Vor sich hindösen. Die Gedanken schweifen lassen. Fliessendes Lichtgold, das zwischen den Bäumen hindurchscheint in sich aufnehmen……Geräusche….undevinierbar… Hm, was das…??? Blätter fallen auf uns. Tierische Geräusche erklingen. Es kommt aus den Bäumen. Ein Affe lässt sich vom Baum auf den Boden plumsen.

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Was bei uns die Eichhörnchen, sind hier die Affen. Immer noch ein recht ungewohntes Bild! Süß, wie sie rumtoben, wie sie sich fangen und immer näher kommen. Hm, immer näher kommen…? Affen ?Hallo, haaaaaaaaaaloooooooooo jemand zu Hause bei Sian? Wach? Das sind AFFEN !!!

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Jetzt aber mal GANZ SCHNELL alles zusammenpacken. Man hat ja so seine Erfahrungen mit diversen Affen gemacht.  Rasch haben wir alles eingepackt. Interressiert beäugen sie, was wir da machen. Verfolgen unsere hastigen, schnellen Bewegungen im Sekundentakt. Spüren wohl unsere Ausströmung und weichen sich duckend ins nahe Unterholz. Beobachten uns von schützenden Gesträuch aus weiter. Zuerst fällt es mir gar nicht auf, dass diese Affen hier anderst sind, als jene, mit denen ich bisher Bekanntschaft gemacht habe denn ich bin so im Film: „AFFEN AFFEN Alarmstufe rot! ZUSAMMENPACKEN.“ Doch irgendetwas lässt mich inne halten. Irgend etwas ist hier anders. Was? Was ist anders? Was genau? Atmen. Inne halten. Schauen. Vorsichtig traut sich ein Äffchen wieder heraus. Zuvor schaute es uns kurz in die Augen. Dann nochmal. Und nochmal. Ganz viel kindliche Neugernwissendblicke. Die offenen und dennoch vorsichtigen Bewegungen seiner Augen, das unsichere Händekratzen verraten, wie aufgeregt es ist. „Es“ ist ein Mädchen. Die Aura, das Licht um sie ist zart und anmutig. Eine liebliche Reinheit strömt von ihr aus. Auch von den anderen. Hm, ganz anders als bei den Affen, mit denen ich bisher Bekanntschaft gemacht habe.

Doch auch von dem Anführer? Unschwer zu erkennen wer der Anführer ist. Der da! Oder der? Es sind eher zwei, drei, die gleich stark sind. Alle drei beäuge ich mit gleich viel Misstrauen. Hm, mal schauen. Der struppige ist der Taktiker. Tollte, spielte sich so vorhin her und schwupps war er uns so nah gewesen…DEM traue ich nicht. Was der wohl im Schilde führt? Doch auch er bewegt sich anders. Er ist schon taktisch, aber auch ganz vorsichtig. Er wagt sicher viel, aber er hält sich im Rahmen, wagt sich sicherlich nicht zu weit aus dem Fenster. Er weiß, wie weit er sich herauslehnen kann. Er überschreitet keine Grenzen. Ja, das ist die Wahrheit…. Anhand meiner sich entspannenden Museln bemerke ich, wie die innere Anspannung in mir nachgelassen hat. Wie ich mich mehr und mehr öffnen, wie ich mich mehr und mehr einlassen kann. Einlassen, wie sie wirklich sind. Weder ein verklärtes „ach sind die aber süß und niedlich“ noch „grr sind die böse“ sondern wie ich eintauchen kann wie sie WIRKLICH sind… in IHRE Energie…… Waldbewohner…… WOW…..

Anders als sonst beobachte ich sie weder zu vertrauensseelig noch argwöhnisch sondern….neutral. Und bemerke, dass sie vorsichtiger schreiten als jene, die ich bisher in der „Zivilisation“ kennen gelernt habe. Dass sie um ein vielfaches vorsichtiger gehen, dass sie bei weitem achtsamer und aufmerksamer im Umgang untereinander sind. Sie sind respektvoller. Liebevoller. Welch ein gewaltiger Unterschied, in jedweder Hinsicht, zwischen jenen Affen im Park, die am Rande der Dörfer wohnen und diesen! Die Augen dieser Affen leuchten. Sie leuchten von innen heraus. Sie leuchten wie Lichtsterne.  Verbundenheit ist in ihnen. Verbundenheit mit ihrer Art. Achtsamkeit ist in ihnen. Sie zeigen einen ausgeprägten Familiensinn. Gleichklang ist unter ihnen. Verständniss. Weder Aggression, Wertigkeit, List, Schlauheit, oder gar Bösartigkeit ist in ihren Lichtsternenaugen. Vielmehr sind sie – Ausdruck der Natur um sie herum. Energetisch verbunden sind sie, mit all den andern Affen. Mit all den anderen Waldbewohnern. Mit all den Pflanzen und Bäumen. Mit dem ganzen WALD. Mit dem Pulswerk der NATUR. Mit Mutter Erde und Vater Himmel. Sie schwingen, nicht nur von Ast zu Ast. Die sind Ausdruck und Seismograph ihrer Umgebung zugleich. Diese Botschaft nehme ich tief in mir auf während Guido lächelnd bemerkt, wie eine kleine blaue Blume leuchtet.

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