Der nachtblaue Punkt

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Alles reine Nervensache mit diesen Zuständen…
Wir kennen es alle: etwas das uns missfällt zieht unsere ganze Aufmerksamkeit. Ob es eine Wahl ist die uns nicht zusagt, eine Entscheidung die uns jemand mitteilt und mit der wir nicht gerechnet haben. Hellwach und fokussiert stellen wir fest dass wir in einem Zustand sind den wir „SO NICHT“ gewollt haben und dennoch ist er eingetroffen. Unsere ganze Aufmerksamkeit liegt alsbald punktgericht darauf. Wir atmen flach, der Puls ist hoch. Vielleicht sind wir schon in Sorgen und Ängsten gefangen, malen uns aus „wie es nun weiter geht“ und sind aus unserem inneren Gleichgewicht oder in Wallung geraten. Dabei haben wir doch stets verschiedene Möglichkeiten auch NUN zu agieren. Wir könnten atmen oder die Aufmerksamkeit weiter und weiter darauf richten. Schauen, wie wir da hineingeraten sind. Wir können „ein Drama draus machen“ und es auch offen „ausdiskutieren“, es „auf den Punkt bringen“ oder die Aufmerksamkeit abziehen und auch etwas ganz anderes machen. Wir haben nämlich sehr viele Möglichkeiten denn wir sind nicht machtlos!

Hierzu eine Begebenheit mit Dim-Hie-Trie:
Etwas hatte mich sehr verletzt und ich war ganz damit beschäftigt darüber nachzudenken „warum das jetzt so passiert ist.“ Derweil hatte Dim-Hie-Trie sein Buch aufgeklappt und etwas hineingemalt. „Magst Du mal schauen Sian?“ fragte er und ließ mich in sein Buch schauen. „Was siehst Du?“ fragte er. Ich schaute auf das Blatt Papier in seinem Buch und sah ihn: den dicken schwarzen Punkt. „Ich sehe einen schwarzen Punkt.“ „Ja. Und was noch? Magst Du genauer schauen?“ Ich schaute also genauer hin. Bei genauer Betrachtung sah ich, dass die Farbe etwas blau in sich hatte. „Der Punkt ist nicht schwarz sondern schwarzblau. So wie die Nacht. Also nachtblau.“ Und freute mich mehr gesehen zu haben. „Ja. Und was siehst Du noch?“ Ich strengte mich an und schaute also wieder auf den Punkt. Bei GANZ GENAUER BETRACHTUNG sah ich dass er so ganz feine Linien gemalt hatte. „Ich sehe Linien.“ „Ja. Und siehst Du noch etwas anderes?“ Ich sah lange auf den Punkt. Anscheinend hatte er mit einem Punkt angefangen und dann so drumherum gemalt. So bekundete ich ihm: „Du hast mit einem Punkt angefangen und dann Drumherum eine Spirale. Du hast ein Muster gemacht.“ „Ja. Ist das alles was Du siehst?“ Puh, das ist ja anstrengend dachte ich. Was will er denn damit aussagen? Eventuell will das Muster etwas aussagen. Ich konzentrierte mich also auf das Muster und sah alles Mögliche und hatte dennoch das Gefühl „ich komme nicht drauf“. Das Ganze ermüdete mich. Ich konnte irgendwann auch gar nicht mehr denken. „Schlafe doch ein wenig. Dann kannst Du gerne nochmals schauen.“ und klappte sein Buch zu.

Ich schlief, träumte von einem Punkt der ein Universum war, es war super anstrengend, ganz wirr, im Traum baute ich seltsame Sachen mit ein und flog durch den Raum…als ich aufwachte hatte ich den Eindruck lange geschlafen zu haben ( und viel erlebt zu haben ) es schien also viel Zeit vergangen zu sein. Doch war es gar nicht! Nicht eine halbe Stunde war vergangen. Dim-Hie-Trie war höchst zufrieden. Er klappte sein Buch wieder auf und sagte: „Nun hast Du aussortiert. Was siehst Du?“ Aussortiert??? —- Ich habe doch geschlafen! Ich schaute wieder auf das Blatt Papier mit dem schwarzen, ähm: nachtblauen Punkt. „Ich sehe immer noch ein Blatt Papier wo Du einen nachtblauen Punkt drauf gemalt hast der bei genauerer Betrachtung ausschaut wie ein Universum.“ „Ja. Das ist schon besser ausgedrückt.“ „ÄHM… ich hatte doch gar nichts anderes gesagt als zuvor!“ -???- „Du hast vorhin nichts von einem Blatt Papier gesagt. Du hast nur über den Punkt geredet.“ Oh maaaan wie nervig!!! „Willst Du es nicht mal auf den Punkt bringen was Du mit dem Ganzen aussagen willst!?“ „Der schwarze, nachtblaue Punkt soll das Geschehnis, den Vorfall darstellen. Ob es ein Ärgernis ist oder etwas in dieser Art sei dahingestellt, also dahingemalt. Das Blatt Papier soll den ORT, wo es stattfindet darstellen. Ich will damit demonstrieren dass die Aufmerksamkeit meistens auf dem schwarzen nachtblauen Punkt liegt und das weiße Blatt Papier auf dem alles stattfindet ignoriert wird. Also der Raum Drumherum. Alle Aufmerksamkeit liegt meist nur auf dem Geschehnis. Man kann sich hineinbegeben. Es anschauen. Man vermag Muster erkennen, kann zu seinem Ursprung reisen. Man kann sehen dass alles irgendwo angefangen hat. Dass man Kreise Drumherum gezogen hat und seine Bahnen Drumherum dreht. Und doch gibt es mehr Leere und Raum…. Man schenkt dem Geschehnis aber viel mehr Aufmerksamkeit und vergisst dadurch komplett wie viel Raum noch da ist. Man ignoriert ihn und richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf das Geschehnis… Man könnte doch auch den Raum beschreiben: wie viel Platz da ist, wie weiß das Papier ist, doch alle sehen meist nur den nachtblauen Punkt. Das ermüdet, ganz recht und gut ausgedacht in der Natur! Denn im Schlaf erholt man sich und sortiert heraus was wichtig und was unwichtig ist. Man glaubt es geschieht automatisch, wie so vieles. Auch darüber macht man sich meist keine Gedanken. Man hat aber so viel mehr Macht als man glaubt! Man kann es lernen! Alle kennen das Sprichwort: „Übung macht den Meister“. Je mehr man etwas trainiert desto besser kann man es. Vorausgesetzt „man hat Lust darauf“ und die „Nerven dafür“. Ohne die Freude, die Lust dafür und die Nerven dafür geht es nicht! Denn wenn man Freude an etwas hat, dann legt man Bahnen im Gehirn an, ebnet die Wege. Man kann sich das wie einen Trampelpfad durch den Wald vorstellen: Je häufiger dieser benutzt wird, desto leichter wird er zugänglich – man kann ihn leichter wiederfinden und sich immer besser auf ihm fortbewegen. Genausogut kann er aber wieder zuwuchern wenn er nicht gebraucht wird. Das passiert auch im Gehirn so – Neues lernen lässt neue Verbindungen entstehen, wird es aber nicht gebraucht, werden die Wege auch wieder abgebaut! In der Neurowissenschaft sagt man dazu: „Neuronen die zusammen zünden werden miteinander verdrahtet………………………………………….“

