Ach wäre DAS schön gewesen, wenn der Dim-Hie-Trie das mitbekommen hätte, doch er erscheint mir irgendwie unauffindbar. Seid er damals aus Berlin mitkam, an jenem verscheinten kalten Wintertag, sind nun so viele Jahre ins Land gezogen. In all dieser langen Zeit war er kein einzigstes Mal länger als eine Woche weg, bis auf einmal….. Nun, es ist ja noch keine Woche vergangen, aber ein Lernstück scheint wie immer bei seinen Actionen sicherlich dahinter zu stecken. Wenn ich nur endlich drauf käme, was es diesmal ist….GRÜBELGRÜBEL…. Ich denke nach. Mein Kopf raucht. „Der Vogel zeigt den Weg.“ Ja, schön….warum immer so komlizierte Aussagen, das könnte doch auch einfacher gehen….nun ja, ich werde schon dahinter kommen und denke daran, wie er einmal all seine Sachen gepackt hatte und gegangen ist. Da hatten wir noch an der Elz gewohnt, in dem heruntergekommenen Haus am Fluss. Die Stimmung war damals komplett gekippt. Er hatte es mit mir nicht mehr ausgehalten und ist gegangen. Ich hatte ihm sogar noch  hinterhergeworfen:“Ja dann geeeeh doch!“ Da hatte er sich umgedreht und nur gesagt „Ja Sian, genau das mache ich.“ Und weg war er. Ich weiß noch, wie froh ich erst einmal war, endlich meine Ruhe vor ihm zu haben. Aber dann wurde ich so unlücklich, er fehlte mir so sehr und irgendwann war ich bereit meinem Schatten in die Augen zu sehen und mich auf den Weg zu machen. Und genau darüber erzähle ich Euch heute.

Denn während wir die steile Strasse nach oben gefahren worden sind war ich sogar ein klein wenig stolz auf mich, dass ich es endlich wieder geschafft habe meinem Schatten in die Augen zu schauen, nichts von jemandem der mir nahe steht etwas zu erwarten. Es ist gar nicht leicht, den Schmerz auszuhalten, wenn es sich nicht erfüllt, was man sich erhoffte. Leichter ist „böse“ auf den anderen sein, getränkt sein oder gar wütend auf jemanden zu sein. Doch wer den bereit ist den Schmerz auszuhalten, ihn anschaut und es zulässt und wieder loslässt…..Es ist solch eine Erleichterung, wenn man das einfach loslassen kann, wenn man einfach den anderen sein lassen kann, wenn man ohne Erwartung sein kann, denn dann kann man das Leben WIRKLICH genießen, ohne das Schöne ständig wiederholen zu wollen und einfach DANN  jenen Augenblick genießt, wenn es sich ergibt, wenn man ihn teilt, den besonderen Moment. Ach, war ich froh, mir ein Stück Freiheit wiedererobert zu haben! Nichts erwarten vom anderen vorhin: also zusammen sitzen, teilen, weil „es ja so schön ist“, und tief getroffen zu sein, weil das der andere gar nicht will. Den Schmerz anschauen, annehmen und wieder loslassen, das geschafft zu haben ist ein Stück weit Schwerstarbeit gewesen, aber das war geschafft. SO schön !!! Nichts erwarten. Von niemandem, das bin ich ja nun auch tief innerlich als Lughlicht so gewohnt, das habe ich in mir wie im Menschen das Blut fließt. Seid Anbeginn an war das so bei mir, die ganzen Leben hindurch. Nicht verwunderlich also, dass auch diese Kindheit so war „nichts zu erwarten“. Auch keine Liebe. „Geben seliger denn nehmen“ und ich war ja Lughlicht „nur“ als Gast hier in einem menschlichen Gewand….ja von wegen….die Rechnung ohne den Wirt gemacht, ich habe diesmal in diesem Leben Menschliches berührt….doch dennoch war ich in diesem bedingungslosen Zustand mein ganzes Leben. Meine ganze Kindheit, meine ganze Jugend und darüber hinaus, denn JAJAJA, ich liebe es SEHR, diesen bedingungslosen Zustand….Mein ganzes Leben lang hatte ich in ihm gelebt, bis auf wenige Ausnahmen. Zugegebenermassen. Denn JA, einmal war ich also schon eifersüchtig. Oh ja….

