Wer zum professionellen Gärtnern ( via Demeter ) auch nicht das ganze Equikment/Erfahrung hat kann trotzdem beginnen !!! Einfach mal schauen was man eh schon so „da“ hat: Töpfchen, eine Plastiktüte, ein ausrangiertes Gefäss…dann braucht es nur noch Anzuchterde und den Samen. Die meisten Samen mögen´s leicht feucht, warm und kuschlig. Hier z.B. habe ich Kopfsalatsamen in mein selbst gebastelten Mini-Treibhäuschen gesät:

in Töpfchen

und zu

Im Sommer ist das mein Obstkorb. In diesen hatte ich eine Plastiktüte gegeben, die angegossenen Töpfchen hinein gestellt und die Tüte dann oben zugemacht. Das wird schön feucht, man muss nur ab und an lüften.

Wenn er dann mal größer ist kann man ihn überall hinpflanzen. Ein kleines Kübelchen mit Kräutern und Salat, vieleicht noch Knoblauch ( ist ja nun eh Grün innendrinn… ) ein paar Möhrchen, ein paar Zwiebelchen … schaut doch auch mal voll hübsch aus. Und eine gelungene Kombi: hält sich gegenseitig die Frassfeinde fern. Und man braucht auch nur neben der ( vieleicht ja Maulwurfs…? ) – Erde noch bissl Kompost, Regenwasser und Sonnenlicht! Man muss auch nicht Samen kaufen…denn:

Aus allen samenfesten Pflanzen lassen sich auch ganz leicht neue ziehen!

Letzten Sommer hatte ich sehr feinen Chilli. Von diesem hatte ich einfach eine Schote aufgehoben, von diesen Samen dann je zwei in ein Töpfchen gelegt, mit feiner Erde bedeckt und nur ganz leicht angegossen. Da die Wurzelfrau Amana noch bei mir weilt fragte ich sie um Hilfe an. Schon bald lugte das erste Chillipflänzchen aus der Erde:

Amana bei den Pflanzen

Der Kohlrabi unterdessen bildet schon eine richtig kleine Knolle:

Kohlrabie

Man kann nicht nur die Knolle essen: Die zarten Blätter schmecken auch super im Salat.

Himbeeren und Erdbeeren lassen sich auch ganz leicht vermehren:

Letzen Sommer hatten meine Erdbeeren Triebe mit Ablegern gemacht. Diese Verbindung zur Mutterpflanze wollte ich nicht unterbrechen denn ich spürte pulsende Wellen durch den Trieb fließen. „Wie eine Nabelschnur!“ dachte ich so bei mir und wollte sie daher nicht abschneiden. „Hat auch was von einem Kabel“ kam es mir in Sinn und so fiel mir auch ein, dass vom Kabelverlegen noch Lüsterklemmen übrig geblieben waren. Diese befestigte ich so an der Nabelschnur in der Erde dass die kleinen Babys Kontakt zum Boden bekamen um sich dadurch selbstständig mit Nahrung aus der Erde versorgen zu können. Als dann der Tieb verwelkt war -keine Energie mehr durchfloss- schnitt ich sie ab und pflanzte sie in kleine Becherchen.

Hier vier von den kleinsten der mini Erdbeer-Babys:

Erdbeerbabys

Im Hintergrund seht ihr hier mein Erdbeerbeet: eingeramt mit Sandsteinen und aufgefüllt mit Walderde. Im Vordergrund die Himbeertriebe als sie auf´s Verpflanzen gewartet haben:

neue Himbeeren

Beim Jäten sah ich, dass auch viele Vergissmeinnicht aus der Erde sprießten. Sie hatten sich von selbst vermehrt. Diese setze ich einfach in Töpfchen:

vergissmeinnichtbabys

Vom leckeren Kürbis im Herbst hatte ich den Samen aufgehoben und in feuchte Erde gelegt: Hier ein paar der mini Kürbisembryonen, umrahmt von den orange-grünen Zwergen:

Kürbisbabys

Immer mal mehr von was machen – denn so ein liebevoll getopftes Pflänzen ist doch ein schönes Mitbringel für eine(n) liebe(n) Freund/in !!!

Und Mops Bertha Paulinchen ? Am Relaxen:

erster großer Zwerg mit orangem Mantel