Daraufhin habe ich -nach vielen Jahren- wieder einmal Trolle gefilzt… denn Trolle an sich sind Naturwesen die das Element Feuer und das Element Erde in sich tragen. Sie helfen bei der Erdung und bei der Transformation. Sie verarbeiten -wie die Moorwesen auch- Gefühle, Emotionen und ebnen neue Wege und „essen“ die Produkte, die „Verbindungen“ die nicht mehr gebraucht werden. Das lustige dabei ist, dass sie „lecker“ finden was wir als „nervig“ empfinden. Sie leisten großartige Arbeit und essen so ganz „nebenbei“ vieles von dem auf was wir nicht mögen, was wir „loshaben“ wollen. Sie haben ihren Fokus sowohl auf dem nachtblauen Punkt wie auch auf dem weißen Blatt Papier. Sie spielen, entdecken, freuen sich und schauen stets „was es sonst noch so alles gibt“. Sie haben eine tiefe innere Freude und Ruhe, schaut mal, diese beiden sind sooo lieb…beide haben kleine Täschchen und kleine Schwänzchen, könnt ihr sie sehen?

Ich wünsche Euch einen schönen FREItag!
Liebe Grüße
Sian

Impressionen Bachblüten-Vortrag

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Liebe Freunde von Naturwelten,
unser erster Vortrag über die Bachblüten fand in friedlicher, entspannter und schöner Atmosphäre statt:

Silke Bohnet von „Studio Rosenrotes“ hatte wunderschöne Blütenfotos gemacht:

und diese als großformatige Blütendrucke ausgestellt:

Der Vortrag handelte über die Bachblüten Aspen, Crap Apple, Star of Bethlehem, Walnuss und Cerry Plum. Hier ein kleiner Ausschnitt:

-ASPEN-
Im unerlösten ASPEN-Zustand fühlt man unerklärliche Ängste und hat vage Befürchtungen die man nicht detailliert benennen kann. Es rührt von der Fähigkeit der Empathie her so nimmt man wahr, was die Atmosphäre seiner Umgebung beinhaltet und entwickelt Antennen für Stimmungen im Raum. Ja fast könnte man meinen man sei im falschen Jahrtausend und hier zu Lande mit einer schützenden Haut zu wenig auf die Welt gekommen! Um nicht „anzuecken“ behält man oftmals seine Gefühle, Wahrnehmungen oder „ahnende“ Gedanken für sich. Man fühlt sich in größeren Menschenansammlungen meist unwohl und meidet sie daher.
Im erlösten Aspen-Zustand fühlt man sich hingegen leicht und frei. Die Verbundenheit mit allem Leben wird deutlich wahr genommen. Man kann seine große Sensibilität und Empathie gezielt nutzen, um sich in alles einzufühlen. Dieser feine Umgang mit seiner empathischen Fähigkeit fördert das zwischenmenschliche Miteinander beispielsweise im Umgang mit Kindern, Partnern, Freunden usw.

Statt sich im unerlösten Aspen-Zustand zitternd der Ahnung/Befürchtung hinzugeben gewinnt man im erlösten Aspen-Zustand mehr und mehr die Oberhand, erfährt innere Gelassenheit. Man sieht die Hilfen und erfährt ein deutlich wahrnehmbares Vertrauen in die Existenz guter Kräfte, die einen hilfreich unterstützen und einen hintragen an einen Ort wo man sich niederlassen und genießen kann. Und da, da ist man dann sehr wohl gesellschaftsfähig und zu Kompromissen bereit! Man ist bereit sich zu öffnen und sich dem Lichte entgegen zu strecken, man kann sich entfalten und im Vertrauen sein, dass es für alle Eventualitäten auch eine Lösung gibt.

Unsere weiteren HIGHLIGHTS:

-Wiedereröffnung der kleinen hinteren Grotte 🙂
Durch viel handwerkliches Geschick hat es Stephan Schirmer im Laufe des letzten Jahres geschafft, dass sie nun wieder zugänglich ist. Wenn ihr mal schauen mögt, sooo schön, mit Lehmputz:

Auch gab es die ersten neuen Pflege-Produkte mit EM zum testen 🙂

——–NEUE TERMINE——–NEUE TERMINE——–NEUE TERMINE——–NEUE TERMINE——–

Nächster „OPEN DAY“ in der Edelsteingrotte:
Samstag den 21. Januar von 14.00-18.00 sowie nach tel. Vereinbarung.

BACHBLÜTEN-VORTRÄGE

Samstag den 11. März „Burnout vorbeugen“
Samstag den 8. April „von der Krise auf die Wiese“
Samstag den 6. Mai „Ziele erreichen“
Samstag den 10. Juni „Erfolgsorientiertes Erwartungsmanagement“

jeweils von 18.00 bis ca. 19.30/20.00 Uhr / 15,00 €

Bitte rechtzeitig per Kontaktformular www.natur-welten.de einen Teilnehmerplatz reservieren!

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„OPEN DAYS“ in der Edelsteingrotte mit Präsentation verschiedener Künstler/innen die jeweils etwas Schönes zum Thema Bachblüten/ Blüten / Florale Kunst herstellen:

Sonntag den 12. März mit Silke Bohnet von „Studio Rosenrotes“ http://rosenrotes.de

Sonntag den 9. April mit Elisabeth Sellin und „Sellizin®“, einer Synergie aus Bachblüten und Edelstein-Essenzen: http://www.sellizin-elixiere.de

Sonntag den 7. Mai mit Anja Eichler und „Blütendüfte für Körper, Geist und Seele“ Himalayapeelingsalze, Badesalze, Badepralinen, Dinkel-Duftkissen und Blütenseifen https://www.blumen-magie.de/shop/

Sonntag den 11. Juni mit einer Naturwesenlandschaft und evt. Düften von Le Printemps

Geöffnet ist jeweils von 14.oo-17.oo Uhr

Von der Künstlerin Silke Bohnet „Studio Rosenrotes“ dürfen wir uns z.B auf ihre Malas und ihre wunderschönen Blütentäschchen freuen:

Viele liebe Grüße und einen guten Start ins Jahr 2017 🙂
Sian

Update und Einladung zum ersten Bachblüten-Vortrag

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Hallo ihr Lieben, wie geht es Euch? Ich hoffe gut!

