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Wir kommen nun jeden Tag. Und warten so lange vor dem Tor, bis uns Einlass gewährt wird. Derweil ist viel Zeit, den Himmel über dem Haus anzuschauen… ( und verzweifelt versuchen die Schuhe sauber zu machen…)

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Jeden Tag dürfen wir hinein…

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hier sitzen:

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uns im Hof aufhalten:

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im Garten verweilen:

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„Der Lohn vom „geduldig sein“ ist (-unter anderem-) GEDULD erlangen.“ (Dim-Hie-Trie) Bei uns geht es darüber hinaus- weit darüber hinaus-, denn wir werden eingeladen, beim privaten Batjan-Singen dabei zu sein. Welch`eine EHRE !!!
„Auf einmal“ IST man da, wo man glaubt nie hinzukommen.
„Auf einmal“ IST man mitten drin und erlebt, wie es wirklich abläuft.
„Auf einmal“ gehört man dazu.

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Während wir drinnen sind freuen sich derweil die kleinen Hunde über meine Schuhe, die ich extra gaaaaanz weit weg von allen anderen ins Abseits gestellt hatte. Das hatten sie sehr aufmerksam verfolgt und wedeln daher ganz aufgeregt mit ihren Schwänzchen, als ich herauskomme und sie suche….denn auf dem Weg zum Haus bin ich in Sch.. gestanden und darauf ausgerutscht…und so fühlte ich mich auch…und war darum war ich auch so froh, dass wir Zeit vor dem Tor hatten, denn so schmutzig hinein zu müssen beschämte mich. Und was ich auch unternahm: die Schuhe waren einfach nicht sauber zu bekommen… und dann komme ich heraus und sehe die aufgeregt mit ihren Schwänzchen wedelnden Hunde, die großen Spass dabei hatten, die Schuhe ganz sauber zu lecken….es ist ein Geschenk. Und es bedeutet mir unenedlich viel!

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Auf dem Weg zum Haus gibt es rechter Hand diesen „Pferdeverleih“, was dem weißen Pferd gar nicht gefällt. Darum kehre ich am Mittag zurück und unterhalte mich mit ihm. Am Abend- ich hatte mich in der Stadt verlaufen und bin in einem SEHR seltsamen Viertel gelandet…den Schaal weit über den Kopf gezogen, da von betrunkenen Männern angepöpelt… kam es -ganz entspannt- angetrabt und lief mit mir davon, die Strasse wieder hoch…bis zur Abzweigung. Da blieb es stehen, zeigte mit dem Kopf ein paar Male hoch und signalisierte: „Da musst Du hoch laufen“ und lief dann -ohne sich nochmals umzudrehen- die Strasse weiter. Welch´ ein Geschenk, das mich zutiefst berührt.

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Hinter dem Pferdeverleih, die Strasse am See weiter, rechts in der Kurve, auf einer kleinen Anhöhe gibt es dieses kleine Zeitschriftenlädchen, in dem es jede Menge Comic´s zu kaufen gibt. Was hat das „Hakenkreuz“, das Sonnenrad zu bedeuten? Und warum kennt jedes Kind Deutschland? Und warum hat Ganescha einen Elefantenkopf?

In den Comics erfährt man alles…

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13. MAi. 2011. Auf dem See:

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So viel ist geschehen. So viel ist in Bewegung geraten. Ich fühle mich aufgewühlt. Bewegt.
Den Nachmittag verbringe ich darum alleine am See. Sitze auf dem Baum. Spreche mit dem weißen Pferd.

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Eintauchen.
Hinhören.
Lauschen.
Verstehen. Während das Licht im Wasser ist.

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Und dann ist Markttag:

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Im Park:

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Erleben, wie in Indien die Strassen geteert werden…:

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Ob ich Feuer möchte?

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Es ist heiss unter (und über) den Wellblechdächern:

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Verwesungsgeruch durchzieht die Luft ….
es kommt von der Schlachterei:
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die weißen Hühnchen … glucksen kläglich …
…. hätte ich wenigstens WASSER für sie …
es ist so heiß in der prallen Mittagshitze …

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-WOW-:

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Es ist eine lange Zeit vergangen und der Rückweg steht nun „auf einmal“ unmittelbar bevor.
Es ist nun an der Zeit Abschied zu nehmen:

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Und mit dem Sleeperbus gefühlte tausendundein Kurven 2400 Meter (wegen starker Übelkeit aus dem Fenster hinauslehnend) einen Tag und eine Nacht lang zurück nach Bangalore fahren um im Morgengrauen anzukommen.

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Jakefruit. Natürliches Weingummi.

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Nochmals zur Maria bei der Church.
Um Abschied zu nehmen und um DANKE zu sagen:

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Nochmals unter dem Baum sitzen. Um Abschied zu nehmen und um DANKE zu sagen:

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Dann nachts noch einmal hinauf auf das Dach klettern um ein letztes Mal über die Dächer von Bangalore zu schauen. Um Abschied zu nehmen und um DANKE zu sagen:

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Dann auf dem Weg zum Krishnatempel im Park der Frau mit den dunklen Augen begegnen, die das Baby auf der Hüfte trägt und die Schlange herausholt, weil man kein Geld gibt. Und in der prallen Sonne sitzen.

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Es ist bereits Nacht. Auf dem Weg zum Flufhafen erscheint wie ein letzter Gruß:

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Wie lange wird dieses Plakat noch hängen? Loslassen. Abschied-Nehmen. Leben. Denn es geht immer weiter. Nur maches Mal wird die Zeit angehalten und man taucht ein. Ob in ein anderes Bewusstsein, eine andere Ebene, ein anderes Land…

Dubai.

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Eine langer Flug liegt noch vor uns.
Vinodhie und Geramaine sind müde.
So viel erlebt. Und das für HAUSzwerge…

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Darum ist es nun Zeit um auszuruhen.

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Im ICE. Vinodhie, Geramain(e) und ich auf dem Weg von Frankfurt nach Freiburg. Wir überqueren die Mannheimer Brücke:

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Sai Baba schenkte sein Licht. Er goss es aus. „Sagte“: „Es ist ein Geschenk. Das Schöne an einem Geschenk ist, dass es ein Geschenk ist. Und es liegt ein einem jeden selbst, was man mit diesem Geschenk macht, das einem zuteil wurde.“

SAIRAM.

D A N K E

Sairam.