Valerianella locusta, im schriftdeutschen Feldsalat genannt, im Südbadischen Ackersalat, Nüsslisalat, Döchderlesalat, Sunnewirbele, Ritscherle, Töchterlisalad, Lämmli, im Schwäbischen Raum auch bekannt unter Aggrsalat, im Schwitzerdütsch Nüsslisalaat, Nüssler genannt, in Englischen corn salad / field salad, im Französischen la mâche, auf Italienisch heisst er elegenat la dolcetta, im Bayrischen ist´s der Nisslsalat, Ackersalat, Vogerlsalat.

Er ist bekannt, geliebt und sehr gesund: Wertvoll sind vor allem sein hoher Gehalt an Vitamin C, Beta-Karotin, Vitamin B6, Folsäure sowie Eisen und Kalium. Durch seine Frosthärte kann er sehr lange bis weit in den Winter geerntet werden: Winterhart bzw. frosthart ist er bis etwa -20 Grad.

Wegen der aufwändigen Ernte und vergleichsweise geringen Erträge ist Feldsalat selbst im Supermarkt meist recht teuer, sodass sich nicht „nur“ finanziell der Anbau im eigenen Garten lohnt. Das Putzen ist zwar aufwändig, weil sich in seiner Rosette gerne Sand/Erde ansammelt. Die Arbeit lohnt sich jedoch: insbesondere auch wegen des deutlich kräftigeren nussigen Geschmacks durch den Anbau im Freiland: Feldsalat aus dem Handel wird normalerweise unter Glas angebaut und hat dadurch einen weniger intensiven Geschmack.

In meinem Garten habe ich zwar keinen angebaut, er kam letzes Jahr „wild“, hat sich dieses Jahr um das Fünffache von selbst vermehrt 🙂 und er schmeckt einfach genial …

Sunnewirbelesalat mit gerösteten Walnüssen, roten Zwiebeln und Kokosöldressing:

sunnewirbelesalat