Bei mir war sehr viel…ich habe spannende Erfahrungen über die Wirkungsweise effektiver Mikroorganismen gemacht! Dieses Eintauchen in die MIKROWELT bewegte mich so tief dass ich begann mein eigenes EMA herzustellen. (EMA=Effektive Mikroorganismen aktiviert) denn ich wollte mit/in meinem Garten Terra Preta herstellen. (Terra Preta: schwarze fruchtbare Erde so wie sie im Amazonas gefunden wurde) Da man für die Terra Preta so Einiges benötigt tauchte ich tiefer und tiefer in das Thema ein, und so köhlerten wir alsbald im großen Stil die benötigte Pflanzenkohle. Diese stellen mit ihrer enorm porösen Oberfläche den Habitus, das „Haus“ für die EM´s dar. Mit dem EMA behandelte ich derweil schon mal einen Teil meiner Böden und stellte fest, dass die Pflanzen MIT EMA viel kräftiger und resistenter wurden. Auch kamen sie mit Temperaturschwankungen viel besser klar. Und die Früchte schmeckten intensiver. Auch die Erträge hatten sich gesteigert! Die Pflanzen machten alle einen sehr gesunden und kräftigen Eindruck. Sehr bemerkenswert finde ich auch jetzt, dass sie viel länger haltbar sind.

Damit man die Terra Preta herstellen kann braucht es auch Mineralien. Daher habe ich mich auch mit Zeolith beschäftigt. Im Eigenversuch hatte ich dabei „so nebenbei“ festgestellt dass Zeolith ganz wunderbar die Haut reinigen kann. Mittlerweile habe ich nun mit Hilfe von Kokos-und Reiskeimöl sowie Blüten, speziell mit Magnolien, ein wundervolles Reinigungsfluid konzipiert. Denn was nützt die beste Creme wenn die Haut nicht sauber und aufnahmebereit ist. Das Fluid habe ich „Zeolith Reinigungsfluid Magnolia“ genannt. Unter Mitwirkung effektiver Mikroorganismen sind dann so ganz „nebenbei“ und völlig ungeplant wundervolle neue (lebendige) Produkte für die Haut und das Haar entstanden:

-EM-TONIKUM
Ein erfrischendes, vitalisierendes Tonikum mit effektiven Mikroorganismen das sich sehr positiv auf die Hautflora auswirken kann. Dafür hat Stephan aus der Pfefferminze ein feines Hydrolath hergestellt. Das hat ihm dann solchen Spaß gemacht dass er auch aus der Immortelle ein Hydrolath hergestellt hat. Das wollte ich für die Gesichtscreme Immortella nehmen. Doch DANN hatte ich sie im SERUM ausprobiert…

– EM-KRÄUTER-SERUM für die Haut mit ALOE VERA
was soll ich sagen: das Hautgefühl war und ist UNBESCHREIBLICH. Es ist ein tiefenwirksames SERUM mit verschiedenen Kräutern und Vitaminen für die Haut, das lebendige Gefühl wirksamer Mikroorganismen auf der Haut ist wirklich UNBESCHREIBLICH !!!

– EM- KRÄUTER-SERUM für die Kopfhaut
ein probiotisches, nährendes Serum speziell für die Haare und den Haarboden mit Silicea und Weizenkeimextrakt. Meine Kopfhaut fühlt sich damit sooo genährt an. Auch habe ich festgestellt dass es dem Haar einen wundervollen Glanz schenkt.

– LEBER DETOX
Aus den schönen Schafgarben und dem Fenchel habe ich mit einem Kamillenextrakt eine Salbe konzipiert die auch für Kinder geeignet ist und die man für einen heilsamen Leberwickel nehmen kann. Info schreibe ich wenn es soweit ist als separaten Blogeintrag 🙂

Im Herbst ist NOCH etwas WUNDERVOLLES geschehen … seid seeehr langer Zeit habe ich wieder einmal Texte mit Dim-Hie-Trie geschrieben…und zwar über die Wirkungsweise der Bachblüten. Wer von Euch unser Buch gelesen hat weiß dass Dim-Hie-Trie lange Zeit in England u.a. bei Dr. med. Edward Bach gelebt hat. Ich fragte ihn daher in all´ den Jahren wo wir nun schon zusammen leben immer wieder ob er etwas über die Bachblüten erzählen mag, so „von seiner Sicht“ heraus… doch gerade bei diesem Thema war er ja all ‘die Jahre eher schweigsam.

Nun ist es ja so dass ich die Naturwelten- Aurasprays mache, auch persönliche, und dafür in der Welt der Mineral-und Pflanzenseelen nachfrage. Diesen September war ich gerade an einem solchen persönliches Spray als Dim-Hie-Trie begann Details über eine Pflanze Kund zu tun… es war sooo spannend und prickelnd als er begann zu erzählen…und ich verwendete dann besagte Pflanze als zusätzliche Bereicherung im Spray. Seither habe ich bei jedem persönlichen Auraspray eine oder mehrere Bachblüte(n) einbeziehen können! Bei dieser erweiterten Art die Bachblüten in einem Auraspray zu nutzen geht es wie bei der Einnahme der Bachblüten ebenfalls darum, vom unerlösten in den erlösten (ausgeglichenen) Seelen- Zustand der Bachblüte(n) zu kommen. Jeder Bachblüte werden entsprechende Gemüts/Seelenzustände zugeordnet. Mit Hilfe ätherischer Öle werden die Themen der Bachblüte(n) für das menschliche Gehirn „aufgebaut“, so dass das Thema der Bachblüte(n) auch eingeatmet werden und holographisch für den Körperelfen greifen kann. Denn gerade ätherische Öle haben einen großen Einfluss auf unser limbisches System. Gut ausgewählte ätherische Öle können daher eine große Hilfe sein dass ablaufende Prozesse in der Tiefe verstanden und so auch erlöst werden können.

Mittlerweile habe ich schon einige Blüten aufgeschrieben, aus „seiner Sicht“….und die Idee ist eine Vortragsreihe wo wir jeweils zu einem Thema passende Blüten näher vorstellen könnten. Im Verlauf der angedachten Vortragsreihe haben wir überlegt, dass am Tag darauf jeweils auch ein OPEN DAY sein könnte und wir Kunsthandwerker einladen könnten die sich mit dem Thema „Florale Kunst/Blüten“ beschäftigen und die dann jeweils ihre Werke/Arbeit ausstellen könnten.. Über Eure Ideen/Anregungen freue ich mich, gerne könnt ihr mich ansprechen/eine Mail schreiben 🙂

Wir starten am 3. Dezember mit dem ersten Vortrag.
Am Sonntag den 4. Dezember (2.Advent) wird dann nachmittags die Grotte geöffnet sein.

Ich freue mich auf gemeinsames Erarbeiten und es mit Euch teilen können.

„Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort
Und die Welt hebt an zu singen triffst Du nur das Zauberwort.“

-Joseph von Eichendorff-

Viele liebe Grüße
Sian

Le Printemps

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-NEWSLETTER-

Die letzten Tage hat es im Schwarzwald nochmals kräftig geschneit, doch bald ist Frühlingsbeginn! Freut ihr Euch auf den Frühling auch so sehr wie ich? Ich liebe diese Zeit!

Passend zum Frühlingsbeginn möchte ich Euch daher nun erstmals anschaulich mein Konzept von „le Printemps“ vorstellen. „ Le Printemps“ wird lö prätoo ausgesprochen, das ä und o wird dabei „genäselt“. „Le Printemps“ bedeutet auf Französisch „der Frühling“ und genau das bedeutet mein Konzept: ganzheitliche Heilcremes und -salben aus der Natur herstellen, damit mann/frau erleben kann wie etwas wieder heile werden kann, das Gefühl vom wiederkehrenden Erwachen geweckt wird, wie der (vielleicht auch „zweite“?) Frühling wiederkehrt…

Denn am eigenen Leib´ und Seele habe ich selbst erlebt wie die Natur uns erneuen, wandeln und transformieren kann. Dass sie uns unterstützen und regenerieren kann. Denn die Natur nimmt wahr wie wir wirklich sind. Sie nimmt unsere Ganzheit war und dass wir uns auch getrennt von ihr fühlen können. Sie kann zusammenfügen was getrennt war, denn sie ist eine große Heilerin und kann das, was uns berührt, beschädigt oder schmerzt transformieren und auch etwas heilen das noch regenerierbar ist. Ein „zweiter“ Frühling kann beginnen …

Am 19. März möchte ich Euch erstmals Le Printemps innerhalb eines Vortrags anschaulich erklären. Da könnt ihr alles was ich die letzte Zeit so gewerkelt habe berühren, daran schnuppern, die verschiedene Textur spüren und alles selbst testen wie und ob es Euch gefällt.

Gestern kam der Flyer an den ich habe drucken lassen:

le Printemps Bild vom Flyer

Hier noch mehr Info über mein aktuelles Angebot zum Anschauen/ Nachlesen:

Wann: 19. März
Wo: in der Edelsteingrotte „Schmuck &Art“ bei Stephan Schirmer
Waldkircherstraße 42
79215 Elzach-Oberprechtal
Uhrzeit: 15.oo- bis ca 18. oo Uhr.
Der Vortrag beginnt um 15.30 Uhr und geht bis ca. 17.oo Uhr

Weitere Termine habe ich angedacht, kann ich jedoch noch nicht fest zusagen, da ich erst mal schauen muss in wie weit meine gesammelten Schätze, also Vorräte an Tinktur, Ölauszüge, getrockneten Kräutern bis zur nächsten Ernte reichen könnten.

Meine feinen Schokoladencreationen schreiten auch voran… wer mal schauen mag, hier das (aktuelle) Infoblatt über „Zwergenmutter´s gesundes NaschWerk: Feine Schokoladencreationen

Stephan hat zwischenzeitlich auch die Mariendurchgabe fertig gestellt, im letzen Blogeintrag habe ich darüber berichtet.

Auch hat er letzte Woche wieder superschöne neue Ketten gemacht, dieses Mal so erdige. Ich bin sehr begeistert! Hierfür hat er einfach ein ganz besonderes Talent empfinde ich. Ohne seine kraftvollen Creationen würde mir wirklich was fehlen, ich freue mich schon diese Ketten zu testen, da habe ich ja immer Glück alles ausprobieren zu dürfen. Am 19. März wird er auch da sein. Wer Lust hat ebenfalls seine neuen Ketten anzuschauen und auszuprobieren oder ihm bei der Arbeit zuschauen mag fühle sich auch hierfür herzlichst eingeladen!

Es handelt sich um eine kostenfreie Veranstaltung.
Um Anmeldung per Mail wird dringend gebeten!

Viele liebe Grüße und allen einen schönen Frühlingsbeginn
Sian

Mariendurchgabe an Maria Lichtmess 2016

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An Maria Lichtmess hatten wir für die LIVE Mariendurchgabe eingeladen:

Hier sind wir am Raum dekorieren:
Mariendurchgabe Vorbereitung

am dekorieren für die Mariendurchgabe

Soundcheck:
Maria 2016 Soundcheck

Hier ein kleiner Einblick direkt vor der Durchgabe:
Maria 2016 Eindruck

Maria:
„Der Mensch muss im Laufe seines Lebens vieles loslassen… Ideen, Heimat, beste Freunde, Geschwister, Eltern, Kinder, Partner, eine berufliche Position, Erwartungen, auch die, die er an sich selbst hat…

Leben geschieht fließend. Es ist ein Kommen und Gehen.
Einstehen wie auch Seinlassen können eine Grundübung.

Einstellung erkennen wie auch loslassen… geht nie ohne Schmerzen… doch festhalten wollen ist gegen das Prinzip der Schöpfung, die sich selbst auch immer wieder erneuert.

Mitgefühl und Einstehen, ob für die eigene Freiheit, die erworbenen Einsichten und Werte bietet Chancen: für sich selbst wie auch für die anderen… für manchen ist es eine erste Ebnung, der den Weg in die Freiheit erahnen lässt…

Der größte Fehler einer Ideologie, innerhalb einer Partnerschaft, in einer Gemeinschaft ist es, den anderen zu vereinnahmen und eigene Maßstäbe als einzig richtig anzusehen.

Liebe ist ein Geschenk und keine Forderung.

Es ist eine Befreiung loszulassen, Verletzungen durch andere zu vergeben und nicht die Spirale des Bösen fortzusetzen. Falsche Überzeugungen, wie der Wunsch, es allen recht machen zu müssen, Problemen aus dem Weg gehen wollen, sie ignorieren, in virtuelle Vorstellungswelt flüchten oder anderen am eigenen Schicksal die Schuld zu geben sind ungesund und blockierend. Eine Dauerbindung an ungesunde Lebenswerte ist eine Fessel.

Abschied nehmen…loslassen.. Einstehen…helfen wo man kann(!) sich auch mit Schicksal auseinander setzen führt in die Reife…“

Maria sah…dass Weiterentwicklung oft nur über eine Krise möglich war…und das, was wir annehmen sich auch wandeln kann.

Wer sich für den gesamten Inhalt interessiert: wir haben die Durchgabe aufgenommen 🙂

Die CD ist fertig:
Maria CD 2016

Ein DANKE von Herzen für alle Anwesenden, die allesamt extra super leise waren! Während der Aufnahme gab es zwar ein paar Huster, diese haben wir heute aus der Aufnahme ausgeschnitten und die Durchgabe mit schöner Musik unterlegt. Ich habe sie mir angehört und empfinde sie als sehr informativ und empfehlenswert 🙂

Wer möchte kann sie bei Stephan bestellen. Sie kostet incl. MWST. 18 Euro zzgl. 3 Euro incl. allen Versandkosten innerhalb Deutschland. Innerhalb Europa und in die Schweiz 5 Euro.

