Monthly Archives: Dezember 2014

Das Blumenmeer

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2005/2006 hatte ich eine Räuchermischung mit dem Namen „das Blumenmeer“ gemacht. Es war eine süße Komposition aus Cistrosenblüten, Jasminblüten , Hortensienknospen … die ich an besonders günstigen Mondnächten in einer edlen Mischung ätherischer Öle tränkte. Wenn man diese Blüten dann räucherte hatte ich das Gefühl man könne im Mondlicht in einem Meer aus Blumen baden …

Mondviolen blühen sehen
während die Nachtigall
ihre Lieder singt

Die Mischung, in der ich die Blüten tränkte war eines Tages -bis auf wenige Tropfen im letzen Fläschchen- zur Neige gegangen. Die Öle die ich verwendet hatte nicht mehr beziehbar. Lange hütete ich dieses kostbare Fläschchen, nahm es nur hervor wenn es mir vorkam als wenn es nie mehr Sommer werden, die Dunkelheit mich verschlingen, es keinen Lichtblick mehr zu geben schien.

Doch dann …

….verlegte ich dieses Fläschchen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jahrelang hatte ich es gesucht …

… und nun wiedergefunden !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nun habe ich daraus ein Auraspray gemacht. Es ergab 20 Fläschchen 🙂

Blumenmeer

Valerianella locusta – Sunnewirbele

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Valerianella locusta, im schriftdeutschen Feldsalat genannt, im Südbadischen Ackersalat, Nüsslisalat, Döchderlesalat, Sunnewirbele, Ritscherle, Töchterlisalad, Lämmli, im Schwäbischen Raum auch bekannt unter Aggrsalat, im Schwitzerdütsch Nüsslisalaat, Nüssler genannt, in Englischen corn salad / field salad, im Französischen la mâche, auf Italienisch heisst er elegenat la dolcetta, im Bayrischen ist´s der Nisslsalat, Ackersalat, Vogerlsalat.

Er ist bekannt, geliebt und sehr gesund: Wertvoll sind vor allem sein hoher Gehalt an Vitamin C, Beta-Karotin, Vitamin B6, Folsäure sowie Eisen und Kalium. Durch seine Frosthärte kann er sehr lange bis weit in den Winter geerntet werden: Winterhart bzw. frosthart ist er bis etwa -20 Grad.

Wegen der aufwändigen Ernte und vergleichsweise geringen Erträge ist Feldsalat selbst im Supermarkt meist recht teuer, sodass sich nicht „nur“ finanziell der Anbau im eigenen Garten lohnt. Das Putzen ist zwar aufwändig, weil sich in seiner Rosette gerne Sand/Erde ansammelt. Die Arbeit lohnt sich jedoch: insbesondere auch wegen des deutlich kräftigeren nussigen Geschmacks durch den Anbau im Freiland: Feldsalat aus dem Handel wird normalerweise unter Glas angebaut und hat dadurch einen weniger intensiven Geschmack.

In meinem Garten habe ich zwar keinen angebaut, er kam letzes Jahr „wild“, hat sich dieses Jahr um das Fünffache von selbst vermehrt 🙂 und er schmeckt einfach genial …

Sunnewirbelesalat mit gerösteten Walnüssen, roten Zwiebeln und Kokosöldressing:

sunnewirbelesalat