Es war während einer dieser verregneten kalten Sommer, die feucht und ungemütlich einem das Leben schwer machen. Kein leicht fröhlich, entspanntes Sommer-Sonne-Badewetter. Nein, es war ein „zieh Dich warm an“ Wetter. Und so war auch meine Stimmung in diesem Sommer. Düster und wolkengrauverhangen. Extrem angespannt war ich, vom tagein- tagaus-mit -jemand-klar-kommen-müssen, die einen gar nicht leiden mag und überall was findet, was man hätte besser machen können. Mir war also schon bewusst, dass sie im Grunde meine beste Lehrerin war, aber die schlechte Stimmung war mir bis in den allerletzten Nerv hinein gekrochen. Drei kleine Kinder und jeden Tag eine Horde unerzogener Jungs, die „alles durften“, Hauptsache ihre alleinerziehenden Mütter hatten mal eine Stunde Ruhe am Mittag. In dieser Zeit kam ich zu nix und ging quasi jeden Tag mehr auf dem Zahnfleisch. Nur morgens in der Früh´ ging es noch gut, wenn alles noch wunderschön ruhig war und die Vögel bereits sangen. Da saß ich dann auf meinem Lieblingsmeditationshocker, schickte allen LIEBE und betete für einen schönen Verlauf des heraufziehenden Tages. Dann achtete ich darauf, mich tagsüber nicht verrückt machen zu lassen. Ich versuchte mit allen Mitteln entspannt und gelassen zu bleiben, die Anforderungen zu meistern (arbeiten, aufräumen, ordnen, räuchern, beten, Kerzen anzünden, reden, meditieren….) doch ich setzte keine Grenzen, nährte nur das Chaos, was ich damals aber noch nicht verstand. Ich wollte nicht tief getroffen sein oder „aus der Mitte“ gebracht werden, wenn man am Markt meine Ideen als die seine verkaufte, wenn man mich öffentlich bloss stellte, mich schlecht machte und wusch einfach weiter OM machend meine Wolle in der Elz, sammelte Pflanzen und Pilze, die es in diesem Sommer in nahezu jedem Wald gab denn in diesem Sommer gab es überall Flechten und Pilze, wohin man auch schaute. Die Baumpilze färben ja nun besonders schön und all die Farben erfreuten mich dann so, da vergass ich all den Ärger und die schlechte Stimmung im Haus. In dieser Zeit wurde dann von meinen Kindern und meinem Mann Fleisch zum Essen gefordert, was verständlich war bei der Stimmung, aber ich als Veganer hatte da so meine Schwierigkeiten, Braten auf den Tisch bringen zu können. Ich machte also vermehrt Grünkernbratlinge, Klösse und kaufte sogar Sojawürste, was ich mehr als doof fand, denn als Veganer Würste essen..na DAS kam mir suspekt vor, als würde ich da was ersetzen wollen….aber ich „wollte es allen Recht machen“ und kaufte also auch die Sojawürste.