Per Mail: naturwelten (at) zwergenmutter.de

Viele liebe Grüße 🙂
Sian

gesundes NaschWerk Hafermark-Beeren-Schoko Triskel

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Das andere, an dem ich nun lange getüftelt habe ist mein gesundes NaschWerk 🙂 denn ich liebe Schokolade und wollte gesunde vollwertige Schokoladenvariationen machen die nicht nur lecker schmecken sondern auch mega gesund sind. Die meinen Körper, meinen Geist UND meine Seele nähren. Ich wollte Schokolade creieren die vollwertig, vollmundig, rohköstlich, vegan UND absolut lecker ist. Es gibt mittlerweile wundervolle Schokolade die gesund und lecker ist. Dennoch begann ich so „nebenher“ meine Schoki selbst herzustellen und gab sie allen die wollten zum kosten. Dabei notierte ich mir stets was wer gut fand. Die Creationen wurden so „nebenher“ immer besser im Geschmack. Irgendwann fiel mir auf dass mich der Gedanke schon morgens beim Aufstehen mit Freude erfüllte wenn ich an meine Schoki, die Power Riegel, die Reismilch, Kokos- Creationen mit zarter Kakaobutter dachte …

Nun, vor einigen Tagen, stellte ich nur per „Zufall“ die drei Hauptzutaten für eine Riegelidee die ich als Nächstens machen wollte auf ein Brettchen um ein Foto zu machen:

Zutaten Hafermark Beeren Triskel

Irgendwie musste ich beim Betrachten des Fotos an ein Triskel denken 🙂

Und ich kann gar nicht sagen „wie“ aber „auf einmal“ ergab es sich quasi „wie von selbst“ dass ALLES für mich passte: Nachhaltigkeit der Produkte, überzeugender GESCMACK und DIE PERFEKTE Konsistenz 🙂 Da ich zur Zeit die große Küche nutzen kann habe ich viel Raum und Stellfläche, auch eine mega große Stein-Arbeitsplatte, einfach ideal für die Herstellung von Schoki 🙂

Die Hafermark-Beeren-Triskel werden etikettiert:

Verpacken der Hafermark Beeren Schoko Triskel

Hafermark-Beeren-Schoko-Triskel:

fertiges Produkt

Naturkosmetik Le Printemps

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Die Großmütter wo ich aufgewachsen bin hatten ihre Heilcreme mit Schweineschmalz gemacht. Den Geruch empfand ich als gewöhnungsbedürftig. Ich hatte da nie Lust, sie mir auf die Haut cremen zu lassen und rannte -in der Vorstellung das Fett von Schweinchen auf mir zu haben- schreiend davon 🙂 Mir zuliebe wurde dann mit Vaseline gearbeitet, aber auch diese ertrug ich nicht auf der Haut denn ich empfand sie als undurchdringlich, als würden die Blütenkräfte nicht in die Poren gelangen können. Durch das ganze Dilemma entstand in mir der Wunsch, selbst einmal solch´ reine, blütenzarte Heilcremes hinzubekommen die so weich wie Frühlingsblüten auf der Haut liegen und so zärtlich nach Frühling duften dass Mann/Frau sich freut sie auf der Haut zu spüren …

Viele Jahre habe ich für mich experimentiert. Viele Rezepte habe ich im Laufe der Jahre kreiert. Und wieder verworfen. Mal war die Haltbarkeit ein Rätzel mit tausend Siegeln, mal die veränderten Wirkungsweisen. Doch stetig wurden sie besser, in Konsistenz und Wirkungsweise.

Dieses Jahr nun hatte ich mir vorgenommen eine Creme bei wiederkehrendem Nasenbluten zu machen. Mit Hirtentäschl und Spitzwegerich aus meinem Garten. Und eine Creme bei kleineren Schnittwunden die ich andauernd habe sowie eine Heilcreme, die Dornen aus der Haut ziehen kann. Und zwei Arten an Ringelblumensalben. So erntete ich Blüte um Blüte, stellte Tinkturen und Ölauszüge her…

erste Versuche

Anfang des Jahres bekam ich ein Tütchen „Samen für den Garten“ geschenkt. Nachdem ich über die Pflanze gelesen habe dass sie „im Anwachsen überaus schwierig“ und „wenn überhaupt keimend sei“ gab ich ohne Umschweife gleich das ganze Samentütchen in die Erde und schaute ganz lieb nach ihr. Ich las, dass sie in Afrika dazu dient mit Bakterien verseuchtes Brunnenwasser zu reinigen, was ich sehr interessant fand. Nachdem annähernd alle Pflänzchen gekeimt waren und sie Dank lieblicher Pflege alsbald riesengroß wurden bekamen sie ein schönes Plätzchen im Garten. Auf der Packung stand dass sie essbar und gesund sind , „ein prickelndes Gefühl im Mund geben“. Ich freute mich auf außergewöhnlichen Salat. Als das erste Pflänzchen soweit war pflückte ich vorsichtig ein Blatt ab. Doch weit gefehlt vom „prickelndem Genuss“, sie machten den ganzen Mund taub !!! Im Sommer waren die Kinder zu Besuch. Ich erzählte von der Pflanze die daraufhin gekostet werden wollte. Wir fanden es lustig die Hütchen der Pflanzen zu essen und auf das taube Gefühl im Mund zu warten aber im großen Stil daraus Salat machen? Nein 🙂 Im Herbst waren also alle Pflanzen ausgewachsen und da sie auch niemand essen wollten gab es jede Menge an Grünmasse. Ich wollte sie auf den Kompost geben und gab den Pflanzen daher Bescheid dass ich das am Morgen des nächsten Tages vorhabe. In der Nacht hatte ich jedoch den Impuls mich nochmals über die Pflanze zu belesen. So fand ich heraus dass sie in der Kosmetik als „natürliches Botox“ bekannt ist. Gleich am nächsten Tag stellte ich einen Pflanzenpresssaft her und probierte das auf meiner Gesichtshaut aus. Hui, die Wirkung war sogleich fühlbar! Kühlend und aufbauend, ein unbeschreiblich wohltuendes Gefühl. Eine Woche Selbstversuch überzeugten mich: Die Pflanzen waren weder als Salat noch zur Reinigung von Wasser zu mir gekommen sondern als LIFTAKTIVE Salbengrundlage …

Die erste LIFTAKTIV Creme stellte ich mit Melisse:

Melisse

und Rosmarin her. So entstand die erste
„LIFTAKTIV Creme mit Melisse und Rosmarin“:

