine Ratte, meno, außgerechnet eine RATTE! Oh maaaan. Kann das nicht ein süßes, goldiges Streifenhörnchen sein bitte? Nein, es ist eine Ratte. Und KEIN süßes Streifenhörnchen. Und sie ist im Bad. Genauer gesagt: In der Toilette. Stelle Dir vor: DU sitzt auf Toilette während Dich von unten eine Ratte anschaut….
Während wir überlegen, was wir nun machen dringt ängstliches Fiepsen zu uns rüber. Arme Ratte, sie hat Angst. Und da kann sie ja nix für, dass sie eine Ratte ist. Armes Tierchen. FIIIIIIEPS. Also jeh, so kann´s nicht weitergehen….die arme Ratte! Also Ratte befreien und runtertragen. Guido hebt uns die Falltüre auf, so dass ich mit der ängtlichen Ratte die wackeligen Treppen nach unten komme:

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Oder die Pferde….

Sie grasen auf der Weide:

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laufen auf dem Platz ganz frei herum:

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Doch was ist das? Wir hören Pferdehufe, die gegen Holz treten. Hell wiehert ein Pferd, das ganz offensichtlich noch in der Box steht. Das Wiehern kenne ich doch: es ist die STUTE von neulich…stimmt, da wollte ich doch auch noch „hin“. Also gehe ich „hin“. Die Ställe werden gerade ausgemistet. „Ich soll nicht zu ihr „hin“. Besser ist, ihr nicht zu nahe kommen.“ sagt derjenige, der den Stall ausmistet. Oh ja, verstehe… sie führt sich auf, schlägt und tritt um sich. Uiui…Er fährt den Mist auf den großen Misthaufen vor dem Stall. Ich nähere mich ihr mit: „Bin gar nicht da“. Sie bleibt stehen. Ist mit Kauen auf dem Mundstück beschäftigt. Weißer Schaum tropft ihr aus dem Mund. Sie scheint irgendwie zu „schwitzen“. Ob sie Fieber hat? Kenne mich ja mit Pferden nicht gut aus…aber irgend etwas beschäftigt sie. Das Kauen scheint sie zu beruhigen und doch scheint es sie gleichzeitig auch zu schmerzen. Hach jeh, Schmerzen? DAS kenne ich…Mei, die arme Stute! Sie lässt mich an sie ran und sagt: dass sie wahnsinnige Zahnschmerzen hat.

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Ein leichter frischer Wind weht und mit ihm sind dicke Wolken hinter dem Horizont aufgezogen. Wenn die Sonne dennoch zwischen den Wolken hervorlugt zaubert sie glitzernde Lichtpunkte auf die Oberfläche des Wassers und lassen den See mystisch und geheimnissvoll schimmern. Das Plätschern der Wellen am Ufer und das Lachen der Menschen, das aus den Booten zu uns herüber klingt beruhigt.

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Obwohl ich noch nie hier gewesen bin kommt mir die Atmosphäre am See überaus bekannt vor. Wie angenehm wäre es, sich ohne Zeitdruck am Ufer nun ins Seegras zu liegen, in die Wolken schauen, die Libellen im Flug beobachten, weiterhin dem Lachen zuzuhören, den Wellen… dann aufstehen und einmal um den See laufen, das Haus finden … denn Marion sagte: „wenn wir um den See laufen es schon finden, denn es läge ja direkt am See.“ Sagte sie nicht auch „im ruhigen, hinteren Teil?… hm. Im Geiste gehe ich ein paar Jahre zurück … Helena und Marion … wie aufgeregt müssen sie gewesen sein, annähernd jeden April hier Zeit verbracht zu haben MIT Sai Baba …. sie müssen sich wohl gefühlt haben! Köstliche Düfte schweben in der Luft. In der Einkaufsmeile, die sich beim Bootssteg und gegenüber erstreckt gibt es Essen, das auf Wunsch zusammengestellt frisch zubereitet wird:

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Und es gibt heissen Gewürzkaffee:

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Dank Marion ist mir recht prägend im Gedächtniss geblieben, wo sich der Stand für den Sleeperbus befindet. „Beim öffentlichen Toilettenhaus, ihr werdet es unschwer erkennen.“ Sie hatte deutlichst und eindringlichst mitgeteilt RECHTZEITIGST einen Platz im Sleeperbus zu reservieren (!) so dass wir von Kodaikanal auch tatsächlich wieder zum Flughafen kommen, und so buchen wir daher heute schon unser Rückfahrticket:

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Heute haben wir viel erreicht: Wir haben uns verschiedene Möglichkeiten zum Übernachten angeschaut, einen ersten Eindruck von Kodaikanal bekomen, das Rückticket gebucht, doch Zeit für eine Bootsfahrt bleibt uns leider nicht, denn zuerst einmal müssen wir wieder zurück, da es bereits später Nachmittag ist.