An jenem Tag hatte ich im Biolanden wieder Sojawürste gekauft und diese gebraten. Uah, was für ein Fettgestank das immer war… doch die Kinder und deren Freunde und deren Freunde und so weiter freuten sich über „Wurst“ und wir warteten an jenem Abend nur noch auf den Papa. Dieser war an jenem Tag wieder bei Bea, „eine Baustelle machen“. An diesem Abend kam er nach Hause und strahlte, wie jedesmal wenn er von Bea kam, über beide Wangen. „Oh, was ist Dir Schönes wiederfahren?“ fragte ich. „Die Bea..“ seine Augen leuchteten“…sie ist so wundervoll, wie sie alles macht…“ er begann zu erzählen, während die Kinder aufs Essen warteten. …“sie will Fluglöcher und  Nester für die Fledermäuse!“ Schön. „Jeden Stein sucht sie nach dem Mond aus….das ganze Haus ist ein Traum…..sie ist so wunderbar…..“ Er wollte nichts essen, und während wir also aßen schwärmte er vom unübertrefflich guten Essen bei Bea. „Aber die Fleischgerichte von seiner Mutter, ja DIE wären auch gut.“ Hunger häbe er heute keinen, bei Bea gabts ja heute Camembert mit Preiselbeeren und sogar echten Rotwein aus dem Bioladen. Aha, was „richtig Gutes“ und aus dem Bioladen. Also ich kam gerade nicht immer in den Bioladen zu einkaufen und heute gabs…die angeforderte…?  Immer öfters schon als mir das lieb ist, muss ich nun sogar im Aldi einkaufen. Die Waldorfschule kostete Geld, der Kindergarten….“Ach die Bea hat Geld, ihr Mann verdient gut“ Ja was macht er denn? Ich erwartete sowas wie „Waldorflehrer“ oder sowas in der Art- „Er arbeitet in der Industrie. Blutplasma…“ Boah-waaaas? Ich war froh, dass ich auf einem Stuhl saß. Als sich herausstellte, welch eine Art von Beruf er den ausführt…ich verschone Euch mit Eiunzelheiten…unfassbar, einen auf „bio-Haus machen“ und dann sowas…“wegen dem Geld“ sagte mein Mann. DAS überstieg dann mein Fassungsvermögen. Er schwärmte und schwärmte und ließ mir gar keine Zeit, all die Informationen zu verdauen, schaute uns beim Essen zu und meinte, das „er auch mal wieder gerne bei seiner Mutter essen täte“ Ich gab der Pfanne mit den restlich verbliebenen Sojawürsten (sie waren für den Papa) einen Schubs, sie schlitterte quer über den Tisch und fiel auf den Küchenboden, das Fett spritze auf die weißgekachelte Wand. Bea, Schwiegermutter die ja sooo lecker kocht…ha ich sehe Frau mit Schürtzchen im Fernsehen mit Dose in der Hand, die da lacht und Werbung macht für: Spot on:“BONDOELLE aus der Dose ist ja so famose.“ In mir kochte es.

Die Kinder saßen auf ihren Stühlen, mit offenen Mund. Ich begann eine Szene zu machen und mein Mann war nur beleidigt, dass ich „so“ über die gute Bea und über seine „arme, vom Vater verlassene Mutter“ spreche. Ja, DAS hat nun wirklich lange genug bei mir gezogen, wie lange? 8 Jahre? Hätte er doch lieber gesagt „hey….komm….Liebes“ oder so, ich wäre sogleich versöhnungsbereit gewesen. Oder hätte er mich doch am besten gleich in den Arm genommen, oder hätte mir auch nur im Geringsten irgendwo in der Aura ein Zeichen gegeben, irgendwie siegnalisiert, und wenn es nur ein Leuchten gewesen wäre, dass er „bei mir ist“ zu mir hält in all dem Durcheinander hier, dass er es wertschätzt was ich tue…irgend etwas…

Während da nicht auch noch immer diese anderen Frauen, von denen er sich so gerne bewundern lässt gewesen,….he, keine von denen hat drei Kinder und steckt bis in die..in Schwierigkeiten…keine macht so viel wie ich….voller Hilflosigkeit über all diese Ungerechtigkeiten schmiss ich der Pfanne noch den Topf an die Wand hinterher. „Denkt eigendlich auch mal wer an mich?“ schrie ich verzweifelt. „Du vergisst Dich“ sagte da auch noch der Dim-Hie-Trie, der geschickt dem Topf ausgewichen war. Ich verstand das damals als: „Jetzt hör mal auf, beherrsche Dich“ doch das meinte er gar nicht. Er wollte damit nur sagen, dass ich allen anderen IMMER alles versuche Recht zu machen und so all das überhaupt erst am Laufen halte, wie sollte denn ja jemand an mich denken, wenn ich das nicht mal machte. Weil ICH keine Grenzen setze toben deshalb alle auf mir herum….doch damals da in der Küche dachte ich nicht soweit. Ich hatte den Fokus auf die Bea gerichtet. „Ja wenn sie so toll ist, und du ihr Essen so liebst dann zieh doch bei ihr ein. Oder bei einer anderen, von denen Du immer schwärmst. Du brauchst auch gar nicht mehr hier essen !!!“ überschlug sich meine Stimme.