Jambu melisse Zaubernuss

Nachdem ich mir 3 Mal diese Creme angerührt und erfolgreich im Selbstversuch getestet hatte entstand bei einer Freundin der Wunsch diese Creme, angepasst auf ihre Hautbedürftnisse, ebenfalls ausprobieren zu wollen. Nachdem ich die Rezeptur entsprechend abänderte sind dann Ende November die Diamanttiegel eingetroffen:

Diamanttiegel

Am 20. Dezember konnte ich die erste Charge Creme einfüllen:

Abfüllung in die Cremetiegel

Die Idee „das Kind nun endlich beim Namen zu nennen“ stand auch an. „Le Printemps Naturkosmetik.“ wurde geboren. Natur pur, ohne Tierversuche, ohne Chemie, mit natürlichen Stoffen. Außer den Cremes mit Honig und Lanolin sind alle vegan. „Le Printemps“ heißt übersetzt „der Frühling. Da ich als Kind schon den Wunsch hatte dass sich die Cremes „wie Frühling“ anfühlen. Auf Französisch, da sie in Frankreich gemacht wurden 🙂 Auch schöne Etiketten wollte ich endlich machen…dafür habe ich zwar auch länger gebraucht, doch das Ergebnis gefällt mir sehr gut 🙂

Liftaktiv Rosenholz Zaubernuss

Das Projekt „Ringelblumensalbe“ erfüllt nun gleich mehrere Ansprüche die ich mir gestellt hatte. Sie ist sowohl als Gesichtscreme, als auch für rissige Haut und für Hautirritationen gleichermaßen geeignet und war ein wunderbares Weihnachtsgeschenk:

Im 75 ml Tiegel:

Calendula und Honig 75 ml

im 15 ml Tiegel:

Calendula Honig 15 ml

Da ich den Mädchen auch je ein selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk machen wollte entstanden noch zwei Arten an feinstem Lipgloss mit Vitamin E. Eine Sorte ist golden-nudefarben und eine Sorte leuchtet in dunklem Rot:

Lipgloss dunkelrot

Und zu guter Letzt´ hatte ich ihnen noch eine Lippenpflege für den Winter gemacht dass sie auch gut über den Winter kommen:

Lipstick Kamillenblüte Honig

Von den Produkten habe ich jeweils noch in kleiner Anzahl etwas vorrätig. Ich lege es am Sonntag mit aus, wer sie mal selbst anschauen mag 🙂

Newsletter

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-27. Dezember 2015-

Liebe Naturweltenfreunde
nun habe ich längere Zeit keinen Newsletter mehr geschrieben. Vielleicht mögt ihr in kurzen Sätzen wissen was sich bei Naturwelten getan hat, was es Neues gibt?

Projekt „Sanierung Edelsteingrotte Oberprechtal“:

Zu Jahresbeginn war das zuständige Amt mit einer Begehung vor Ort. Wir hatten sehr gehofft dass der durch die Straßen- Sanierung entstandene Wasserschaden finanziell ausgeglichen, zumindest unterstützt wird, doch das war leider nicht ohne weitere Maßnahmen ergreifen zu müssen der Fall. Hätte man „eine entsprechende Versicherung gehabt“ oder „wäre einer von uns der Eigentümer des Hauses“ oder hätten zumindest die finanziellen Mittel um vor Gericht klagen zu können hätte es evt. anders ausgesehen. Sicherlich hätte man an dieser Stelle des Geschehens nicht aufgeben müssen, sicherlich hätten wir vor Gericht ziehen können, doch in Anbetracht der Tatsache dass keiner von uns der Eigentümer des Hauses ist, dass wir keine finanziellen Mittel aufbringen konnten und dass im Zuge der Strassensarnierung von sehr vielen Anwohnern sehr viele Schäden zu beklagen waren und der zuständige Bauleiter sich das Leben nahm haben wir uns entschieden unsere Energie nun nicht weiter ebenfalls da hineinzugeben, unsere Energie nicht in einen vielleicht auf Jahre andauernden Gerichtskrieg zu geben. Stephan und ich haben uns darauf geeinigt dass er in Eigenregie selbst entscheidet wie er es mit der Grotte handhaben möchte, dass er es so macht wie er es möchte und dass ich ihm dabei helfe wo ich es kann bzw. möchte. Die ganzen Außenarbeiten dass kein weiteres Wasser mehr eindringt hat die längste Zeit in Anspruch genommen. Doch dieses Werk hat er nun vollbracht: Es dringt kein Wasser mehr ein, das Mauerwerk ist nicht mehr nass, die Außenfassade ist bereits fertig saniert und neu gestrichen:

Außenfassade Edelsteingrotte NEU

Es wird daher im Januar/Februar gleich zwei Events geben können:

Sonntag den 10. Januar 2016 von 14.00 -18.00 Uhr
Werkstattseröffnung von Stephan Schirmer´s Schmuckatelier

Werkstatteröffnung Schmuckatelier

An diesem Nachmittag wird nach jahrelanger Versiegelung erstmalig wieder öffentlich der untere große Raum zugänglich sein, auf dass es wieder einmal so aussehen kann:

Schmuckausstellung Weihnachten

Ich helfe auch mit dass es so werden kann und werde an diesem Event auch da sein, jedoch nur zur Unterstützung von Stephan. Ich werde an diesem Nachmittag KEINE Lebensberatungen geben und habe auch KEINE Naturwesen dabei! Wer dennoch gerne zum Schauen/Stöbern auf ein Gläschen Sekt/Tee/Kaffee vorbei kommen mag ist herzlichst eingeladen, wir freuen uns!

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2. Februar 2016 -LIVE -Mariendurchgabe an Maria Lichtmess/Imbolc

Mutter Maria

Einlass ab 18.30 Uhr
Der Energieausgleich für dieses Event beträgt 18 Euro, ermäßigt 15 Euro.
Anmeldung und STILLE in den Räumlichkeiten erbeten!