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Die Sachen im Laden oben scheinen sehr viel teuerer als anderswo. Günstig ist hier generell nichts. Entsprechend der schwer zu erreichenden Lage sind die aus dem übrigen Indien importierten Waren sehr viel teurer als anderswo. Der Postweg verlängert sich daher bestimmt ebenfalls durch die abgeschiedene Lage. Die Infrastruktur der Stadt Kodaikanal soll jedoch sehr gut ausgebaut sein, es soll viele Geschäfte, sehr viel Gastronomie, Hotels, Banken und zwei sehr gute Krankenhäuser geben. Das war mit ein Grund, „falls es brenzlig wird“ zu wissen, dass es hier zumindest sehr gute Krankenhäuser gibt. ( Die ich selbstverständlich nicht von innen sehen will und WERDE!) Doch nun, wo wir hier sind und doch so weit von Kodaikanal entfernt zu sein scheinen fragen wir uns klamm: wie es nun für uns möglich sein kann, von hier unten nach Kodaikanal zu kommen. Bis man von hier unten erst mal überhaupt wieder oben auf der Passtrasse ist dauert sicher alleinig ja Stunden zum Laufen….und Busse fahren von hier definitiv keine ab. Es ist nur möglich einen privaten Fahrer anzumieten. Unsere Anfrage glückt und so machen wir uns für die erste Annäherung auf den Weg nach Kodaikanal.

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Kodaikanal liegt absolut wunderschön eingebettet in die bewaldete Berglandschaft der Palani-Berge, auf einem Plateau in rund 2200 Metern. Das Zentrum des Ortes bildet der sternförmige See, an dessen Ufern sich das Haus von Sai Baba befinden soll. Der Weg um den See beträgt 5 km, das wissen wir allerdings noch nicht ( aber bald ) und so finden wir leider heute auch nicht das Haus, denn jeden, den wir fragen weiß nichts darüber oder gar wer das sein soll „Sai Baba“, auch nicht die Schwestern der La Salette Church, die wir als allererstens befragen. Man ist hier einfach nur glücklich, dass jemand von so weit her gereist ist und auch noch „christlich“ ist, und so werden wir aufs Herzlichste begrüßt.

Der Aufgang zur La Salette Church:

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Hier der Eingang in die Kirche hinein:

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Keine starren Bänke, dafür weiche Teppiche auf dem Boden
und bunte Girlanden an der Decke:

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Nicht lange, und wir sind umringt:

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Die glücklichen und stolzen Schwestern:

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Hier der erster Blick von oben, von der La Salette Church kommend
auf Kodaikanal und den See:

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Wir blicken von oben auf den See. Es ist unser allererster Eindruck von Kodaikanal. In der Gewissheit, nach so langer Zeit, tatsächlich angekommen zu sein. Zu wissen, dass wir dem Haus von Sai Baba nun ganz NAH sind -und es beim nächsten Mal sicher finden WERDEN-, es ist einfach UNBESCHREIBLICH ! Wir vereinbaren mit unserem Fahrer eine Uhrzeit und machen uns auf den Weg zum See:

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Wir beschließen, einen nachmittäglichen Ausflug ins Dorf hoch zu machen. Und die nächsten beiden Tage mal im Camp zu verbringen. Die Ruhe genießen, entspannen, essen…denn jeden Tag gibt es frisches veganes Essen mit viel leckerem und gesundem Gemüse ganz frisch aus dem Garten. Und jeden Abend wird bei Sonnenuntergang ein großes Feuer entfacht. Die Idee des Camps ist: „In Abgeschiedenheit, in einer natürlichen Umgebung entspannen können. Das Ziel des Lebens in Harmonie mit der Natur zu fördern, die Wiederbelebung der vergessenen Traditionen und Bräuche und Anwärter auf eine kreative Art zu leben.“

Über ein Fussballfeld groß ist der Permakulturgarten mit einer Vielzahl von Früchten, Wurzeln und Gemüsen. Er interressiert mich SEHR, doch einfach betreten ist nicht: Er ist voll eingezäunt und der Zaun unter Starkstrom gesetzt. Rundherum ist Urwald und man möchte: „Ernten, was man gesät hat.“ Zu einem späteren Zeitpunkt dürfen wir ihn jedoch betreten und alles anschauen.

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Ja, wie ich schon erwähnte… nicht lange, und ich realisierte Schwarzes auf der Oberfläche von Armen und Beinen. Seltsam, was ist das denn? Die hatte ich mal wo in einem Film gesehen… „stand by me“…Mist, das sind ja Blutegel! Entsetzt springe ich aus dem Wasser. „Nur“ mini kleine Babyblutegel, um sie mal schön zu reden, und noch gar nicht festgesaugt, doch es hatte gereicht, um aus dem Wasser raus gesprungen zu sein und nicht wieder rein zu wollen. Was sicher auch kein Fehler war, denn der süße „Otter“ den wir auf dem Rückweg ins mittlerweile schlammige Wasser gleiten sahen war eben – weil es ein INDISCHER Fluss und eben KEIN europäischer Fluss ist…- ein Kaiman… na Gott sei Dank wußte ich nicht mal, was ein Kaiman ist !!!