Da stand er auf und ging einfach raus. Lies mich da stehen und ich atmete, schabte das Zeugs von der Wand, kniete auf den Boden und machte alles wieder sauber, entschuldigte mich bei den Kindern und sang ihnen ein gute Nachtlied vor. Die nächsten Wochen hörte ich mir dann sogar brav an, wie toll die Schwiegermutter, wie toll die (Namen vergessen) und wie super die Bea ist. Ich schluckte meine Kommentare runter, nun gut, nicht alle, aber zumindest versuchte ich es. Bis er dann auch noch verlangte „ich solle sie nun endlich mal kennen lernen, die Bea“ Ahso, DAS wird dann auch noch von mir verlangt, na toll. Ich soll jetzt also auch noch „die Rivalin“ kennenlernen? Da konnte ich also dann gar nicht mehr an mich halten. Da traf er ja genau ins Schwarze. Ich heulte über diese Vorstellung, denn ich erinnerte mich, wie ich in ganz jungen Jahren unverheiratet schwanger wurde. Doch der Mann meiner Träume war nicht bereit, zu mir zu halten sondern schlief dann weiter mit seiner Freundin, die er angeblich ja innerlich bereits verlassen hatte, als er mich kennen lernte. Gleich schwanger zu werden war selbstverständlich nicht geplant, immerhin wurde mir in der Donaueschinger Klinik versichert, keine Kinder bekommen zu können…. und wurde ja dann zum 2. Male schwanger. 9 Monate in banger Hoffnung, dass „er“ seine Versprechen wahr machen würde….er war, wie er sagte „voll Liebe zu mir“ aber hin und hergerissen… und ich hatte- volles Verständniss. Ich ließ ihn los, denn ich liebte ihn ja schließlich….doch es traf mich dann sehr, als gerade das Baby frisch geboren sie da“zufällig“ auch schwanger wurde und in 9 Monaten dann „ihr“ Baby gebären wird…SIE heirateten und der Freund meines Mannes sagte immer zu mir „und an die… denken wir auch!“ Ich dachte immer lieb an sie. Der Mann, der das verlangte hatte ja mit meinem Mann zusammengewohnt und er war auch der Trauzeuge der beiden. In all der Zeit war ich ganz matt, aber nicht eifersüchtig. Aber nun war ich es. „Nein, die will ich auf gar keinen Fall kennen lernen, mir reichts jetzt mit all den Weibergeschichten!“ schrie ich ihn an.  Ja, er verehrte die FRauen und ja, er konnte für all meine düsteren Erlebnisse in meiner Vergangenheit nichts. Rein gar nichts. Er hatte mir damals so beigestanden, mir so geholfen, er war mir Anker und Rettungsboot zugleich. Bewahrte mich vor dem Untergang. Brachte mir wieder das Lachen bei. Aber das alles erschien mir so lange her zu sein…. Wir befanden uns wohl in der berühmten 7 Jahre-Ehe-Krise….