-Ein Drittel des Erlöses möchte ich nach Tibet spenden, für erdbebensicheren Wiederaufbau oder für Grundnahrungsmittel bzw. Feuerholz, was eben gerade am Dringendsten benötigt wird.- 

Wer gerne an diesem LIVE Event dabei sein möchte ist ebenfalls sehr herzlich eingeladen 🙂 

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Ja und dann … hatte ich noch ein Herzens-Projekt das mich den Sommer/Herbst hindurch mit Glück erfüllte und worüber ich demnächst hier erzählen werde :)

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Soooo…. das waren die NEWS in ganz kurzen Sätzen. Ich hoffe es hat Euch gefreut informiert zu werden 🙂

-Abbestellen bzw. Eintrag vom Newsletter jederzeit möglich, bitte einfach eine Mail an sian ( at ) zwergenmutter.de schreiben  Eure Daten werde ich selbstverständlich NICHT an Dritte weitergeben -

Viele herzliche Grüße 🙂
Sian

Eichelmehl und Eichelbrot selbst herstellen

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Eichelmehl selbst herstellen ist nicht schwer.
Es braucht nur frische Eicheln und ein bisserl‘ Geduld 😉

Eicheln sind Gluten Frei und nährstoffreich. Das ist etwas in Vergessenheit geraten, man kann in unserem Schlaraffenland auch richtig bequem werden und je nach Geldbeutel dermaßen viel einkaufen 🙂 -was ich auch super schön finde dass man alles bekommt 🙂 doch etwas im Wald sammeln wenn man eh´ draußen unterwegs ist verbindet uns mit der Natur-dessen Teil wir schließlich auch sind- und macht Freude, ich liebe das 🙂 Unseren Vorfahren waren Früchte des Waldes willkommen. Hier in den Vogesen, -zumindest da wo ich wohne, treffe ich im Wald regelmäßig Menschen an die Früchte des Waldes körbeweise sammeln, da muss man immer früh aufstehen -oder in der Mittagszeit sammeln 🙂 sonst ist alles schon abgeerntet. Sowas passiert in Deutschland seltener. Da habt ihr also recht gute Chancen 🙂

Am Samstag vor genau 3 Wochen waren wir in den Vogesen im Wald unterwegs …
fast wären wir am 12. November über´s Wochenende spontan nach Paris gefahren aber auf dem Anhänger befand sich meiner Tante ihr Grabstein den wir abräumen mussten ( die Zeit war abgelaufen..:) ) und mit so einem beladenen Anhänger will man auch nicht in eine Großstadt fahren, also waren wir in den Vogesen. Was macht man nach so einem Schock? Ich zumindest muss dann raus in die Natur, in den Wald. In den Vogesenwäldern sind teilweise immer noch die beiden letzten Weltkriege spürbar … doch auch Bäume und Natur. Unter einer schönen Eiche hatte ich dann auf dem Boden zahlreiche Eicheln entdeckt. Das waren so viele, ich konnte es gar nicht glauben hätte ich es nicht selbst gesehen. Sie waren so präsent, hach genial. Nach einem halben Korb hörten wir auf zu sammeln denn man muss sie ja auch verarbeiten können. Daheim angekommen lege ich die Eicheln in heißes Wasser. Das hat gleich 2 Vorteile: jene Eicheln die oben schwimmen sind meist madig, die kann man gleich aussortieren. Der zweite Vorteil ist, dass dadurch die harte Schale elastisch wird und man sie besser schälen kann.😉

Eicheln

Anhaltspunkte/Tipps:
-Für 100 g Eichelmehl benötigt man rund doppelt so viele Eicheln.
-Noch grünschalige Eicheln sind besser zu schälen als die braunen,
es gehen aber auch braune.
-Einweichen in heißem Wasser macht die Eicheln elastisch.
Dadurch lassen sie sich besser schälen.
-Für das Schälen besten benutzt man am besten ein kleines ( scharfes ) Tourniermesser .

So mache ich Eichelmehl:
Die aufgeweichten Eicheln mit dem Tourniermesser längs anritzen, die Schale aufbrechen und die Kerne mit der Messerspitze auslösen. Man kann sie auch im Backofen bei 200 °C für etwa zehn Minuten rösten. Dadurch springt die Schale auf und die Innenhaut kann leichter entfernt werden. Bei dieser Methode verändert sich aber auch der Geschmack. Diese Methode ist gut geeignet wenn man vorhat mit den Eicheln Eichelkaffee zu machen da sie dann eh nochmal geröstet werden.

Für welche Methode man sich auch entscheidet, die Eichelkerne nach dem Schälen in eine Schüssel mit warmen Wasser geben und später so lange unter warmem fließendem Wasser waschen bis das Wasser klar ist. Dann die Eichelkerne in eine große Schüssel füllen. Frisches Wasser aufgießen bis sie schwimmen und für mindestens 24 Stunden stehen lassen. -Das lange Wässern ist sehr wichtig, denn durch das Wässern werden den Eicheln die enthaltenen Bitterstoffe entzogen.-

Das Wasser abgießen, die Eicheln nochmals gut spülen und auf einem Trockengitter ausbreiten. Ich habe die Gitter für 2 Wochen nahe/auf dem Ofen getrocknet. Die Eicheln schwitzen lange recht viel Wasser aus, es dauert, bis sie wirklich trocken sind. Den Eicheln also viel Zeit geben. 💝

Die schön trockenen Eicheln sind lagerfähig da sie kein Wasser mehr enthalten. Man kann sie dann je nach Bedarf klein häckseln bzw. in einer Moulinette hacken und anschließend in der Getreidemühle mahlen. Heraus kommt aller feinstes Eichelmehl.

Mehl mahlen in der Getreidemühle

Eichelbrot
Ein Brot nur aus Eicheln ist recht herb und hat noch viele Bitterstoffe. Daher nahm ich lieber nur ein Drittel Anteil Eichelmehl und schaute was ich noch so an Getreide/Mehle da hatte. Ihr könnt je nach Verfügbarkeit /Geschmack / Glutentoleranz die zwei Drittel Mehlaneile mit Dinkel, Urweizen, Roggen, Hafer oder für die ganz Gluten freie Variante: Lupinen, Buchweizen, Hirse, Maismehl/ Maisstärke, Kastanienmehl, Sonnenblumenkerne… nehmen bis alles zusammen

-500 g Mehlmasse ergibt. Dazu jeweils
-einen halben Tel. Anis-, Kümmel-, und Fenchelsamen
-1 frische Bäckerhefe
– eine Prise Rohrohrzucker
-1 TL Stein oder Meersalz
-ca. 300 -350 ml lauwarmes Wasser

Herstellung:
-Hefe mit den Fingern zerbröseln. In einer kleinen Schüssel mit einem Teil warmem Wasser, einer Prise Rohrohrzucker sowie etwas Eichelmehl vermengen. Zugedeckt ca. eine Viertel Stunde gehen lassen.

-In der Zwischenzeit das Getreide mit den Gewürzen fein mahlen.

-Das Mehl in eine angewärmte Tonschüssel geben.

-Nun das Hefegemisch in die Mitte gießen.
-Auch das restliches Wasser, das Salz
-und alles für mindestens 10 Minuten kneten. Dabei kann man ein Rührgerät verwenden oder von Hand kneten.

brot kneten 1

-Die Schüssel mit einem feuchten Baumwolltuch bedecken,
-zugedeckt über Nacht kühl ruhen lassen
-und am nächsten Tag den Teig mit den Händen durchkneten:

brot kneten 2

-dann eine Gärform großzügig mit Mehl stäuben und den gegangenen Teig hineingeben:

Brot selbst backen

-Mit einem feuchten Baumwolltuch bedecken
-und nochmals für etwa zwei Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen.