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Auf halber Strecke sehen wir zwei Männer, die mit einfachsten Mitteln einen Baum zersägen:

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Irgendwie sind wir wohl vom Weg abgeraten, es gibt keinen Pfad mehr…

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..und es nützt alles nichts: der Rückeg ist unauffindbar. Wir laufen zurück zum Fluss und finden so zurück an jene Stelle, wo wir die beiden Männer antrafen. Sie wisen, wo das Camp ist, unterbrechen ihre Arbeit, so dass wir sicher wieder zurück kommen.

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Im Camp angekommen muss ich erst mal eine Stunde schaukeln gehen:

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Wir befinden uns an der Grenze des National Forest, der sich gerade noch so in die Naturschutzgebiete Kerala´s hinein erstrecken. Eine jahrhundertalte Elefanten Wanderroute soll hier durchführen und unterhalb des Camps soll es – abgeschieden und schwer erreichbar- eine Badestelle der Elefanten geben. Diese Stelle würde sich unterhalb eines Wasserfalles, der sich 100 Meter in die Tiefe stürzt befinden. Für den Auf- bzw. Abstieg muss man allerdings körperlich fit sein. Damit kann ich ja gerade nicht glänzen, doch einen Austritt, der oberhalb des Flusses zu jenem Wasserfall führt mag ich zumindest mitmachen. Der Schwarze hat ein sehr geduldiges Wesen, doch die Stute bäumt sich schon bei der Decke auflegen auf. Ich mag sie gerne zu einem späteren Zeitpunkt besuchen kommen und besteige den sanften Schwarzen.

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Gemächlich geht es auf seinem Rücken über den Fluss hinein in den Wald.

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Am Fluss entlang führt ein schmaler Pfad, der jedoch recht bald endet. Ich werde angehießen abzusteigen.

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Da vorne soll er also sein, jener besagte Wasserfall der sich 100 Meter in die Tiefe stürzen soll? Na also DAS muss ich mir selbstverständig genauer ansehen gehen und laufe – unter lautem Rufen Seitens des Begleiters- geradeaus auf den weitläufigen Felsen des Gebirgsbaches weiter:

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Könnte vieleicht schon hinkommen mit den 100 Metern, müsste ich noch bissl weitergehen, hihi. Erstaunt über meine nicht vorhandene Höhenangst mag ich immer weiter gehen, bis ans Ende und da runter sehen. Angst habe ich keine, finde es einfach nur -WOW- so „alles“: das intensive Rauschen des Flusses, das viele Grün… vielleicht passiert da auch was Chemisches in Einem und es ist lediglich ein körperlicher Vorgang der einsetzt wenn man hier eintaucht? Oder ist es die Vorstellung dass es DA UNTEN eine alte Elefantenstrasse gibt, dass Elefanten unterhalb dieses Platzes BADEN. Oder ist es dieser gigantische Ausblick, Einblick und das realisieren, dass es hier endlich die Natur ganz pur gibt? Vieleicht ist es einfach auch alles zusammen und wie auch immer: Ich fühle mich EINS. Mit der Natur. Mit mir. Mit meinem Körper und bin sowas von GLÜCKLICH..

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…wenn da nur nicht dieses nervige RUFEN wäre…denn der Begleiter hört einfach nicht damit auf zu rufen, was auch immer man ihm antwortet! Na SO kann man es nicht ganz pur genießen, was hier ist! Wir schicken unsere Begleitung -unter großem Protest seinerseits- weg. Wir wollen die Natur genießen. Eintauchen in das, was hier ist. Und JAJA: wir finden schon zurück, es ist für uns gar kein Problem zurückzufinden, es war doch kein schwerer Weg hierher! Neeeein, das finden wir. Was er sonst noch sagt verstehen wir nicht. Besser so. Denn dass der Rückweg eben NICHT nicht gut auffindbar ist und wir auf dem Rückweg einen Kaiman ins Wasser gleiten sehen oder feststellen dass es im Fluss Blutegel gibt, all das wissen wir nicht. Und das ist auch besser so. Nun kann man erst mal -ohne Rufen- ganz nah an die Stelle, wo sich der Wasserfall in die Tiefe stürzt gehen und schauen, WIE tief es da wohl hinab geht?

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Eine Stelle oberhalb des Wasserfalles ist wie ein Becken, es ladet zum Hineinsitzen ein:

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So, JETZT erst mal BADEN! OH JAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHH

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