Ich begann Eifersuchtszenen zu veranstalten und muss gestehen dass ich sogar „zufällig“ beim Waschen alle Jenanstaschen bewusst umstülpte, in der bangen Ahnung „Beweise“ zu finden. Jeder noch so kleine Zettel, wo eine Nummer drauf stand rief ich an und WEHE da ging dann eine Frau dran…. ich rief sie alle an und hatte mich da bei so mancher Abnehmerin total lächerlich gemacht…doch das war mir sowas von egal. Der Dim-Hie-Trie fand es nicht mehr zum aushalten mit mir. Er bekam auch meine Ausbrüche ab, denn er sagte auch immer „dass die Bea wirklich eine Liebe sei“ und bestätigte „dass sie alles ganz wunderbar macht“. „Ich sollte halt selbst mitkommen und sie kennen lernen.“ Da schrie ich verletzt und außer mir ebenfalls, dass er ja bei ihr einziehen kann und mich alle mal am Ar…l…können und das war dann des Guten zuviel. Er packte sein Bündel und ging. Zuerst war ich SEHR erleichtert , getreu dem Motto: „Na dem hab ich´s aber gezeigt“ Solz war ich dann auch noch auf mich, weil ich das dann bei jedem so machte. Keiner kam mir mehr ungefragt in die Wohnung rein und öffnete den Kühlschrank um die letzte Butter für deren Mutter zu holen. Nun schloss ich die Türe, die Tag und Nacht offen gestanden hatte ab…. jahrelang war sie stets Tag und Nacht geöffnet gewesen….und hängte ein Schild hin „Mittagspause bis 16 Uhr“. Ich führte Regeln ein. Den Jungs tat es gut. Boah, welch ein gutes Behehmen da folgte….Ich entspannte mich zusehends. Mein Mann machte Überstunden-bei-Bea. Ich hörte Musik und lies es an mir vorbeirauschen. Doch als sich die Wogen geglättet hatten, als alles wieder seinen ruhigen Lauf nahm, als die Abende länger und läger wurden begann ich meinen Mann und den Dim-Hie-Trie zu vermissen. Irgendwann war ich dann soweit, dem Schatten in die Augen zu blicken. Ich weinte über „das eigentliche“ das „dahintergelagerte“ den Auslöser: und zwar über all die bangen Nächte, in denen ich nicht wusste, ob mein Liebster, den ich so anbetete wieder mit „ihr“ schlief oder ob sie sich zärtlich küssten. Ich schluchtze, dass ich es nicht gewesen war, die er damals „erwählt“ wurde um an „seiner“ Seite weilen zu dürfen, ich weinte, wie ich alleine die Bewegungen des Babys im Bauch spürte, 9 Monate lang, und ich weinte, über all die falschen Versprechungen, an die ich so feste glaubte. Ich weinte mich hinein bis ins „Jetzt“…. wie ungerecht es ist, dass jemand meine Ideen stiehlt und dass man mich schlecht macht…ich weinte bis ich endlich echtes Mitgefühl hatte-für mich. Ich schluchtze so sehr und irgendwann hatte ich all das verdaut und stieg ins Auto und fuhr nach Bahlingen, zu dem Haus, wo mein Mann und sein Freund Gregor arbeiteten-in das Haus von Bea. Aber mein Puls war auf 310, ich zitterte am ganzen Körper, erwartete eine wunderschöne Frau, mit langem Haar, in einem wehenden Kleid, die Essen so fein wie im Himmel kredenzt und die allem trotzt, was sich ihr an Schlimmen in allen Welten bietet….geöffnet hat mir dann eine kleine Frau mit einem Bäuchlein, mit kurzem, vom Wind zerzaustem kastanienbraumen Haar, das mit Silbersträhnen durchwebt war. Wache helle und strahlende Augen blickten mich freundlich und offen an. Ihr weiches Lachen war so echt wie ihre gesunde, vom Wetter gegerbte Gesichtsfarbe. Sie trug hohe Gummistiefel und hatte Erde unter den Fingernägeln, weil sie den beidem im Garten behilflich war. Sie zeigte mir ihr ganzes Haus, den Lehmofen, die Sitzbank, wo der Dim-Hie-Trie auf einem Fellchen saß „Beas Lieblingsplatz“ sagte er und sie gleichzeitig. Ich setzte mich und spürte, wie der Bann gebrochen war.

Das war das einzigste Mal, wo ich wirklich eifersüchtig gewesen war. Eifersüchtig. Auf diese wundervolle Frau? Unfassbar!