-Den Teig vorsichtig herausnehmen,
-auf ein bemehltes Brett setzen
-und nochmals mit einem feuchten Baumwolltuch abdecken.

Nun den Backofen vorbereiten:
-In die Mitte des Backofens einen Backrost schieben.
-Eine Steinplatte wie man sie auch zum Pizza backen verwendet auf das Gitter legen.
-Den Ofen bei Ober/Unterhitze auf 250 Grad Celsius hochheizen.
-Eine kleine Schüssel mit heißem Wasser bereit stellen.

-Unter möglichst kurzem Öffnen der Ofentür das Brot auf den heißen Stein setzen
-etwas von dem bereitgestellten heißem Wasser auf den Boden gießen.
-Die Tür dann ganz schnell zumachen!

-Nach ca. fünf Minuten die Temperatur auf 180 °C reduzieren
-und das Brot für etwa eine dreiviertel /1 Std. backen.

TIP.: Gegen Ende der Backzeit mit der Hand draufklopfen:
Klingt das Brot beim drauf klopfen hohl, ist’s fertig und kann herausgenommen werden.
Das noch heiße Brot kann mit kaltem Wasser bepinselt werden, was einen schönen Glanz ergibt, muss aber nicht sein,
mit Mehl schaut’s auch ganz ansprechend aus:

Eichelbrot

Viel Spaß beim Sammeln, Pulen der Eicheln und beim Nachbacken 🙂

fermentierter Spitzwegerich-Zitronenthymiansirup selbst herstellen

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Erinnert ihr Euch…bei mir wächst ein Spitzwegerich der jedes Jahr Blätter von 40 cm entwickelt und einen halben Meter hoch wird. Als meine Mutter ihn das erste Mal sah konnte sie gar nicht glauben dass er keinen Dünger o.ä. bekam, er fiel ihr auf da er so präsent und ungewöhnlich rießig ist. Ich bin der Meinung dass wir sehr viel Glück haben und alles innerhalb einer gewissen Zeitspanne um uns herum, da wo wir uns aufhalten, draußen auch beginnen kann zu wachsen was man braucht. ( Geduld, die Natur muss erst umsetzen was man braucht 🙂 ) So habe ich das jedenfalls in all meinen Lebensjahren festgestellt. Das muss ja nicht für jeden gelten, es ist mir nur aufgefallen 🙂 Und mittlerweile ist mir aufgefallen dass sich neben dem Kapuzinerkresse, dem Schöllkraut, dem Hirtentäschel, den Massen an Königskerzen usw usw überall auf dem Grundstück kleine mini Spitzwegeriche angesiedelt haben 🙂 Spitzwegerich mag ich sehr, es ist ein so vielfältiges Heilkraut. Frischer Saft eines zerquetschtes Blattes und eine kleine Wunde schließt sich, frisch über den Salat geschnitten liegt ein wundervoller Geschmack nach Champignons in der Luft…

Ja und früher als die Kinder noch klein waren hatte ich immer Sirup fermentiert. Denn durch die traditionelle Kaltzubereitung des Sirups blieben neben den adstringierenden Gerbstoffen und einhüllenden Schleimstoffen des Spitzwegerichs auch dessen antibakterielle Wirkung, die auf sein hitzeempfindliches Aucubin zurückzuführen ist, erhalten. Nun habe ich jahrelang keinen Sirup mehr gemacht…und den Zeitpunkt dieses Jahr auch komplett verpasst doch der Spitzwegerich war so präsent und ganz frisch gekommen, der Zitronentymian ist mittlerweile auch schön groß geworden und daher habe ich heute einen Ansatz gemacht. In den Garten grabe ich in nicht mehr, mal schauen, vielleicht geht es auch in einer Kiste nahe dem Öfchen 🙂 Und wer weiß, vielleicht braucht man ihn ja tatsächlich in 3 Monaten statt schon jetzt im November/ Dezember.

So mache ich Spitzwegerich-Zitronenthymiansirup

Zutaten:
-frische, saubere, gesunde Spitzwegerichblätter
-frischer, sauberer, gesunder Zitronentymian
-natürlicher Roh-Rohrzucker

Zubereitung

(Eigentlich) um die Zeit des Midsommers Spitzwegerich Blätter und Zitronenthymian ernten und super klein schneiden.

Bild 1

Dann mit dem Roh-Rohrzucker schichtweise in ein verschließbares Glas füllen und jede der einzelnen Schicht schön eindrücken.

Spirtwegerich Zitronenhymian Sirup herstellen

Die oberste Schicht muss dann eine Roh-Rohrzuckerschicht sein. Das Glas gut verschließen.

Bild 2

Nun beginnt der Fermentationsprozess 🙂 hierfür das Glas in die Erde eingraben. Ja genau. In die Erde eingraben. Überall wo ich bisher gewohnt habe befindet sich sicherlich noch das ein oder andere Glas das ich eingegraben habe. Da ich mir „ganz sicher war dass ich es nicht vergessen kann“ und extra etwas Schönes an die Stelle wo ich das Glas eingegraben hatte in die Erde zur Kennzeichnung hineingesteckt hatte. Aber irgendwann war das dann doch woanders hingesteckt worden, wie´s halt so ist 🙂 …Glas unauffindbar in der Erde – Garten teilweise umgegraben dann 🙂 Daher am besten immer an der gleichen Stelle eingraben oder eine Schatzkiste aufzeichnen 🙂 🙂 🙂

Zurück zum Thema: Das Prinzip ist, dass die Blätter bei milder gleichmäßiger Temperatur über Wochen in Ruhe fermentieren können.

Zur Zeit des Herbstbeginns (23. September) das Glas wieder ausgegraben, abwaschen, abtrocknen und den Deckel öffnen. Entströmt dem Glas ein angenehmer Duft ist es gelungen.

Das offene Glas in einem Wasserbad bei niedriger Temperatur (30° – 35°) erwärmen, dabei die wahrscheinlich zuckerkrustige oberste Schicht mit einem Glasspatel einige Male durchstoßen und verrühren.

je nach Menge in abgekochtem und abgekühltem Wasser etwas Zitronensäure auflösen, zur Lösung geben und so lange rühren, bis man hört, dass sich der restliche Zucker auch aufgelöst hat: Das ist dann, wenn es beim Rühren nicht mehr knirscht 🙂

Durch ein feines Sieblein laufen lassen und in kleine, dunkle Flaschen (100 ml – 250 ml) füllen. Beschriften. Dunkel und kühl aufbewahren.

Wegen der besseren Haltbarkeit nicht aus der Flasche trinken. Geöffnete Flasche im Kühlschrank aufbewahren.

Als meine Kinder noch klein waren haben sie meinen Sirup immer sehr gemocht. Und wenn ich den Vergrabenen nicht mehr fand … naja, dann gab es eben Thymian-Fenchelsamenhonig 🙂

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